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„Genossenschaftsidee ist heute aktueller denn je“
VR-Bank blickte mit Festakt auf 150-jähriges Jubiläum zurück /
Engagement im Dienst der Region




Hünfeld. Die Visionen von Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich-Wilhelm Raiffeisen zündeten bereits 1862 auch in Hünfeld. Der Hünfelder Schlossermeister Robert Vogt und der Kaufmann und Likörfabrikant Franz-Karl Aha riefen für den 30. Januar zur Gründungsversammlung eines Vorschussvereins in Hünfeld auf. Es war die dritte Genossenschaft, die im gesamten Gebiet Kurhessens gegründet wurde. Ihr Ziel war es, der Not der Handwerker, Bauern und kleinen Kaufleuten entgegen zu treten, die sich bislang für Investitionen und Vorhaben nur bei privaten Geldverleihern mit Zinsen bis zu 80 Prozent im Jahr versorgen konnten.

Diese Idee hat sich bis heute als tragfähig erwiesen, so dass die VR-Bank NordRhön exakt am 150. Jahrestag der Gründungsversammlung mit einem großen Festakt ihr Jubiläum feiern konnte. 320 Gäste aus Wirtschaft, Kultur und politischem Leben waren in die Stadthalle gekommen, in der der Vorstandssprecher Alfred Etzel an die Anfänge der genossenschaftlichen Bewegung im Hünfelder Land erinnerte. Diese Genossenschaft habe zahlreiche gesellschaftliche Veränderungen, Kriege oder auch die Deutsche Einheit überstanden und fühle sich bis heute ihrem genossenschaftlichen Auftrag der gegenseitigen Hilfe verpflichtet, betonte Etzel. Er sei stolz, für diese Bank arbeiten zu dürfen.

Die Zahl der Mitglieder ist von 120 im Gründungsjahr auf mittlerweile 15.500 angewachsen. Aus der Volksbank Hünfeld entstand durch sieben Fusionen mit den Raiffeisenbanken in Hünfeld, Eiterfeld, Geisa, Dermbach und Steinbach-Großentaft sowie mit der VR-Bank Tann das heute stattliche genossenschaftliche Kreditinstitut mit einer Bilanzsumme von insgesamt 700 Millionen Euro.

Etzel sieht in der heutigen Krise der internationalen Staaten und Finanzmärkte Parallelen zu den Gründerjahren. Auch im Übergang zu einer globalen Wissensgesellschaft bleibe die Förderung der Mitglieder nach dem genossenschaftlichen Konzept bis heute Maßstab des Handelns. Auch wie der Festredner des Abends, Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken in Berlin, sagte, haben die genossenschaftlichen Institute nichts an Aktualität eingebüßt. Er machte deutlich, dass weder die Genossenschaften, noch die Sparkassen besonders im Fokus der öffentlichen Diskussion stünden, aber allein die Volks- und Raiffeisenbanken seien doppelt so groß wie die Deutsche Bank. Deshalb warnte er auch vor einer übertriebenen „Regulatorik“, die vor allem kleinere, mittelständische Bankgenossenschaften treffe. Sie seien nicht die Ursache für die gegenwärtige Finanzkrise. Es habe allerdings die Gefahr bestanden, dass sie dafür den größten Teil der Zeche hätten zahlen sollen. Dies habe glücklicherweise abgewendet werden können. Er plädierte für eine Konzentration auf das Wesentliche im Bankgeschäft, als Dienstleister vor allem die mittelständische Wirtschaft zu fördern. Dies habe Deutschland besser als viele andere europäische Staaten durch die Krise gebracht. Nicht umsonst hätten die Vereinten Nationen das Jahr 2012 zum Jahr der Genossenschaftsbanken ausgerufen. Damit wolle die UNO weltweit die Idee des genossenschaftlichen Handelns profilieren.

Edgard Schneider, Verbandsdirektor des Genossenschaftsverbands in Frankfurt, hob hervor, dass die VR-Bank nun über eineinhalb Jahrhundete einen unvergleichlichen Stresstest erfolgreich bestanden habe. Der wirtschaftliche Erfolg der Bank hänge mit dem wirtschaftlichen Erfolg der Region unmittelbar zusammen. Dies bekräftigte auch Landrat Bernd Woide, der die VR-Bank NordRhön als „systemrelevant“ für die ganze Region würdigte. Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel lobte auch den besonderen Beitrag, den die VR-Bank NordRhön beim Zusammenwachsen zwischen Ost und West erfolgreich geleistet hat. Er richtete Dankesworte an die Mitarbeiter und den Vorstand und nannte namentlich Alfred Etzel, der sehr viel Beifall aus dem Saal erhielt. Für Volksbanken und Sparkassen gelte, dass für sie Seriosität vor Gewinnmaximierung stehe und dass sie ganz wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg der mittelständisch geprägten Region beigetragen hätten. Er forderte die Bank auf, sich die Fähigkeit zur Förderung regionaler Interessen auch in Zeiten der Globalisierung zu bewahren. Dazu habe die Bank ein ganz einfaches Erfolgsrezept durch ihre dezentrale Struktur mit vielen Filialen vor Ort und die besondere Kundennähe.

Sein Dermbacher Amtskollege Thomas Hugk, zuvor auch Mitarbeiter der VR-Bank, hob besonders die Verdienste des genossenschaftlichen Kreditinstituts nach der Wende hervor. Damals habe ein großer Bedarf an qualifizierter Beratung und Finanzierung bestanden, um die Wirtschaft in diesem Thüringer Raum wieder in Gang zu bringen. Dabei habe sich die VR-Bank mehr als einmal als zuverlässiger Partner in allen Geldangelegenheiten erwiesen. IHK-Geschäftsführer Stefan Schunck erinnerte an die Zeit vor der großen Lehmann-Pleite, als genossenschaftliche Banken und Sparkassen als lahme Enten gegolten hätten. Heute erwiesen sie sich als der sichere Anker im Finanzmarkt und zuverlässiger Partner für die Wirtschaft in der Region. Wenn es im osthessischen Raum keine Kreditklemme für mittelständische Betriebe gegeben habe, so sei dies ein Verdienst der Solidität der heimischen Institute. Dies sei ein Beispiel für gelebte regionale Solidarität. Dies gelte auch für die Ausbildung. Die VR-Bank bringe keine Bänker hervor, sondern bilde qualifizierte Bankkaufleute mit regionalem Spirit aus. Ein besonderes Geschenk hatte Georg Volta von der seit 1984 partnerschaftlich verbundenen Föhr-Amrumer-Bank mitgebracht. In Nordfriesich, das er hochdeutsch übersetzte, überbrachte er die Grüße der Insel-Banker und überreichte ein Bild von der Küste. Den Partnern in Hünfeld wünschte er stets mehr als eine Hand breit Wasser unterm Kiel.

In seinem Schlusswort bedankte sich Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Vogt für die vielen Glückwünsche und anerkennenden Worte, die Ausdruck der Wertschätzung für die Genossenschaft in der Region seien. Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch den Männergesangverein Hünfeld unter Leitung von Vladimir Langenstein, das Hünfelder Kammerorchester an der Wigbertschule unter Leitung von Thomas Nüdling und das Salonorchester Hofberg unter Leitung von Harald Halsch.


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Pfarrer „im Unruhestand“ wurde 75
Zahlreiche Gäste feierten mit Eugen Kutzka in der Aha-Gastronomie / Gratulanten aus den Partnergemeinden



Hünfeld. Die Aha-Gastronomie in Hünfeld konnte die große Zahl an Gratulanten kaum fassen, die mit dem Ehrenvorsitzenden und Pfarrer „im Unruhestand“, Eugen Kutzka, dessen 75. Geburtstag feiern wollten. Die am weitesten angereisten Gäste kamen aus Uganda, wo Kutzka seit einigen Jahren für die Diözese Fulda das Projekt „Home of Hope“ betreut. Statt Geschenken bat Kutzka zu seinem Ehrentag um Spenden für diese Einrichtung, die Kindern in Uganda eine Lebensperspektive geben will.

Gleich in mehrfacher Eigenschaft würdigte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel den passionierten Jäger und Ehrenbürger von Landerneau, Eugen Kutzka. Als Bürgermeister und als Vorsitzender des Hünfelder Partnerschaftsvereins sprach er dem 75-Jährigen Glückwünsche aus. Er erinnerte dabei auch an die besondere Motivation, die Kutzkas außerordentliches Engagement getragen habe. Vertrieben aus seiner Heimat in Schlesien und geflohen aus der ehemaligen DDR, habe er erkannt, dass es wichtig sei, Brücken zwischen den Menschen zu bauen, um ein friedliches und geeintes Europa auf der Grundlage der Wahrheit zu errichten. Für das langjährige Engagement als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins und in zahlreichen anderen Funktionen sei er unter anderem mit der Ehrenmedaille der Stadt Hünfeld und dem Ehrenbürgerrecht von Landerneau ausgezeichnet worden. Bezeichnend für Kutzka sei weiter, dass er ein fröhliches Bekenntnis zum Glauben vorlebe, mit dem er Menschen gewinnen könne. Er wünsche ihm noch lange die Kraft und Gottes Segen, damit er noch viel tun könne.

Glückwünsche sprach auch Norbert Rasch, ehemaliger Vizebürgermeister von Proskau und heutiger Vertreter der deutschen Minderheit  in Polen, aus. Er würdigte ihn als Taufvater der Partnerschaft zwischen Hünfeld und Proskau, die auf 15 erfolgreiche Jahre zurückblicken könne. Hartmut Zimmermann vom Partnerschaftsverein aus Steinberg-Rothenkirchen und Altbürgermeister Bernd Roßberg brachten die Glückwünsche aus der Vogtlandgemeinde mit und versicherten, dass eine Partnerschaft mit Hünfeld ohne Eugen Kutzka nicht vorstellbar gewesen wäre. Prälat Alois Lang sprach für das Bistum die offiziellen Glückwünsche aus und erinnerte daran, dass Kutzka einmal sein Heimatkaplan gewesen sei. Humorvoll betonte er, dass er dem heiligen Thomas von Aquin gratulieren  wolle, dass er in Eugen Kutzka so einen guten Nachfolger gefunden habe. Er freue sich schon darauf, mit Kutzka gemeinsam im Mai die sozialen Projekte in Uganda besuchen zu können. Weitere Glückwünsche sprachen auch Gerhardt Winter aus Roßbach aus, der sich für das Sozialprojekt in Uganda von Hünfeld aus engagiert, die Blaskapelle Motzlar, die Jagdhornbläser aus Hünfeld und Rasdorf und das Prinzenpaar der Karnevalisten aus Grüsselbach.

Kutzka selbst bekannte scherzhaft, dass er zu seinem Geburtstag schon von vielen seiner ehemaligen Schüler auf der Straße angesprochen worden sei, die gern zum Geburtstag gekommen wären, nun aber selbst schon ihren 60. Geburtstag vorzubereiten hätten. Er erzählte, wie er als 16-Jähriger in der Nachkriegszeit zum ersten Mal mit dem Fahrrad bis nach Landerneau gefahren und in der Normandie am Bau gearbeitet habe. Er habe dort viel Gastfreundschaft und Offenheit, aber auch manche Vorbehalte durch den gerade zu Ende gegangenen Krieg erlebt. Schon damals sei ihm deutlich geworden, dass Brückenbauen zwischen Menschen seine wichtigste Aufgabe sei. Deshalb sei er dankbar, so viele Jahre einen Beitrag dazu leisten zu können.



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Menschen mit dem Herzen gewinnen



„Wer Menschen gewinnen will, der muss sein Herz einsetzen“. Mit diesen Worten von Adolf Kolping begrüßte Wolfgang Krieger, Vorsitzender der Hünfelder Kolpingfamilie zahlreiche Gäste, die zu einer besonderen Feierstunde gekommen waren. In deren Verlauf wurde Prälat Roland Knott die Ehrennadel des Internationalen Kolpingwerks verliehen. Knott, der über die Ziele und Aufgaben der Kolpingfamilien in Gegenwart und Zukunft referierte, erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Hubert Tintelotts, dem Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerks. Durch seinen unermüdlichen Einsatz habe er die Idee Kolpings auf allen Ebenen vorangetrieben und dabei Herz und Hingabe eingesetzt, würdigten Krieger und Tintelott den Geehrten. Knott selbst stellte die Grundwerte der katholischen Soziallehre in den Mittelpunkt seines Vortrags. Sie sei Orientierungshilfe für alle, die in Wirtschaft, Politik, Privatleben und Öffentlichkeit Verantwortung tragen. Glückwünsche des Diözesan-Verbandes überbrachte Vorsitzender Jörg Hans. Knott, der in Fulda studierte, und zunächst als Domkaplan und Jugendseelsorger in Fritzlar tätig war, gelangte über Friedewald und Heringen in das Dekanat Hünfeld, wo er zunächst als Jugendseelsorger tätig war. In den 70-er Jahren bekleidete er das Amt des Generalsekretärs des Bonifatiuswerks der Deutschen Katholiken und war bis 1994 auch Oberstudienrat an der Eduard-Stieler-Schule in Fulda sowie Diözesanpräses des Fuldaer Kolpingwerkes. Mehr als ein Jahrzehnt gehörte er auch dem Generalrat des internationalen Kolpingwerks an und war Landespräses. Bekannt wurde Knott auch durch seine Tätigkeiten als Polizeipfarrer und Polizeidekan im Bistum Fulda.



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ZDF zeigt Messe im Kloster
19. Februar, 9.30 Uhr

Hünfeld. Das ZDF überträgt am 19. Februar um 9.30 Uhr einen Gottesdienst aus dem Hünfelder Bonifatiuskloster. Die Besucher der heiligen Messe müssen bis 9 Uhr in der Kirche sein.

Wer nach 9.15 Uhr kommt, kann in der Aula des Klosters den Gottesdienst auf einer Leinwand verfolgen. Ab 10.30 Uhr wird die Aufzeichnung des Gottesdienstes ein weiteres Mal in der Aula gezeigt. Ab 10.15 Uhr stehen die Seelsorger für die Zuschauer am Telefon zur Verfügung. Über die heilige Messe können sie bis 19 Uhr mit den Priestern sprechen. Die letzte reguläre Messe vor der Fernsehübertragung findet am Freitag, 17. Februar, ab 8.30 Uhr statt. Anschließend wird die Kirche für Besucher gesperrt. Am Samstag, 18. Februar, gibt es um 8.30 Uhr eine Messe in der Hauskapelle.

Die Vorabendmesse um 18.30 Uhr dient als „Generalprobe“ für die ZDF-Übertragung. Einlass ist für diesen Gottesdienst bis 18.15 Uhr. Hauptzelebrant des Fernsehgottesdienstes ist Pater Dirk Fey, die Predigt wird Pater Martin Wolf OMI halten. Für die musikalische Gestaltung der Messe sorgen der Klosterchor und die Weinheimer sowie der Kolping-Jugendchor „Die Bachlerchen“. An der Orgel ist Matthias Steinmacher zu hören. Das Thema der Messe lautet „Seht her, nun mache ich etwas Neues“.


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Ferienjobs in Partnerstädten

Hünfeld. Im Rahmen der Städtepartnerschaften von Hünfeld mit Landerneau in der Bretagne und Proskau in Oberschlesien werden Ferienjobs und Arbeitspraktika in den jeweiligen Partnerstädten angeboten. Das Mindestalter ist 18 Jahre. Bewerbungen können an den Partnerschaftsverein Hünfeld e.V., Mittelstraße 9 in Hünfeld, gerichtet werden. Unter der Telefonnummer (06652) 180-140 steht der Partnerschaftsverein auch für weitere Auskünfte zur Verfügung. Ziel ist, das Nachbarland nicht bloß wie ein Tourist  zu bereisen, sondern Land und Leute wirklich kennen zu lernen,  insbesondere aber, Sprachkenntnisse zu verbessern und auch die partnerschaftlichen Verbindungen nachhaltig zu stärken. In Proskau wird überwiegend deutsch gesprochen. Die Teilnehmer dieser Arbeitspraktika erhalten eine Entlohnung und wohnen in Gastfamilien. Es wird dabei angestrebt, dass in diesen Familien Jugendliche oder junge Erwachsene gleichen Alters vorhanden sind. Überwiegend werden die Bewerber zu gärtnerischen Arbeiten in der jeweiligen Gastgeberstadt eingesetzt. Bei mehreren Bewerbungen entscheidet die Reihenfolge des Eingangs.


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„Lange Tage – aber sehr abwechslungsreich“



Hünfeld. Schüler der Hünfelder Vinzenz-von-Paul-Schule waren kürzlich im Hünfelder Rathaus zu Gast. Begleitet von ihrer Lehrerin Maria Lörcher sowie den Betreuern Anna Hermann und Jonas Bäcker wurden sie im Hünfelder Rathaus durch Bürgermeister Dr. Fennel willkommen geheißen. Die Schüler hatten sich auf diesen Besuch vorbereitet und viele Fragen an den Bürgermeister mitgebracht. So wollten sie beispielsweise wissen, wie der Arbeitsalltag des Bürgermeisters aussieht. Dr. Fennel betonte, dass er zwar sehr lange, aber auch sehr abwechslungsreiche Arbeitstage habe. Sie würden geprägt von Verhandlungen, Sitzungen, Gesprächen, von Postbearbeitung und Terminen außer Haus. Trotz der Vielfalt und der Länge empfinde er keinen Stress.

Die Schüler der Vinzenz-von-Paul-Schule gehören einer schulischen Arbeitsgemeinschaft an, die sich den Namen „Touristengruppe“ gegeben hat. Im Rahmen ihrer Projekte besuchen sie verschiedene Einrichtungen und waren bereits beim Deutschen Roten Kreuz in Hünfeld, auf Spielplätzen und in der Innenstadt unterwegs. Bürgermeister Dr. Fennel schlug den Schülern vor, im Rahmen ihrer Projekte auch einmal den Hünfelder Grimms Märchenrundweg am Haselsee zu besuchen. Im Anschluss an das Treffen mit dem Bürgermeister wurden die Schüler durch die Mitarbeiterin Ute Glübert durch das gesamte Rathaus geführt.



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Die Fledermausfrage ist noch ungeklärt
Ausweisung von Vorrangflächen für die Windenergie in Hünfeld

Hünfeld. Bis auf artenschutzrechtliche Fragen zur Fledermauspopulation sind mittlerweile alle Fragen zur Aufstellung eines Teilflächennutzungsplanes zur Ausweisung von Vorrangflächen für Windenergie im Stadtgebiet von Hünfeld geklärt. Dies berichtete Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel im Rahmen der Zusammenkunft aller Ortsbeiräte in Rückers.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Aufstellung eines Teilflächennutzungsplans zur Ausweisung dieser Vorrangflächen beschlossen, um weiterhin das Heft des Handelns bei Frage des Baus von Windkraftanlagen in der Hand behalten zu können. Sollte die Stadt keine ausreichenden Flächen ausweisen, könnten dies Investoren im Wege der Einzelgenehmigung ohne Einflussmöglichkeiten für die städtischen Gremien durchsetzen. Im Regionalplan Nordhessen aus dem Jahr 2009 waren bereits im Gebiet des Regierungspräsidiums Kassel 2.400 Hektar an Vorrangflächen ausgewiesen worden. Nach den Ergebnissen des Energiegipfels Hessen sollen zwei Prozent der der Landesfläche als Vorrangsflächen ausgewiesen werden, erläuterte der Bürgermeister. Für das Regierungspräsidium bedeutet dies, dass weitere 14.000 Hektar geeigneter Flächen gefunden werden müssten. Bei der Aufstellung des Teilflächennutzungsplanes sei die Stadt konsequent nach dem Ausschlussprinzip vorgegangen. Dazu sei das Stadtgebiet im Hinblick auf alle naturschutzrechtlichen Belange und die notwendigen Abstände zu Wohnbebauungen, zu Verkehrswegen und anderen Infrastruktureinrichtungen untersucht worden. Diese Voruntersuchungen hatte im Auftrag der Stadt der Hünfelder Landschaftsarchitekt Ludger Hinz vorgenommen, der die Ergebnisse seiner Untersuchungen vor den Mitgliedern aller Ortsbeiräte vorstellte. Demnach sind Naturschutzgebiete, FFH-Gebiete und Kernzonen des Biosphärenreservats für den Bau von Windkraftanlagen tabu. Es müssen Puffer von rund 200 Metern eingehalten werden. Weitere Kriterien sind Landschaftsschutzgebiete, Vogelzuglinien, Wasserschutzgebiete, Vorrangflächen für den Tagebau, Erholungsgebiete oder Zonen, die herausragende Bedeutung für das Landschaftsbild hätten. Als Beispiel nannte Hinz den Weinberg. Auch die Charakteristik des Kegelspiels als Landschaftsbild solle nicht beeinträchtigt werden. Für die geschlossene Wohnbebauung gelte eine Pufferzone von einem Kilometer Umkreis, für Einzelbebauungen 600 Meter. Relativ detaillierte Informationen lägen auch zu Fragen des Artenschutzes bei der Vogelwelt vor. So seien die Bestände von Schwarzstörchen, Uhu, Wanderfalken und Rotmilanen gut untersucht. Wenig Erkenntnisse lägen dagegen zu den Fledermauspopulationen vor. Nach den einschlägigen EU-rechtlichen Vorgaben sei das Töten von Fledermäusen grundsätzlich verboten. Dazu müssten noch weitere Untersuchungen angestellt werden.

Vorbehaltlich weiterer Erkenntnisse zum Thema Fledermaus blieben im Hünfelder Stadtgebiet voraussichtlich nur in den Gemarkungen von Michelsrombach und Dammersbach Flächen übrig, die diesen Kriterien entsprechen, erläuterte Hinz.

Diese Gebiete betrifft zwei Waldflächen in der Gemarkung Michelsrombach sowie Waldbereiche in der Gemarkung Dammersbach. Neben der Fledermausfrage müsse auch die Wirtschaftlichkeit untersucht werden. Dazu sei eine Mindestwindgeschwindigkeit von 5,7 Metern pro Sekunde erforderlich, die in diesen Gebieten knapp erreicht wird. Um die Gesamtwirtschaftlichkeit beurteilen zu können, sagte der Bürgermeister, seien auch Fragen der Leitungszuführung zu untersuchen, da in den vorhandenen Stromnetzen dieser Stadtteile maximal die Energie von zwei Windrädern eingespeist werden könne. Sollten es mehr Windräder  werden, müssten eigene Leitungssysteme aufgebaut werden. Die Banken schrieben bei der Finanzierung solcher Vorhaben eine detaillierte Prüfung der „Windhöffigkeit“ vor, um die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen zu untersuchen. Dazu seien umfangreiche Windmessungen erforderlich, die Kosten von 60.000 bis 120.000 Euro erforderten. Sollte eine wirtschaftliche tragfähige Investition an diesen Flächen möglich sein, so wollten die Stadtwerke ein finanzielles Engagement bei diesem Thema prüfen.

Die bisherigen Ergebnisse sollen nach den Worten des Bürgermeisters jetzt in das erste Beteiligungsverfahren gebracht werden, um Anregungen und Einwände entgegen nehmen zu können. Dr. Fennel kündigte an, dass in Informationsveranstaltungen in den betroffenen Stadtteilen, in denen potenzielle Flächen vorhanden sind, mit den Bürgern diskutiert werden solle, sobald sich die Möglichkeit zum Bau solcher Anlagen in den betroffenen Stadtteilen konkretisieren sollte. Dazu sollen sinnvollerweise  aber die weiteren Untersuchungen und die Ergebnisse des ersten Beteiligungsverfahrens abgewartet werden.



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Straßenreinigung: Disziplin lässt nach

Hünfeld-Rückers. Die Disziplin bei der wöchentlichen Straßenreinigung lässt weiter nach. Dies beklagten Mitglieder der Hünfelder Ortsbeiräte bei der Zusammenkunft aller Ortsbeiräte der Hünfelder Stadtteile in Rückers. Es seien „immer dieselben“, die teils wochenlang Schmutz und Unrat auf Bürgersteigen und an Straßenrändern liegen lassen. Fachbereichsleiter Thomas Henkel bat die Ortsbeiräte, solche Hinweise an die Ordnungsbehörde weiterzugeben, um diesen Fällen nachzugehen.

Allerdings sei ein aufwendiges rechtsstaatliches Verfahren mit Widerspruchsmöglichkeiten einzuhalten, um gegen diese Anlieger vorzugehen. Sie erhielten zunächst einen Anhörungsbogen mit der Androhung eines Ordnungsgeldes. Fruchte dies nicht, bestehe die Möglichkeit zur Androhung einer Ersatzvornahme. Dies bedeute, dass die Ordnungsbehörde die Straße reinigen lasse und dies dem Anlieger in Rechnung stelle. Ein solches Verfahren nehme unter Umständen mehrere Wochen in Anspruch, bis es zum Erfolg führen könne. Umso wichtiger sei es deshalb, öffentlich Druck auszuüben und „Sünder direkt anzusprechen“.

Anlass der Diskussion war auch die neue Straßenreinigungssatzung der Stadt Hünfeld. Darin werden Anlieger verpflichtet, auch zur Straße gehörende Grünstreifen mit sauber zu halten. Die Pflicht erstreckt sich allerdings nur auf die Reinigung dieser Flächen. Die Flächen möglichst ein bis zwei Mal im Jahr zu mähen und zu mulchen sei dagegen Aufgabe der Stadt, erläuterte der zuständige Fachbereichsleiter, Uwe Jahn. Glücklicherweise sei es aber immer noch für viele Anlieger selbstverständlich, diese Flächen auch über die Pflichten der Satzung hinaus in Ordnung zu halten, betonte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel.


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Klosterpark soll kräftig ausgelichtet werden
Pflegemaßnahmen werden in dieser Woche beginnen

Hünfeld. Der Klosterpark und der Gehölzbestand entlang der Hasel in Hünfeld sollen kräftig ausgelichtet werden. Wie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, werden die Arbeiten, sofern es die Witterung erlaubt, in dieser Woche beginnen.

Während die Stadt einem heimischen Fachunternehmen den Auftrag für diese Pflegemaßnahmen auf der städtischen Parzelle entlang des Bachlaufs der Hasel vergeben hat, will das Hünfelder St. Bonifatiuskloster für diese Aufgabe mit dem THW-Ortsverband Hünfeld kooperieren. Der städtische Auftrag umfasst ein Gesamtvolumen von rund 14.000 Euro.

Grundlage für diese Pflegemaßnahmen ist ein Konzept,  das der Hünfelder Landschaftsarchitekt Ludger Hinz in Abstimmung mit der Klosterkommunität und im Auftrag der Stadt Hünfeld erstellt hatte. Die Untersuchungen hatten ergeben, dass allein aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht an vielen Bäumen ein kräftiger Rückschnitt erforderlich ist. 200 überwiegend kleinere und standortfremde Bäume sollen ganz herausgenommen werden. Dabei handelt es sich vor allem um Nadelgehölze wie Fichten sowie um Birken.

Die Durchforstung und die Pflegemaßnahmen seien unerlässlich, nicht nur um die Verkehrssicherungspflicht zu gewährleisten, sondern auch die Entwicklung des wertvollen standortgerechten alten Baumbestandes dort zu unterstützen.

Vorgesehen ist, dass die Arbeiten in der zweiten Wochenhälfte der ersten Februarwoche beginnen sollen. Dies ist allerdings abhängig von der Witterung. Um an den Parkanlagen die Schäden durch die forstwirtschaftlichen Arbeiten möglichst gering zu halten, ist Trockenheit oder Frost erforderlich.


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Deftiger Humor in Mackenzeller Platt



Hünfeld-Mackenzell. Elf Vorstellungen und elf Mal ausverkauft: Mit der „Eintopf-Lady“ begeisterte die Mackenzeller Laienspielgruppe einmal mehr ihr Publikum im urigen Saal der Gaststätte zum Ulmenstein. Die Geschichte um den liebestollen Bauern Alfons Berger (Eugen Roth) und seinen nicht minder kopflos verliebten Schwager Karl Klüpfel (Jürgen Kemmet) sorgte für zahlreiche Verwicklungen um die „Eintopf-Lady“ Hermine Stallman (Eleonore Schön-Janele). Sohn Anton (Markus Schön) und Tochter Maria (Nadine Ritz) versuchten mit Unterstützung der Magd Gustel (Anita Möller) und dem Knecht Josef (Andreas Pappert), den Vater und den Onkel aus den Fängen der geldgierigen Haushälterin zu bringen. Schließlich gelang es der Witwe Rosi Becker (Edelgard Wehner), das Herz des Bauern (Eugen Roth) zu gewinnen, denn Liebe geht schließlich durch den Magen. Als Souffleuse wirkte Margot Gerlach, die aufwendigen Masken stellte Karin Nowak her, um den Bühnenbau kümmerte sich Willi Möller, um die Kasse Gregor Wehner und um die Regie Edelgard Wehner.


Kegelspielkommunen wollen bei Kanaluntersuchungen kooperieren
Erste Ausschreibung soll schon im März erfolgen / Ein Angebot an Eiterfeld

Hünfeld. Bei der Untersuchung von Zuleitungskanälen mit Hausanschlüssen im Rahmen der Eigenkontrollverordnung wollen die vier Kommunen der Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel kooperieren. Wie die Lenkungsgruppe der Arbeitsgemeinschaft in ihrer letzten Sitzung in Rasdorf beschloss, wird eine gemeinsame Vergabe dieser Leistungen an Fachfirmen angestrebt. Darüber hinaus soll das gesamte Verfahren einschließlich der Auswertung gemeinsam durchgeführt werden.

Während Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel und seine Amtskollegen Alexander Hohmann, Burghaun, und Berthold Körbel, Rasdorf, eine Kooperation in diesem Bereich zusagten, will Nüsttals Bürgermeister Hermann Trabert, der ebenfalls eine Beteiligung in Aussicht gestellt hat, sich noch mit der Nachbargemeinde Hofbieber abstimmen. Die Lenkungsgruppe der vier Bürgermeister hat entschieden, auch eine offizielle Anfrage an die Marktgemeinde Eiterfeld zu richten, um diese zu einer Kooperation bei dieser Aufgabe einzuladen. Insgesamt müssen allein in Hünfeld 3.400, in Burghaun 1.800, in Nüsttal 800 und in Rasdorf 600 Hausanschlussleitungen bis zum Jahr 2024 untersucht werden. In Hünfeld kommen noch 2.100 Straßeneinläufe hinzu, in den anderen Mitgliedskommunen wird deren Zahl gegenwärtig noch ermittelt.

Die Entwässerungssatzung der Stadt Hünfeld sieht bereits vor, dass diese Untersuchungen über die Abwassergebühren solidarisch finanziert werden sollen. In den anderen Kommunen stehen entsprechende Satzungsregelungen noch aus. Die Grundstückseigentümer sollen, sofern Schäden festgestellt werden, auch eine Sanierungsempfehlung erhalten. Optional soll den Grundstückseigentümern darüber hinaus angeboten werden, eine weitergehende Digitalisierung und Einmessung ihrer Hausanschlussleitungen anzubieten.


Neue Prüfgeräte für Atemschutz angeschafft
Interkommunales Dienstleistungszentrum für Brand- und Katastrophenschutz trifft erste Vergaben

Hünfeld. Die gemeinsame Atemschutzwerkstatt des Interkommunalen Dienstleistungszentrums Brand- und Katastrophenschutz im Hessischen Kegelspiel nimmt Gestalt an. Jetzt wurden die ersten Prüfgeräte und Softwareausstattungen zur Dokumentation der Prüfungen in einem Gesamtvolumen von über 40.000 Euro vergeben.

Wie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, waren die Vergaben durch den Vorstand des Dienstleistungszentrums unter Vorsitz von Rasdorfs Bürgermeister Berthold Körbel vorbereitet worden. Dem Dienstleistungszentrum gehören neben den Gemeinden Rasdorf und Nüsttal auch die Stadt Hünfeld und die Marktgemeinde Burghaun an. Weiterhin wurde ein Fachbeirat von aktiven Feuerwehrleuten berufen, der das Dienstleistungszentrum in seinen weiteren Planungen beraten soll. Zum Vorsitzenden des Fachbeirates wurde Marcel Schneider aus der Marktgemeinde Burghaun einstimmig berufen. Sein Stellvertreter, der ebenfalls einstimmig bestätigt wurde, ist Jürgen Hahn aus der Gemeinde Rasdorf. Die Geschäftsführung wird der Feuerwehrsachbearbeiter der Stadt Hünfeld, Wolfgang Partl, wahrnehmen.

Im Rahmen der Beschaffung der Prüfgeräte für die Atemschutzausstattung der Feuerwehren sowie die Chemie-Schutzanzüge wurde Wert auf automatisierte Prüfgeräte gelegt, deren Software für eine direkte Anbindung zum Feuerwehrprogramm Florix verfügt. An den Vorberatungen nahm auch der neue Kreisbrandinspektor Dr. Björn Steisel teil, der seine Unterstützung für die Bildung dieses Interkommunalen Dienstleistungszentrums bekräftigte. In den Beratungen erläuterte er, dass die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger weiterhin auf Kreisebene organisiert werden solle, die Fort- und Weiterbildung allerdings auf der Ebene des Interkommunalen Dienstleistungszentrums geschehen könne. Die vier Kommunen rechnen bei dem Aufbau ihres Dienstleistungszentrums mit einer Förderung in Höhe von 100.000 Euro seitens des Landes.


Entwicklungskonzept weiter gültig

Hünfeld. Das Bedarfs- und Entwicklungskonzept für den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in der Stadt, das bis zum Jahresende 2011 befristet war, soll um ein Jahr in der Laufzeit verlängert werden. Dies hat der Magistrat der Stadt Hünfeld nach Angaben von Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel jetzt der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung empfohlen. Auf der Grundlage einer Empfehlung der Brandschutzkommission soll mit einer erneuten Fortschreibung gewartet werden, bis die Ergebnisse des neuen Konzeptes für den überörtlichen Brandschutz durch den Landkreis Fulda vorliegen. Dieses Konzept hat direkte Auswirkungen auf die Anerkennung von Fahrzeugen und Ausstattungen und damit auch auf die Finanzierungsbeteiligung des Landkreises Fulda. Die Fertigstellung des Konzeptes durch den Kreis war durch den tragischen Tod des früheren Kreisbrandinspektors Stefan Schmidt nicht fertig gestellt worden. Sein Amtsnachfolger Dr. Björn Steisel will nun im ersten Halbjahr 2012 dieses Thema weiter vorantreiben, das wiederum Grundlage für die künftigen Planungen der Stadt Hünfeld sein wird. Der Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe enthält unter Anderem eine Analyse der Risikopotenziale und der Schutzziele sowie Aussagen zur notwendigen Personalstruktur und –ausstattung. Auf der Grundlage dieses Planes werden die notwendigen Investitionen in die Ausbildung der Feuerwehrkräfte, aber auch die Beschaffungen von Fahrzeugen, Gerät und Gebäudeausstattungen koordiniert.


Energieeffizienz wird untersucht
Eigenbetrieb Abwasseranlagen vergab Auftrag an Ingenieurbüro

Hünfeld. Die Energieeffizienz der Hünfelder Kläranlagen soll überprüft werden. Dazu hat der Eigenbetrieb Abwasseranlagen auf Vorschlag des Betriebsleiter Dirk Stoldt jetzt eine Energieeffizienzanalyse in Auftrag gegeben, teilt Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel mit.

Zu den Kosten in Höhe von rund 35.000 Euro erhält der Eigenbetrieb eine Landesförderung in Höhe von 75 Prozent. Auf der Grundlage dieser Effizienzanalyse sollen Überlegungen angestellt werden, den Energieverbrauch der Anlage weiter zu reduzieren. Schon bei der Erweiterung und Erneuerung der zentralen Kläranlage waren verschiedene Investitionen getätigt worden, um die Energiebilanz der Anlage zu verbessern. So wird aus dem neuen rund 1.500 Kubikmeter großen Faulturm Klärgas gewonnen, das in einem Blockheizkraftwerk zu Strom verarbeitet wird. Die Abwärme wird als Prozesswärme für die Faultürme genutzt.

Trotzdem blieben die steigenden Energiekosten ein wesentlicher Faktor bei den Betriebskosten der Anlage. Durch die Effizienzanalyse erhoffe sich der Eigenbetrieb Hinweise und Vorschläge, die Energiebilanz weiter zu verbessern, die Umwelt zu schonen und die Kosten zu senken.



Energieberatung

Hünfeld/Rasdorf. Kompetent und anbieterunabhängig ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen in Rasdorf. Dipl. Ing. Volker Feldmann bietet die persönliche Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen für eine Kostenbeteiligung von 5 EUR in Rasdorf, Am Anger 32, Gemeindeverwaltung, an. Die Energieberatung findet am Donnerstag, 16.Februarr, statt. Eine Terminvereinbarung unter Tel. 06651 96010 ist erforderlich.


„Gott hat mich gut geführt“
Rudolf Haas feierte in Hünfeld seinen 100. Geburtstag / lebensfroh und unternehmenslustig


Seinen 100. Geburtstag feierte in Hünfeld Rudolf Haas. Zu den Gratulanten gehörten Kreisbeigeordnete Dr. Friederike Lang, Hartmut Ziehn von der Hersfelder CDU und Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel. Unser Bild zeigt den Jubilar mit seiner Tochter Erika Hühn.

Hünfeld. Auf 100 Lebensjahre konnte in der vergangenen Woche der Hünfelder Rudolf Haas zurückblicken. Mit zahlreichen Gästen feierte er diesen besonderen  Geburtstag im Haus Bethanien, in dem er seit dem Jahr 2005 seinen Lebensabend liebevoll betreut von der Tochter Erika Hühn und ihrem Mann Heinrich verbringt.

Zu den zahlreichen Gratulanten zählten auch Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel, Kreisbeigeordnete Dr. Friederike Lang, der Bad Hersfelder CDU-Vorsitzende Hartmut Ziehn und Pfarrer Christian Sack von der Katholischen Gemeinde aus Hersfeld-Hohe Luft, die dem Jubilar noch gute Jahre wünschten. Er habe schon oft auf den Lebensweg von Rudolf Haas zurückblicken können, sagte der Bürgermeister in seinen Glückwunschworten und erinnere sich gern an Begegnungen, bei denen er viel über die Lebensleistung des Jubilars habe erfahren dürfen. Diese sei sicherlich davon gekennzeichnet, dass er aus kleinen bescheidenen Anfängen viel aufgebaut und auch im Ehrenamt besonderes geleistet habe. 72 Jahre sei er diesen Weg gemeinsam mit seiner vor zwei Jahren verstorbenen Ehefrau gegangen. Gerade in den letzten gemeinsamen Jahren, als es ihr gesundheitlich nicht gut gegangen sei, habe man spüren können, wie innig und liebevoll die Eheleute verbunden gewesen seien. Als sie verstorben war, habe er sich nicht zurückgezogen, sondern aktiv am Leben teilgenommen. So sei er regelmäßig Gast bei den Wohltätigkeitskonzerten, der Seniorenfastnacht oder auch der Seniorenfahrt. Kreisbeigeordnete Dr. Friederike Lang wird durch Rudolf Haas an ihr Studium erinnert. Damals habe sich ein Professor mit 100-jährigen wissenschaftlich befasst und dabei immer wieder erfahren, dass die Zufriedenheit auch nach einem schweren Lebensweg das Leben vieler 100-jähriger kennzeichne. Das treffe sicher auch auf Rudolf Haas zu. Sie gratulierte auch für die Hünfelder CDU. Für die Bad Hersfelder CDU gratulierte Hartmut Ziehn, der auf das langjährige ehrenamtliche Wirken von Rudolf Haas, unter anderem als Stadtverordneter in Bad Hersfeld, einging. Daneben habe er sich mit großem Engagement dem Roten Kreuz und der örtlichen Kirchengemeinde gewidmet. Kennzeichnend für Haas war auch sein Einsatz für die katholische Arbeitnehmerbewegung, der er schon seit 1946 angehört. Dies rief Pfarrer Christian Sack in Erinnerung, der berichtete, dass sich Rudolf Haas gemeinsam mit seiner Frau große Verdienste um den Aufbau dieser katholischen Kirchengemeinde in Bad Hersfeld erworben habe.

Haas wurde 1912 in Kaaden an der Eger geboren, wo er das Schreinerhandwerk erlernte und die Meisterprüfung ablegte. Nach der Heirat mit seiner Frau Annemarie zog er 1938 nach Dresden, wo er als Soldat zum Kriegsdienst einberufen wurde und auf verschiedenen Kriegsschauplätzen in 13. europäischen Ländern für die Luftwaffe tätig war. 1944 geriet er in Rumänien in Kriegsgefangenschaft und wurde nach Russland deportiert. Erst 1947 wurde er nach Bad Hersfeld entlassen. Mit seiner Frau und den drei Kindern zog er zunächst nach Harnrode, wo es die Ehefrau mit den Kindern nach der Vertreibung 1946 verschlagen hatte. 1954 fand die Familie eine neue Heimat in Bad Hersfeld-Hohe Luft. Dort arbeitete Haas zunächst als Werklehrer für die amerikanischen Streitkräfte und wirkte bei den Herfelder Festspielen als Komparse und Dekorateur mit. 1956 wechselte er dann zu einer Möbelfirma, bei der er bis zu seinem Ruhestand 1976 blieb. Seine christliche und soziale Weltanschauung dokumentierte sich bereits 1933, als er sich der christlich sozialen Volkspartei in Österreich anschloss. Daran knüpfte er später als langjähriger Vorsitzender der KAB in Bad Hersfeld und seiner Tätigkeit für den christlichen Gewerkschaftsbund und die Ackermanngemeinde an. Viele Jahre war er auch aktiv im Roten Kreuz und von 1974 bis 1981 Stadtverordneter der CDU in Bad Hersfeld.

Besondere Verdienste erwarb sich Haas gemeinsam mit seiner Ehefrau beim Bau der katholischen Kirche St. Bonifatius im Bad Hersfelder Stadtteil Hohe-Luft. Kirchenbauten hatten auch schon zuvor seinen beruflichen Weg geprägt, wie er in seinen Dankesworten bekannte. So war er maßgeblich an der Innenausstattung der Kirchbauten in Eger und der Marienkirche in Karlsbad beteiligt und schuf die Inneneinrichtung für die Bibliothek des Klosters von Eger, die heute ein Museum ist.

Unvergessen sind für ihn auch Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Konrad Adenauer oder Papst Johannes Paul II bei dessen Besuch in Deutschland Anfang der 80-er Jahre. Wenn er auf seinen Lebensweg zurückblicke, sagte Haas, dann wisse er, dass ihn Gott durch die 100 Jahre gut geführt habe.


Meldungen für Hünfelder Romo

Hünfeld. Der diesjährige Romo-Umzug in Hünfeld soll am 20. Februar stattfinden. Schon jetzt können sich Vereine, Fußgruppen und andere Teilnehmer beim Ausrichter des Rosenmontagsumzugs, der Hünfelder Kultur- und Museumsgesellschaft, Abteilung Fastnachtsbrauchtum, anmelden. Wer den Umzug mit einem Beitrag bereichern will, kann sich an Ernst Malkmus im Hünfelder Rathaus, Telefon 06652/180-145 (ernst.malkmus@huenfeld.de), wenden.


„Mückenstich“ bereits ausverkauft

Hünfeld. Der Kabarettabend mit „Mückenstich“ am 3. Februar im Rahmen der Hünfelder Rathausabende ist bereits ausverkauft. Wie die Stadtverwaltung Hünfeld dazu mitteilt, gibt es allerdings noch für das Gospel-Konzert am 6. März einige Karten. An diesem Abend ist die „Singflut“ aus Burghaun zu hören. Das im Oktober 2005 zunächst als gemischter Chor geplante Ensemble entwickelte sich binnen weniger Monate zu einem reinen Frauenchor, der mittlerweile anspruchsvolle Vierstimmigkeit nicht scheut. Trotz stetig anwachsender Sängerinnenzahlen hat der Chor sein unverwechselbares Profil entwickelt. Verantwortlich dafür ist vor allem Volker Dotzert, ein erfahrener Chorleiter, Bandmusiker und Instrumentalist, der mit seinen Sängerinnen konsequent Arrangements von Gospels und Popsongs erarbeitet. Karten sind im Bürgerbüro im Hünfelder Rathaus, bei der Buchhandlung Möller und im Hünfelder Bücherladen erhältlich.


Kinder anmelden
Planungen für das neue Betreuungsjahr 2012/13 in Hünfeld

Hünfeld. Für das Betreuungsjahr 2012/13 sollten Kinder, die noch nicht in einer Hünfelder Kinderbetreuungseinrichtung angemeldet sind, bis zum 31. Januar in dem Wunschkindergarten oder der Wunschbetreuungseinrichtung angemeldet werden. Wie der Hünfelder Kinderbetreuungs- und Erziehungsverbund St. Elisabeth dazu mitteilt, sollen diese Anmeldungen als Grundlage für die Planungen des kommenden Betreuungsjahres dienen. Der Verbund habe sich zum Ziel gesetzt, jedem Kind möglichst wohnortnah einen Krippen- oder Kindergartenplatz oder ein anderes Kinderbetreuungsangebot zur Verfügung stellen zu können. Um die Planungen frühzeitig vorantreiben zu können, sei es deshalb notwendig, dass Anmeldungen bis zum 31. Januar vor Ort in den gewünschten Einrichtungen vorgenommen würden. Informationen zu den verschiedenen Kinderbetreuungsangeboten und Möglichkeiten in Hünfeld gibt es in einer Broschüre, die in allen Betreuungseinrichtungen sowie im Rathaus erhältlich ist. Eine Übersicht ist auch unter www.huenfeld.de erhältlich. Für weitere Fragen der Eltern stehen die Mitarbeiter des Hünfelder Kinderbetreuungs- und Erziehungsverbundes St. Elisabeth, Doris Knoth, Tel. 06652/180-142, oder Andreas Kapelle, 180-144, sowie die jeweiligen Leiterinnen der Hünfelder Einrichtungen zur Verfügung.


„Komfortable Lösung für die Hünfelder Grundstückseigentümer“
Anschlussnehmer brauchen private Hausanschlüsse nicht selbst untersuchen zu lassen

Hünfeld. Durch die neue Entwässerungssatzung der Stadt Hünfeld haben private Haus- und Grundstückseigentümer eine Sorge weniger: Sie brauchen die vorgeschriebenen Untersuchungen der Dichtigkeit ihrer privaten Kanalhausanschlüsse nicht selbst in Auftrag zu geben und zu finanzieren. Wie der Eigenbetrieb Abwasseranlagen dazu mitteilt, sollen die Untersuchungen durch den Eigenbetrieb vergeben und über einen Zuschlag zu den Gebühren für die insgesamt erschlossenen Grundstücksflächen in Höhe von 3 Cent je Quadratmeter finanziert werden. Die Konzeption war auch in der gemeinsamen Sitzung aller Ortsbeiräte vorgestellt worden. Dort bezeichnete ein Ortsbeiratsmitglied die Hünfelder Regelung als „sehr komfortabel“ für die Grundstückseigentümer.

Grundlage für die Pflicht ist die neue Eigenkontrollverordnung in Hessen, die nach Vorgaben der Wasserhaushaltsgesetze bereits im August 2010 in Kraft getreten ist. Nach dieser Verordnung müssen private Haus- und Grundstückseigentümer ihre Kanalhausanschlussleitungen bis 2024 durch autorisierte Firmen und Ingenieurbüros überprüfen lassen und dies den zuständigen Behörden nachweisen. Grundsätzlich bestanden verschiedene Möglichkeiten, dieser gesetzlichen Vorgabe Rechnung zu tragen. Entweder hätten die Grundstückseigentümer per Bescheid aufgefordert werden können, innerhalb einer bestimmten Frist diese Untersuchung vornehmen zu lassen und diese dem Eigenbetrieb vorzulegen. Eine weitere Alternative hätte darin bestanden, dass der Eigenbetrieb diese Untersuchungen beauftragt hätte und den Grundstückseigentümern unmittelbar in Rechnung gestellt hätte. Die Lösung, die nun in Hünfeld umgesetzt wird und von der Hünfelder Stadtverordnetenversammlung gebilligt wurde, sieht demgegenüber vor, dass der Eigenbetrieb in jährlichen Ausschreibungen bis 2024 diese Untersuchungen für einzelne Bereiche im gesamten Stadtgebiet beauftragt und über die Solidargemeinschaft aller Gebührenzahler finanziert. Die Satzung sieht vor, dass Hausanschlüsse bis zu einer Länge von 50 m bei erschlossenen Privatgrundstücken von bis zu rund 1.800 m² untersucht werden. Für jede 300 m² zusätzliche erschlossene Fläche, für die Grundgebühren gezahlt werden, verlängert sich die gebührenfinanzierte Untersuchung um weitere 10 m. Die Grundstückseigentümer erhalten nach der Untersuchung, sofern dabei Mängel festgestellt wurden, nicht nur einen Untersuchungsbericht, sondern auch eine Empfehlung für die mögliche Sanierung. In vielen Fällen lassen sich Schäden wie Risse, undichte Anschlüsse in sogenannten Inliner-Verfahren beheben. Dazu wird von innen ein Schlauch in das Kanalsystem eingeführt und an den Rohrwandungen verpresst und verklebt, damit die Kanäle standsicher und dicht werden. Nur wo Verfahren in geschlossener Bauweise nicht möglich ist, müssen die Kanalgräben geöffnet und die Schäden in offener Bauweise saniert werden.

Durch diese Satzungsregelung soll nach Angaben des Eigenbetriebs verhindert werden, dass Grundstückseigentümer erst zeitlich auf den „letzten Drücker“ die Untersuchungen in Auftrag geben, wenn angesichts der Vielzahl notwendiger Untersuchungen möglicherweise bei den Fachunternehmen keine Kapazitäten oder nur noch zu völlig überteuerten Preisen zur Verfügung stehen. Dies entspricht auch den einschlägigen gesetzlichen Regelungen, die ein jährliches Untersuchungskontingent bis 2024 vorsehen. Außerdem will der Eigenbetrieb damit vermeiden, dass Haus- und Grundstückseigentümer in die Fänge unseriöser Anbieter geraten, vor denen in den letzten Monaten in zahlreichen Fernseh- und Presseveröffentlichungen gewarnt hatten. Diese Anbieter verfügen teilweise nicht über die vorgeschriebene Qualifikation oder bieten diese Leistungen weit überteuert an. Durch die gemeinsame Ausschreibung dieser Leistungen für viele Grundstücke hofft der Eigenbetrieb auch günstige Preise erzielen und die Untersuchungen bis zum Jahr 2024 gleichmäßig verteilen zu können.


Wieder Seniorenfastnacht
Karten sind im Bürgerbüro im Rathaus erhältlich



Hünfeld. Karten für die diesjährige Seniorenfastnacht der Stadt Hünfeld am Donnerstag, 9. Februar, um 17.01 Uhr in der Stadthalle Kolpinghaus sind im Bürgerbüro der Stadt Hünfeld erhältlich.

Den Teilnehmern wird wieder ein mehr als zweistündiges Programm mit närrischen Beiträgen aus der Sitzung der Hünfelder Karnevalsgesellschaft und anderer Karnevalisten aus der Region geboten.

Durch das Programm führt in diesem Jahr wieder der Elferrat der Hünfelder Karnevalsgesellschaft, der auch für die Zusammenstellung des Programms Verantwortung trägt. Für ausgelassene Stimmung werden unter anderem der Musikzug Wilhelm Tell, der Gaalbernschaude und die Gardemädchen aus Großenbach sorgen.



New
Gaalbernsache: Kartenvorverkauf

Hünfeld. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, verkündet der HKG- Elferrat. Die Hünfelder Karnevalssitzung, früher Fremdensitzung genannt, findet am Samstag, 4. Februar, 19:11 Uhr, in der Stadthalle/ Kolpinghaus statt.
Das Motto lautet „Gaalbernsache mitzumache“ und Schaude Martina Hering führt die Schar der Aktiven an. Den Auftakt bestreiten wie immer die jüngsten Gardemädchen. Danach erwarten die Gaalbern wie im Vorjahr die  „Bembel- Sänger“ aus der Heimat von Winzer- Schaude Karl Kulick.
Zur weiteren Sitzungsentwicklung hält sich der Elferrat vorerst noch bedeckt. Aus dem närrischen Umfeld war zu erfahren, dass ab 20:11 Uhr durch Excelsioreinfluss mit großen Schwankungen gerechnet wird. Zur Stabilisierung rät der Elferrat zu gezieltem Nachkauf. Eine gewisse Beruhigung des Gaalbernmarktes kann allerdings erst zur Sitzungspause gegen 21.31 Uhr eintreten. Nach der Sitzungspause zeigt sich die Gaalbernbörse gut erholt und erreicht rasch ein Allzeit Stimmungshoch.  Närrische Pessimisten befürchten allerdings, dass es in folgender Nacht zu einem völligen Zusammenbruch des Fastnachtsgeschehens kommen könne und die Gaalbern dann mit leeren Händen nach Hause gingen. Der Elferrat strotzt vor Optimismus und rechnet dennoch bereits kurzfristig mit einer Aufwärtsentwicklung und gibt die närrischen Eintrittspapiere am Freitag, 13. Januar 2012 ab 19:11 Uhr in der Gesellenstube, Stadthalle/ Kolpinghaus an kauflustige Gaalbern ohne Risikozuschlag ab.



Anmeldung für Tagesausflug und Ferienaktivwochen 2012

Hünfeld. Die Anmeldungen für die beiden Ferienaktivwochen der Stadt Hünfeld und für den Tagesausflug im Sommer sind ab sofort hier möglich. Anmeldeformulare gibt es auch im Hünfelder Rathaus.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sind in diesem Jahr zwei Ferienaktivwochen geplant. Für 7- bis 10-jährige ist der Zeitraum vom 23. bis 27. Juli geplant, für 9- bis 12-jährige vom 30. Juli bis 3. August. Während dieser Zeit werden sich die Kinder im Jugendgästehaus in der Jahnstraße mit Betreuern treffen, um gemeinsame Ausflüge, Spiele und andere kreative Freizeitaktivitäten zu unternehmen.

Der Tagesausflug der Stadt Hünfeld für ältere Jugendliche ist für Mittwoch, 11. Juli, geplant und wird in den Holiday Park Hassloch führen. Auch dafür stehen die Anmeldeformulare zur Verfügung.

Anmeldeformulare:
Anmeldung – Ferien-Aktiv-Wochen 2012 (pdf)

Anmeldung Tagesausflug (pdf)



Wechsel in der Winterdienstpflicht

Hünfeld. Zum neuen Jahr wechselt in Hünfeld wieder die Winterdienstpflicht bei Straßen mit einseitigem Gehweg. Waren 2011 alle Anlieger in der Pflicht, an ihrer Seite zu räumen und zu streuen, so sind ab dem neuen Jahr die Anlieger gegenüber gefordert. Sie müssen einen Bereich  auf der gegenüberliegenden Seite räumen, der ihrer Grundstückslänge entlang der Straße entspricht. Die Ordnungsbehörde der Stadt Hünfeld appelliert an die Anlieger, ihre Winterdienstpflichten sehr ernst zu nehmen, um Gefährdungen und Unfälle für Fußgänger zu vermeiden. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, kann unter Umständen zu Schadensersatz herangezogen werden, wenn ein Fußgänger verunglückt. Außerdem drohen Verwarnungen oder gar Bußgelder. Die Ordnungsbehörde hofft, von diesen Mitteln keinen Gebrauch machen zu müssen. Des Weiteren bittet die Stadtverwaltung Hünfeld, dass der Schnee beim Räumen möglichst auf dem eigenen Grundstück abgelagert wird, um so einen reibungslosen Verkehr zu gewährleisten.


Konzept für Zuse-Bahnhof
wurde im Ausschuss vorgestellt
Bahnanlagen sollen wieder Visitenkarte werden


Wieder zu einer Visitenkarte soll der Hünfelder Bahnhof werden. Geplant ist, dass die Stadtwerke Hünfeld das Gebäude übernehmen.

Hünfeld. Die Planungen für den „Konrad-Zuse-Bahnhof“ in Hünfeld nehmen Gestalt an. Michael Bergholter vom Planungsbüro ANP aus Kassel stellte in der jüngsten Haupt- und Finanzausschusssitzung die Pläne für die Aufwertung des Bahnhofs vor, der wieder zu einer „Visitenkarte“ für die Stadt Hünfeld werden soll.

Die Pläne sehen vor, in der neuen Unterführung eine kleine „Zuse-Galerie“ mit großformatigen Bildern aus dem Leben des bedeutenden Computerpioniers zu gestalten. An den Aufgängen sollen Lochstreifenmuster entlang der langgezogenen Rampen an den Wänden aufgebracht werden, die an die Lochstreifen erinnern, mit denen Zuse die Programme in seine frühen Rechner eingelesen hat. Vor dem Gebäude sollen kleine Stelen über den Computerpionier sowie über die Stadt Hünfeld informieren. Außerdem soll in der neuen Unterführung auch die Gedenktafel für die 81 Getöteten bei dem Bombenangriff 1944 angebracht werden. Diese Tafel wird aufgrund einer privaten Initiative Hünfelder Bürger um eine weitere Gedenktafel für die Opfer der so genannten Todesmärsche von den Frankfurter Adler Werken ergänzt werden. Gegen Ende des Krieges waren Gefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge aus den Adler-Werken in Frankfurt nach Hünfeld getrieben und hier in Bahnwaggons verladen worden.

Nach den Worten von Bergholter hat die Erfahrung gezeigt, dass Vandalismusschäden dann meist geringer seien, wenn Einrichtungen wertig gestaltet würden. Deshalb bestehe auch für den Hünfelder Bahnhof die Hoffnung, dass diese Gestaltung dazu beitrage, das respektvoller mit dem Gebäude und den Einrichtungen umgegangen werde. Geplant ist allerdings auch eine Videoüberwachung in diesem Bereich, um vor Sachbeschädigungen abzuschrecken oder zumindest die Täter ermitteln zu können, ergänzte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel.

Die grundsätzliche Absicht, den Bahnhof im Zuge der Neugestaltung zum Konrad-Zuse-Bahnhof zu entwickeln, war bereits im integrierten Handlungskonzept für die interkommunale Zusammenarbeit im Hessischen Kegelspiel enthalten, die von der Stadtverordnetenversammlung 2006 gebilligt worden war. Jetzt seien die Pläne konkretisiert worden, betonte der Bürgermeister. Für die FDP-Fraktion sagte Heinrich Hess, dass es bei diesem Thema einen schmalen Grad zwischen „Größenwahn“ und „Pobligkeit“ gäbe. Das Konzept, dass dem Ausschuss vorliege, finde dagegen genau den richtigen Mittelweg. Eine Diskussion entwickelte sich zum Umfang der notwendigen Sanierungsarbeiten im Bahnhofsgebäude selbst. Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel schlug dazu vor, dass der Ausschuss Gelegenheit nehmen solle, das Gebäude vor Ort zu besichtigen. Er selbst sei erschrocken gewesen über den desolaten Zustand der Treppenanlagen innerhalb des Gebäudes, aber von Bereichen des Kellers und des Daches.

Weiter berichtete der Bürgermeister, dass nach dem gegenwärtigen Konzept das Bahnhofsgebäude und die Nebenanlagen durch die Stadtwerke Hünfeld


Im alten Wasserturm soll die Hünfelder Bahngeschichte lebendig werden
Stiftungsbeirat stellte museales Konzept im Haupt- und Finanzausschuss vor



Hünfeld. Im ehemaligen Wasserturm der Bahn an der Gartenstraße soll Hünfelder Bahngeschichte lebendig werden. Das Konzept dazu stellten der Museumsleiter Rigobert Guthmüller und der Geschäftsführer Karl Sauerbier vom Stiftungsbeirat das mit dem Hessischen Museumsverband erstellte Konzept vor.

Der Wasserturm solle künftig als Außenstelle des Konrad-Zuse-Museums mit Stadt- und Kreisgeschichte betrieben und auch bei Führungen zugänglich gemacht werden. Die Stadt Hünfeld hatte das denkmalgeschützte Gebäude 2005 günstig erwerben können. Vor drei Jahren hatte der Stiftungsbeirat dann mit den Planungen begonnen. Wie Karl Sauerbier berichtete, sei schon damals eine erste Sonderausstellung zur Bahngeschichte zusammengestellt worden, die bis heute im Museum zu sehen sei. Mittlerweile seien aber durch Sammler und private Spender so viele Exponate dem Museum zur Verfügung gestellt worden, dass diese nicht mehr im Museum gezeigt werden könnten. Unter anderem habe eine Witwe dem Museum die Sammlung ihres verstorbenen Ehemanns anvertraut, berichtete Guthmüller.

Das Konzept, das mit einem Museumsarchitekten des Hessischen Museumsverbandes entwickelt worden ist, sieht den Ausbau des Erdgeschosses des Wasserturms als Museumsraum vor. In der Mitte werden die Besucher dann anhand eines Zeitstrahls die Hünfelder Bahngeschichte von 1866 bis heute nachvollziehen können. Dieser Zeitschiene gegenüber steht eine Darstellung der historischen Bahnstrecke der „Bimbel“ zwischen Hünfeld und Wenigentaft. An den Außenwänden solle mit Vitrinen und Schautafeln der Besucher die Möglichkeit haben, sich über die historische Entwicklung der Anbindung Hünfelds an das Schienennetz, über Fahrkartenschalter, Uniformen, Fahrpläne, die Ausstattung von Zügen und die Bahntechnik informieren zu können. Auf dem Außengelände soll ein kurzer Schienenstrang mit einer Weiche verlegt werden. Außerdem ist vorgesehen, eine der alten Y-förmigen Überdachungen der gegenwärtigen Bahnsteige aufzubauen. An den schweren genieteten Eisenkonstruktionen sind bis heute Spuren des verheerenden Bombenangriffs auf den Hünfelder Bahnhof zu finden, durch den 81 Reisende ihr Leben verloren hatten.

Außerhalb des Gebäudes soll ein Verbindungsweg von der Gartenstraße bis hinunter zur Bahnhofstraße hergestellt werden, der unabhängig von dem Besuch der Außenstelle des Museums auch von Fußgängern genutzt werden kann. Die Anbindung an die Bahnhofstraße ist nach den Worten von Guthmüller erforderlich, weil dort Busse abgestellt werden könnten. Der barrierefreie Zugang zu dem Gebäude sei allerdings aufgrund der Topografie nur über die Gartenstraße möglich.

Die Gesamtkosten bezifferten Guthmüller und Sauerbier auf rund 160.000 Euro. Die Mittel stehen aus dem Förderprogramm „Stadtumbau West“ bereit. Darin enthalten ist auch eine Wärmepumpe, mit der das Gebäude eine gleichmäßige Temperierung erfahren soll, um die Exponate zu schützen. Dies sei eine ausdrückliche Forderung des Hessischen Museumsverbandes gewesen, betonte Sauerbier, der davon auch seine Förderung des Vorhabens abhängig gemacht habe.

Finanziert werden soll das Vorhaben im Übrigen aus Mitteln des Hessischen Museumsverbandes, die das Land zur Verfügung stellt, sowie aus Mitteln der Stiftung, die von der Stadt Hünfeld und dem Landkreis Fulda getragen wird.


Gemeinsame Atemschutzwerkstatt für das Hessische Kegelspiel
Land hat Förderung in Aussicht gestellt / Kostenersparnis für alle Kommunen


Hünfeld. Die Interkommunale Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel will eine gemeinsame Atemschutzwerkstatt in der Hünfelder Stützpunktfeuerwache einrichten. Wie Bürgermeister Berthold Körbel, Rasdorf, dazu mitteilt, hat das Land Hessen für diese interkommunale Atemschutzwerkstatt eine Förderung von insgesamt 100.000 Euro in Aussicht gestellt.

Um die Förderung zu erhalten, müssen die beteiligten Kommunen in ihren Gemeindevertretungen sowie der Stadtverordnetenversammlung die entsprechenden Beschlüsse zu einer öffentlich rechtlichen Vereinbarung fassen. Der Rasdorfer Bürgermeister hatte die Arbeitsgruppe Ordnungsamt und Feuerwehren der Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft geleitet, die jetzt ein Konzept zur Errichtung dieser gemeinsamen Atemschutzwerkstatt der Lenkungsgruppe mit seinen Bürgermeisterkollegen Dr. Eberhard Fennel, Hünfeld, Alexander Hohmann, Burghaun, und Hermann Trabert, Nüsttal, vorgelegt hat. Nach diesem Konzept sollen unter anderem ein Atemluftkompressor sowie verschiedene Prüfgeräte für Masken, Schutzanzüge und Atemschutzmasken angeschafft werden. Außerdem soll ein Pool an Tauschgeräten vorgehalten werden, damit die Fahrzeuge, die Atemschutzgerätschaften zur Wartung abgeben, sofort wieder beladen werden können, damit sie uneingeschränkt einsatzfähig bleiben.

Die Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel ist nach den Worten von Körbel grundsätzlich offen für die Zusammenarbeit mit weiteren Nachbarkommunen. Dies gelte ausdrücklich für die Marktgemeinde Eiterfeld, aber auch für Hofbieber, Tann und Hilders. „Je mehr Gemeinden mitmachen, umso größer ist der finanzielle Vorteil für alle beteiligten Gemeinden“, betont Körbel. Bislang mussten Masken und Atemschutzgeräte kostenaufwendig an Hersteller oder Fachfirmen eingeschickt werden, um die notwendigen Überprüfungen und Wartungsarbeiten vorzunehmen. Durch die Einrichtung der eigenen Werkstatt sollen deshalb nicht nur in erheblichem Umfang Kosten gespart, sondern auch die Einsatzsicherheit verbessert werden, da die Einsatzfahrzeuge sofort wieder durch den vorgehaltenen Pool an Tauschgeräten bestückt werden können.

Nach den Worten von Körbel gibt es ähnliche Bestrebungen mit einer Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft in Fulda, die allerdings einen anderen Weg beschreiten wolle. Dort werde die Umstellung auf einen einheitlichen Gerätestandard in Form eines Atemschutzgeräteverbundes (Gerätepool) zu einem einheitlichen Zeitpunkt angestrebt. Die Kegelspielkommunen hätten sich dagegen dafür ausgesprochen, die bisherigen Geräte weiter zu nutzen, bis eine routinemäßige Neuanschaffung anstehe. Bei den Neuanschaffungen wollen die Kegelspielkommunen allerdings dann kooperieren, wie sie dies bereits bei verschiedenen Anschaffungen im Feuerwehrbereich heute schon tun.

Angestrebt werde nach den Worten von Körbel auch eine Zusammenarbeit zwischen der geplanten Atemschutzwerkstatt des Hessischen Kegelspiels mit der Werkstatt in der Feuerwache Fulda, sofern dadurch weitere Synergien und Kostenvorteile erzielt werden könnten.


„Komm-macht-mit" bei den Jugendfeuerwehren der Stadt Hünfeld
Interessierte für das Ehrenamt in der Feuerwehr gesucht



Hünfeld. Aktuell haben wir in Hünfeld und den Stadtteilen zwölf Jugendfeuerwehrgruppen mit insgesamt 196 Mädchen und Jungen. Mitmachen kann jeder ab dem zehnten Lebensjahr. Neben feuerwehrtechnischen Ausbildungen werden viele Angebote zu sportlichen und kulturellen Aktionen geboten, beispielsweise Tischtennis- und Fahrradturniere, Zeltlager und Ausflüge.
In den nächsten Wochen werden sich die Jungen und Mädchen in einem „Steckbrief" vorstellen und ihre Motive für die Jugendfeuerwehr nennen. Interessierte Jugendliche und Eltern können sich an den jeweiligen Jugendwart wenden, oder mit dem Stadtjugendfeuerwehrwart Thorsten Rübsam (06652) 992462 Kontakt aufnehmen.


Neue Zuse-DVD im Bürgerbüro
Filmischer Rückblick auf Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag



Hünfeld. Eine neue Zuse-DVD für das Konrad-Zuse-Jahr 2010 in Hünfeld ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro im Bürgerbüro der Stadt Hünfeld erhältlich. Wie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, hatte die Stadt Hünfeld Werner Wurtinger und Hans Beuting mit diesem Film beauftragt.

In 30 Minuten zeigt der Film einen Zusammenschnitt aller Veranstaltungen und Anlässe, mit denen das Konrad-Zuse-Jahr in Hünfeld begangen wurde. Dies reicht von der herausragenden Festveranstaltung mit über 400 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in der Stadthalle Kolpinghaus über die Präsentation des Nachbaus des ersten Computers der Welt, der  „Z 3 R“ durch den ältesten Zuse-Sohn, Prof. Dr. Horst Zuse, im Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte bis hin zur Taufe der Zuse-Rose und der Enthüllung des Schildes am Konrad-Zuse-Platz.

In kurzweiligen und lebendigen Bildern haben es die beiden Autoren nach den Worten des Bürgermeisters verstanden, einen hochwertigen filmischen Rückblick auf diese Aktivitäten zu geben, der sicherlich eine schöne und bleibende Erinnerung an dieses besondere Ereignis in der Konrad-Zuse-Stadt darstellen könne.




Telefonischer „Briefkasten“
unter 06652 - 180-179 erreichbar
Bürger können Hinweise zu Gefahrenstellen, Schäden und Problemen
außerhalb der Dienstzeiten geben

Hünfeld. Für Hinweise von Bürgern beispielsweise zu Straßenschäden, hat die Stadt Hünfeld einen „elektronischen Briefkasten“ eingerichtet. Dieser ist wie bisher per E-mail unter stadt@huenfeld.de und ab sofort auch unter der Telefonnummer (06652) 180-179 erreichbar, teilt Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel mit. Der Notdienst der Stadt bleibt weiterhin unter (06652) 180-0 erreichbar.

Wichtig ist, dass die Anrufer ihren Namen und ihre Telefonnummer mit angeben, um gegebenenfalls Rückfragen stellen zu können. Der „Briefkasten“ wird am folgenden Arbeitstag „morgens geleert“.

Sehr dankbar ist die Verwaltung dafür, wenn sie möglich schnell informiert wird, wenn beispielsweise ein Schutzgeländer defekt oder ein Schild umgefahren wurde, teilt der Bürgermeister mit. Leider bleibe auch Hünfeld von Vandalismusschäden nicht verschont. Deshalb sei es wichtig, dass die Verwaltung schnell erfahre, ob beispielsweise in einem öffentlichen Gebäude Scheiben eingeschlagen oder sonstige Beschädigungen vorgenommen wurden. Rechtzeitige Hinweise könnten dazu beitragen, weitergehende Schäden oder Gefährdungen und letztlich damit auch Kosten für die Allgemeinheit zu vermeiden.

Dieser elektronische Briefkasten geht zurück auf einen Antrag der CDU-Fraktion in der Stadtverwaltung Hünfeld.




Neue Ansichtskarten von Hünfeld erschienen
Erhältlich im örtlichen Einzelhandel und im Bürgerbüro

Hünfeld. Gemeinsam mit dem Schöning-Verlag hat die Stadt Hünfeld eine neue Ansichtskartenserie aufgelegt, die ab sofort im örtlichen Einzelhandel sowie im Bürgerbüro erhältlich ist. Drei Ansichtskarten zeigen Motive aus Hünfeld und die vierte Ansichtskarte den Kegelspielradweg mit den beteiligten Kommunen Hünfeld, Burghaun, Eiterfeld und Rasdorf. Die Fotos für die neuen Ansichtskarten wurden vom Stadtarchiv der Stadt Hünfeld zur Verfügung gestellt.





 

„Konrad Zuse – einfach genial“
 

Hünfeld. Der neue Auto-Aufkleber der Stadt Hünfeld ist ab sofort im Bürgerbüro an der Rathauspforte und im i-Punkt am Bahnhof erhältlich. Auf diesem Auto-Aufkleber wirbt die Stadt mit ihrem Ehrenbürger, dem Computer-Pionier Konrad Zuse mit dem Slogan „einfach genial“. Hünfeld ist seit 2006 auch ganz offiziell im so genannten „amtlichen Verkehr“ eine „Konrad-Zuse-Stadt“. Der Aufkleber zeigt das Stadtlogo in Kombination mit dem Firmenlogo der Zuse KG. Diese hat ihre Computer mit den Markenzeichen Z im Kreis mit dem Zusatz plus und minus vertrieben.