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„Genossenschaftsidee ist heute aktueller denn je“
VR-Bank blickte mit Festakt auf 150-jähriges Jubiläum zurück /
Engagement im Dienst der Region
Hünfeld. Die
Visionen von Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich-Wilhelm Raiffeisen
zündeten bereits 1862 auch in Hünfeld. Der Hünfelder Schlossermeister
Robert Vogt und der Kaufmann und Likörfabrikant Franz-Karl Aha riefen
für den 30. Januar zur Gründungsversammlung eines Vorschussvereins in
Hünfeld auf. Es war die dritte Genossenschaft, die im gesamten Gebiet
Kurhessens gegründet wurde. Ihr Ziel war es, der Not der Handwerker,
Bauern und kleinen Kaufleuten entgegen zu treten, die sich bislang für
Investitionen und Vorhaben nur bei privaten Geldverleihern mit Zinsen
bis zu 80 Prozent im Jahr versorgen konnten.
Diese Idee hat sich bis heute als tragfähig erwiesen, so dass die
VR-Bank NordRhön exakt am 150. Jahrestag der Gründungsversammlung mit
einem großen Festakt ihr Jubiläum feiern konnte. 320 Gäste aus
Wirtschaft, Kultur und politischem Leben waren in die Stadthalle
gekommen, in der der Vorstandssprecher Alfred Etzel an die Anfänge der
genossenschaftlichen Bewegung im Hünfelder Land erinnerte. Diese
Genossenschaft habe zahlreiche gesellschaftliche Veränderungen, Kriege
oder auch die Deutsche Einheit überstanden und fühle sich bis heute
ihrem genossenschaftlichen Auftrag der gegenseitigen Hilfe
verpflichtet, betonte Etzel. Er sei stolz, für diese Bank arbeiten zu
dürfen.
Die Zahl der Mitglieder ist von 120 im Gründungsjahr auf mittlerweile
15.500 angewachsen. Aus der Volksbank Hünfeld entstand durch sieben
Fusionen mit den Raiffeisenbanken in Hünfeld, Eiterfeld, Geisa,
Dermbach und Steinbach-Großentaft sowie mit der VR-Bank Tann das heute
stattliche genossenschaftliche Kreditinstitut mit einer Bilanzsumme von
insgesamt 700 Millionen Euro.
Etzel sieht in der heutigen Krise der internationalen Staaten und
Finanzmärkte Parallelen zu den Gründerjahren. Auch im Übergang zu einer
globalen Wissensgesellschaft bleibe die Förderung der Mitglieder nach
dem genossenschaftlichen Konzept bis heute Maßstab des Handelns. Auch
wie der Festredner des Abends, Uwe Fröhlich, Präsident des
Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken in Berlin,
sagte, haben die genossenschaftlichen Institute nichts an Aktualität
eingebüßt. Er machte deutlich, dass weder die Genossenschaften, noch
die Sparkassen besonders im Fokus der öffentlichen Diskussion stünden,
aber allein die Volks- und Raiffeisenbanken seien doppelt so groß wie
die Deutsche Bank. Deshalb warnte er auch vor einer übertriebenen
„Regulatorik“, die vor allem kleinere, mittelständische
Bankgenossenschaften treffe. Sie seien nicht die Ursache für die
gegenwärtige Finanzkrise. Es habe allerdings die Gefahr bestanden, dass
sie dafür den größten Teil der Zeche hätten zahlen sollen. Dies habe
glücklicherweise abgewendet werden können. Er plädierte für eine
Konzentration auf das Wesentliche im Bankgeschäft, als Dienstleister
vor allem die mittelständische Wirtschaft zu fördern. Dies habe
Deutschland besser als viele andere europäische Staaten durch die Krise
gebracht. Nicht umsonst hätten die Vereinten Nationen das Jahr 2012 zum
Jahr der Genossenschaftsbanken ausgerufen. Damit wolle die UNO weltweit
die Idee des genossenschaftlichen Handelns profilieren.
Edgard Schneider, Verbandsdirektor des Genossenschaftsverbands in
Frankfurt, hob hervor, dass die VR-Bank nun über eineinhalb Jahrhundete
einen unvergleichlichen Stresstest erfolgreich bestanden habe. Der
wirtschaftliche Erfolg der Bank hänge mit dem wirtschaftlichen Erfolg
der Region unmittelbar zusammen. Dies bekräftigte auch Landrat Bernd
Woide, der die VR-Bank NordRhön als „systemrelevant“ für die ganze
Region würdigte. Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel lobte auch
den besonderen Beitrag, den die VR-Bank NordRhön beim Zusammenwachsen
zwischen Ost und West erfolgreich geleistet hat. Er richtete
Dankesworte an die Mitarbeiter und den Vorstand und nannte namentlich
Alfred Etzel, der sehr viel Beifall aus dem Saal erhielt. Für
Volksbanken und Sparkassen gelte, dass für sie Seriosität vor
Gewinnmaximierung stehe und dass sie ganz wesentlich zum
wirtschaftlichen Erfolg der mittelständisch geprägten Region
beigetragen hätten. Er forderte die Bank auf, sich die Fähigkeit zur
Förderung regionaler Interessen auch in Zeiten der Globalisierung zu
bewahren. Dazu habe die Bank ein ganz einfaches Erfolgsrezept durch
ihre dezentrale Struktur mit vielen Filialen vor Ort und die besondere
Kundennähe.
Sein Dermbacher Amtskollege Thomas Hugk, zuvor auch Mitarbeiter der
VR-Bank, hob besonders die Verdienste des genossenschaftlichen
Kreditinstituts nach der Wende hervor. Damals habe ein großer Bedarf an
qualifizierter Beratung und Finanzierung bestanden, um die Wirtschaft
in diesem Thüringer Raum wieder in Gang zu bringen. Dabei habe sich die
VR-Bank mehr als einmal als zuverlässiger Partner in allen
Geldangelegenheiten erwiesen. IHK-Geschäftsführer Stefan Schunck
erinnerte an die Zeit vor der großen Lehmann-Pleite, als
genossenschaftliche Banken und Sparkassen als lahme Enten gegolten
hätten. Heute erwiesen sie sich als der sichere Anker im Finanzmarkt
und zuverlässiger Partner für die Wirtschaft in der Region. Wenn es im
osthessischen Raum keine Kreditklemme für mittelständische Betriebe
gegeben habe, so sei dies ein Verdienst der Solidität der heimischen
Institute. Dies sei ein Beispiel für gelebte regionale Solidarität.
Dies gelte auch für die Ausbildung. Die VR-Bank bringe keine Bänker
hervor, sondern bilde qualifizierte Bankkaufleute mit regionalem Spirit
aus. Ein besonderes Geschenk hatte Georg Volta von der seit 1984
partnerschaftlich verbundenen Föhr-Amrumer-Bank mitgebracht. In
Nordfriesich, das er hochdeutsch übersetzte, überbrachte er die Grüße
der Insel-Banker und überreichte ein Bild von der Küste. Den Partnern
in Hünfeld wünschte er stets mehr als eine Hand breit Wasser unterm
Kiel.
In seinem Schlusswort bedankte sich Aufsichtsratsvorsitzender Matthias
Vogt für die vielen Glückwünsche und anerkennenden Worte, die Ausdruck
der Wertschätzung für die Genossenschaft in der Region seien.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch den Männergesangverein
Hünfeld unter Leitung von Vladimir Langenstein, das Hünfelder
Kammerorchester an der Wigbertschule unter Leitung von Thomas Nüdling
und das Salonorchester Hofberg unter Leitung von Harald Halsch.
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Pfarrer „im Unruhestand“ wurde 75
Zahlreiche Gäste feierten mit Eugen Kutzka in der Aha-Gastronomie / Gratulanten aus den Partnergemeinden
Hünfeld. Die
Aha-Gastronomie in Hünfeld konnte die große Zahl an Gratulanten kaum
fassen, die mit dem Ehrenvorsitzenden und Pfarrer „im Unruhestand“,
Eugen Kutzka, dessen 75. Geburtstag feiern wollten. Die am weitesten
angereisten Gäste kamen aus Uganda, wo Kutzka seit einigen Jahren für
die Diözese Fulda das Projekt „Home of Hope“ betreut. Statt Geschenken
bat Kutzka zu seinem Ehrentag um Spenden für diese Einrichtung, die
Kindern in Uganda eine Lebensperspektive geben will.
Gleich in mehrfacher Eigenschaft würdigte Bürgermeister Dr. Eberhard
Fennel den passionierten Jäger und Ehrenbürger von Landerneau, Eugen
Kutzka. Als Bürgermeister und als Vorsitzender des Hünfelder
Partnerschaftsvereins sprach er dem 75-Jährigen Glückwünsche aus. Er
erinnerte dabei auch an die besondere Motivation, die Kutzkas
außerordentliches Engagement getragen habe. Vertrieben aus seiner
Heimat in Schlesien und geflohen aus der ehemaligen DDR, habe er
erkannt, dass es wichtig sei, Brücken zwischen den Menschen zu bauen,
um ein friedliches und geeintes Europa auf der Grundlage der Wahrheit
zu errichten. Für das langjährige Engagement als Vorsitzender des
Partnerschaftsvereins und in zahlreichen anderen Funktionen sei er
unter anderem mit der Ehrenmedaille der Stadt Hünfeld und dem
Ehrenbürgerrecht von Landerneau ausgezeichnet worden. Bezeichnend für
Kutzka sei weiter, dass er ein fröhliches Bekenntnis zum Glauben
vorlebe, mit dem er Menschen gewinnen könne. Er wünsche ihm noch lange
die Kraft und Gottes Segen, damit er noch viel tun könne.
Glückwünsche sprach auch Norbert Rasch, ehemaliger Vizebürgermeister
von Proskau und heutiger Vertreter der deutschen Minderheit in
Polen, aus. Er würdigte ihn als Taufvater der Partnerschaft zwischen
Hünfeld und Proskau, die auf 15 erfolgreiche Jahre zurückblicken könne.
Hartmut Zimmermann vom Partnerschaftsverein aus Steinberg-Rothenkirchen
und Altbürgermeister Bernd Roßberg brachten die Glückwünsche aus der
Vogtlandgemeinde mit und versicherten, dass eine Partnerschaft mit
Hünfeld ohne Eugen Kutzka nicht vorstellbar gewesen wäre. Prälat Alois
Lang sprach für das Bistum die offiziellen Glückwünsche aus und
erinnerte daran, dass Kutzka einmal sein Heimatkaplan gewesen sei.
Humorvoll betonte er, dass er dem heiligen Thomas von Aquin
gratulieren wolle, dass er in Eugen Kutzka so einen guten
Nachfolger gefunden habe. Er freue sich schon darauf, mit Kutzka
gemeinsam im Mai die sozialen Projekte in Uganda besuchen zu können.
Weitere Glückwünsche sprachen auch Gerhardt Winter aus Roßbach aus, der
sich für das Sozialprojekt in Uganda von Hünfeld aus engagiert, die
Blaskapelle Motzlar, die Jagdhornbläser aus Hünfeld und Rasdorf und das
Prinzenpaar der Karnevalisten aus Grüsselbach.
Kutzka selbst bekannte scherzhaft, dass er zu seinem Geburtstag schon
von vielen seiner ehemaligen Schüler auf der Straße angesprochen worden
sei, die gern zum Geburtstag gekommen wären, nun aber selbst schon
ihren 60. Geburtstag vorzubereiten hätten. Er erzählte, wie er als
16-Jähriger in der Nachkriegszeit zum ersten Mal mit dem Fahrrad bis
nach Landerneau gefahren und in der Normandie am Bau gearbeitet habe.
Er habe dort viel Gastfreundschaft und Offenheit, aber auch manche
Vorbehalte durch den gerade zu Ende gegangenen Krieg erlebt. Schon
damals sei ihm deutlich geworden, dass Brückenbauen zwischen Menschen
seine wichtigste Aufgabe sei. Deshalb sei er dankbar, so viele Jahre
einen Beitrag dazu leisten zu können.
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Menschen mit dem Herzen gewinnen
„Wer Menschen gewinnen will, der muss sein Herz einsetzen“. Mit diesen
Worten von Adolf Kolping begrüßte Wolfgang Krieger, Vorsitzender der
Hünfelder Kolpingfamilie zahlreiche Gäste, die zu einer besonderen
Feierstunde gekommen waren. In deren Verlauf wurde Prälat Roland Knott
die Ehrennadel des Internationalen Kolpingwerks verliehen. Knott, der
über die Ziele und Aufgaben der Kolpingfamilien in Gegenwart und
Zukunft referierte, erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Hubert
Tintelotts, dem Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerks. Durch
seinen unermüdlichen Einsatz habe er die Idee Kolpings auf allen Ebenen
vorangetrieben und dabei Herz und Hingabe eingesetzt, würdigten Krieger
und Tintelott den Geehrten. Knott selbst stellte die Grundwerte der
katholischen Soziallehre in den Mittelpunkt seines Vortrags. Sie sei
Orientierungshilfe für alle, die in Wirtschaft, Politik, Privatleben
und Öffentlichkeit Verantwortung tragen. Glückwünsche des
Diözesan-Verbandes überbrachte Vorsitzender Jörg Hans. Knott, der in
Fulda studierte, und zunächst als Domkaplan und Jugendseelsorger in
Fritzlar tätig war, gelangte über Friedewald und Heringen in das
Dekanat Hünfeld, wo er zunächst als Jugendseelsorger tätig war. In den
70-er Jahren bekleidete er das Amt des Generalsekretärs des
Bonifatiuswerks der Deutschen Katholiken und war bis 1994 auch
Oberstudienrat an der Eduard-Stieler-Schule in Fulda sowie
Diözesanpräses des Fuldaer Kolpingwerkes. Mehr als ein Jahrzehnt
gehörte er auch dem Generalrat des internationalen Kolpingwerks an und
war Landespräses. Bekannt wurde Knott auch durch seine Tätigkeiten als
Polizeipfarrer und Polizeidekan im Bistum Fulda.
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ZDF zeigt Messe im Kloster
19. Februar, 9.30 Uhr
Hünfeld. Das ZDF
überträgt am 19. Februar um 9.30 Uhr einen Gottesdienst aus dem
Hünfelder Bonifatiuskloster. Die Besucher der heiligen Messe müssen bis
9 Uhr in der Kirche sein.
Wer nach 9.15 Uhr kommt, kann in der Aula des Klosters den Gottesdienst
auf einer Leinwand verfolgen. Ab 10.30 Uhr wird die Aufzeichnung des
Gottesdienstes ein weiteres Mal in der Aula gezeigt. Ab 10.15 Uhr
stehen die Seelsorger für die Zuschauer am Telefon zur Verfügung. Über
die heilige Messe können sie bis 19 Uhr mit den Priestern sprechen. Die
letzte reguläre Messe vor der Fernsehübertragung findet am Freitag, 17.
Februar, ab 8.30 Uhr statt. Anschließend wird die Kirche für Besucher
gesperrt. Am Samstag, 18. Februar, gibt es um 8.30 Uhr eine Messe in
der Hauskapelle.
Die Vorabendmesse um 18.30 Uhr dient als „Generalprobe“ für die
ZDF-Übertragung. Einlass ist für diesen Gottesdienst bis 18.15 Uhr.
Hauptzelebrant des Fernsehgottesdienstes ist Pater Dirk Fey, die
Predigt wird Pater Martin Wolf OMI halten. Für die musikalische
Gestaltung der Messe sorgen der Klosterchor und die Weinheimer sowie
der Kolping-Jugendchor „Die Bachlerchen“. An der Orgel ist Matthias
Steinmacher zu hören. Das Thema der Messe lautet „Seht her, nun mache
ich etwas Neues“.
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Ferienjobs in Partnerstädten
Hünfeld. Im
Rahmen der Städtepartnerschaften von Hünfeld mit Landerneau in der
Bretagne und Proskau in Oberschlesien werden Ferienjobs und
Arbeitspraktika in den jeweiligen Partnerstädten angeboten. Das
Mindestalter ist 18 Jahre. Bewerbungen können an den
Partnerschaftsverein Hünfeld e.V., Mittelstraße 9 in Hünfeld, gerichtet
werden. Unter der Telefonnummer (06652) 180-140 steht der
Partnerschaftsverein auch für weitere Auskünfte zur Verfügung. Ziel
ist, das Nachbarland nicht bloß wie ein Tourist zu bereisen,
sondern Land und Leute wirklich kennen zu lernen, insbesondere
aber, Sprachkenntnisse zu verbessern und auch die partnerschaftlichen
Verbindungen nachhaltig zu stärken. In Proskau wird überwiegend deutsch
gesprochen. Die Teilnehmer dieser Arbeitspraktika erhalten eine
Entlohnung und wohnen in Gastfamilien. Es wird dabei angestrebt, dass
in diesen Familien Jugendliche oder junge Erwachsene gleichen Alters
vorhanden sind. Überwiegend werden die Bewerber zu gärtnerischen
Arbeiten in der jeweiligen Gastgeberstadt eingesetzt. Bei mehreren
Bewerbungen entscheidet die Reihenfolge des Eingangs.
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„Lange Tage – aber sehr abwechslungsreich“
Hünfeld. Schüler
der Hünfelder Vinzenz-von-Paul-Schule waren kürzlich im Hünfelder
Rathaus zu Gast. Begleitet von ihrer Lehrerin Maria Lörcher sowie den
Betreuern Anna Hermann und Jonas Bäcker wurden sie im Hünfelder Rathaus
durch Bürgermeister Dr. Fennel willkommen geheißen. Die Schüler hatten
sich auf diesen Besuch vorbereitet und viele Fragen an den
Bürgermeister mitgebracht. So wollten sie beispielsweise wissen, wie
der Arbeitsalltag des Bürgermeisters aussieht. Dr. Fennel betonte, dass
er zwar sehr lange, aber auch sehr abwechslungsreiche Arbeitstage habe.
Sie würden geprägt von Verhandlungen, Sitzungen, Gesprächen, von
Postbearbeitung und Terminen außer Haus. Trotz der Vielfalt und der
Länge empfinde er keinen Stress.
Die Schüler der Vinzenz-von-Paul-Schule gehören einer schulischen
Arbeitsgemeinschaft an, die sich den Namen „Touristengruppe“ gegeben
hat. Im Rahmen ihrer Projekte besuchen sie verschiedene Einrichtungen
und waren bereits beim Deutschen Roten Kreuz in Hünfeld, auf
Spielplätzen und in der Innenstadt unterwegs. Bürgermeister Dr. Fennel
schlug den Schülern vor, im Rahmen ihrer Projekte auch einmal den
Hünfelder Grimms Märchenrundweg am Haselsee zu besuchen. Im Anschluss
an das Treffen mit dem Bürgermeister wurden die Schüler durch die
Mitarbeiterin Ute Glübert durch das gesamte Rathaus geführt.
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Die Fledermausfrage ist noch ungeklärt
Ausweisung von Vorrangflächen für die Windenergie in Hünfeld
Hünfeld. Bis auf
artenschutzrechtliche Fragen zur Fledermauspopulation sind mittlerweile
alle Fragen zur Aufstellung eines Teilflächennutzungsplanes zur
Ausweisung von Vorrangflächen für Windenergie im Stadtgebiet von
Hünfeld geklärt. Dies berichtete Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel im
Rahmen der Zusammenkunft aller Ortsbeiräte in Rückers.
Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Aufstellung eines
Teilflächennutzungsplans zur Ausweisung dieser Vorrangflächen
beschlossen, um weiterhin das Heft des Handelns bei Frage des Baus von
Windkraftanlagen in der Hand behalten zu können. Sollte die Stadt keine
ausreichenden Flächen ausweisen, könnten dies Investoren im Wege der
Einzelgenehmigung ohne Einflussmöglichkeiten für die städtischen
Gremien durchsetzen. Im Regionalplan Nordhessen aus dem Jahr 2009 waren
bereits im Gebiet des Regierungspräsidiums Kassel 2.400 Hektar an
Vorrangflächen ausgewiesen worden. Nach den Ergebnissen des
Energiegipfels Hessen sollen zwei Prozent der der Landesfläche als
Vorrangsflächen ausgewiesen werden, erläuterte der Bürgermeister. Für
das Regierungspräsidium bedeutet dies, dass weitere 14.000 Hektar
geeigneter Flächen gefunden werden müssten. Bei der Aufstellung des
Teilflächennutzungsplanes sei die Stadt konsequent nach dem
Ausschlussprinzip vorgegangen. Dazu sei das Stadtgebiet im Hinblick auf
alle naturschutzrechtlichen Belange und die notwendigen Abstände zu
Wohnbebauungen, zu Verkehrswegen und anderen Infrastruktureinrichtungen
untersucht worden. Diese Voruntersuchungen hatte im Auftrag der Stadt
der Hünfelder Landschaftsarchitekt Ludger Hinz vorgenommen, der die
Ergebnisse seiner Untersuchungen vor den Mitgliedern aller Ortsbeiräte
vorstellte. Demnach sind Naturschutzgebiete, FFH-Gebiete und Kernzonen
des Biosphärenreservats für den Bau von Windkraftanlagen tabu. Es
müssen Puffer von rund 200 Metern eingehalten werden. Weitere Kriterien
sind Landschaftsschutzgebiete, Vogelzuglinien, Wasserschutzgebiete,
Vorrangflächen für den Tagebau, Erholungsgebiete oder Zonen, die
herausragende Bedeutung für das Landschaftsbild hätten. Als Beispiel
nannte Hinz den Weinberg. Auch die Charakteristik des Kegelspiels als
Landschaftsbild solle nicht beeinträchtigt werden. Für die geschlossene
Wohnbebauung gelte eine Pufferzone von einem Kilometer Umkreis, für
Einzelbebauungen 600 Meter. Relativ detaillierte Informationen lägen
auch zu Fragen des Artenschutzes bei der Vogelwelt vor. So seien die
Bestände von Schwarzstörchen, Uhu, Wanderfalken und Rotmilanen gut
untersucht. Wenig Erkenntnisse lägen dagegen zu den
Fledermauspopulationen vor. Nach den einschlägigen EU-rechtlichen
Vorgaben sei das Töten von Fledermäusen grundsätzlich verboten. Dazu
müssten noch weitere Untersuchungen angestellt werden.
Vorbehaltlich weiterer Erkenntnisse zum Thema Fledermaus blieben im
Hünfelder Stadtgebiet voraussichtlich nur in den Gemarkungen von
Michelsrombach und Dammersbach Flächen übrig, die diesen Kriterien
entsprechen, erläuterte Hinz.
Diese Gebiete betrifft zwei Waldflächen in der Gemarkung Michelsrombach
sowie Waldbereiche in der Gemarkung Dammersbach. Neben der
Fledermausfrage müsse auch die Wirtschaftlichkeit untersucht werden.
Dazu sei eine Mindestwindgeschwindigkeit von 5,7 Metern pro Sekunde
erforderlich, die in diesen Gebieten knapp erreicht wird. Um die
Gesamtwirtschaftlichkeit beurteilen zu können, sagte der Bürgermeister,
seien auch Fragen der Leitungszuführung zu untersuchen, da in den
vorhandenen Stromnetzen dieser Stadtteile maximal die Energie von zwei
Windrädern eingespeist werden könne. Sollten es mehr Windräder
werden, müssten eigene Leitungssysteme aufgebaut werden. Die Banken
schrieben bei der Finanzierung solcher Vorhaben eine detaillierte
Prüfung der „Windhöffigkeit“ vor, um die Wirtschaftlichkeit solcher
Anlagen zu untersuchen. Dazu seien umfangreiche Windmessungen
erforderlich, die Kosten von 60.000 bis 120.000 Euro erforderten.
Sollte eine wirtschaftliche tragfähige Investition an diesen Flächen
möglich sein, so wollten die Stadtwerke ein finanzielles Engagement bei
diesem Thema prüfen.
Die bisherigen Ergebnisse sollen nach den Worten des Bürgermeisters
jetzt in das erste Beteiligungsverfahren gebracht werden, um Anregungen
und Einwände entgegen nehmen zu können. Dr. Fennel kündigte an, dass in
Informationsveranstaltungen in den betroffenen Stadtteilen, in denen
potenzielle Flächen vorhanden sind, mit den Bürgern diskutiert werden
solle, sobald sich die Möglichkeit zum Bau solcher Anlagen in den
betroffenen Stadtteilen konkretisieren sollte. Dazu sollen
sinnvollerweise aber die weiteren Untersuchungen und die
Ergebnisse des ersten Beteiligungsverfahrens abgewartet werden.
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Straßenreinigung: Disziplin lässt nach
Hünfeld-Rückers.
Die Disziplin bei der wöchentlichen Straßenreinigung lässt weiter nach.
Dies beklagten Mitglieder der Hünfelder Ortsbeiräte bei der
Zusammenkunft aller Ortsbeiräte der Hünfelder Stadtteile in Rückers. Es
seien „immer dieselben“, die teils wochenlang Schmutz und Unrat auf
Bürgersteigen und an Straßenrändern liegen lassen. Fachbereichsleiter
Thomas Henkel bat die Ortsbeiräte, solche Hinweise an die
Ordnungsbehörde weiterzugeben, um diesen Fällen nachzugehen.
Allerdings sei ein aufwendiges rechtsstaatliches Verfahren mit
Widerspruchsmöglichkeiten einzuhalten, um gegen diese Anlieger
vorzugehen. Sie erhielten zunächst einen Anhörungsbogen mit der
Androhung eines Ordnungsgeldes. Fruchte dies nicht, bestehe die
Möglichkeit zur Androhung einer Ersatzvornahme. Dies bedeute, dass die
Ordnungsbehörde die Straße reinigen lasse und dies dem Anlieger in
Rechnung stelle. Ein solches Verfahren nehme unter Umständen mehrere
Wochen in Anspruch, bis es zum Erfolg führen könne. Umso wichtiger sei
es deshalb, öffentlich Druck auszuüben und „Sünder direkt anzusprechen“.
Anlass der Diskussion war auch die neue Straßenreinigungssatzung der
Stadt Hünfeld. Darin werden Anlieger verpflichtet, auch zur Straße
gehörende Grünstreifen mit sauber zu halten. Die Pflicht erstreckt sich
allerdings nur auf die Reinigung dieser Flächen. Die Flächen möglichst
ein bis zwei Mal im Jahr zu mähen und zu mulchen sei dagegen Aufgabe
der Stadt, erläuterte der zuständige Fachbereichsleiter, Uwe Jahn.
Glücklicherweise sei es aber immer noch für viele Anlieger
selbstverständlich, diese Flächen auch über die Pflichten der Satzung
hinaus in Ordnung zu halten, betonte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel.
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Klosterpark soll kräftig ausgelichtet werden
Pflegemaßnahmen werden in dieser Woche beginnen
Hünfeld. Der
Klosterpark und der Gehölzbestand entlang der Hasel in Hünfeld sollen
kräftig ausgelichtet werden. Wie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu
mitteilt, werden die Arbeiten, sofern es die Witterung erlaubt, in
dieser Woche beginnen.
Während die Stadt einem heimischen Fachunternehmen den Auftrag für
diese Pflegemaßnahmen auf der städtischen Parzelle entlang des
Bachlaufs der Hasel vergeben hat, will das Hünfelder St.
Bonifatiuskloster für diese Aufgabe mit dem THW-Ortsverband Hünfeld
kooperieren. Der städtische Auftrag umfasst ein Gesamtvolumen von rund
14.000 Euro.
Grundlage für diese Pflegemaßnahmen ist ein Konzept, das der
Hünfelder Landschaftsarchitekt Ludger Hinz in Abstimmung mit der
Klosterkommunität und im Auftrag der Stadt Hünfeld erstellt hatte. Die
Untersuchungen hatten ergeben, dass allein aus Gründen der
Verkehrssicherungspflicht an vielen Bäumen ein kräftiger Rückschnitt
erforderlich ist. 200 überwiegend kleinere und standortfremde Bäume
sollen ganz herausgenommen werden. Dabei handelt es sich vor allem um
Nadelgehölze wie Fichten sowie um Birken.
Die Durchforstung und die Pflegemaßnahmen seien unerlässlich, nicht nur
um die Verkehrssicherungspflicht zu gewährleisten, sondern auch die
Entwicklung des wertvollen standortgerechten alten Baumbestandes dort
zu unterstützen.
Vorgesehen ist, dass die Arbeiten in der zweiten Wochenhälfte der
ersten Februarwoche beginnen sollen. Dies ist allerdings abhängig von
der Witterung. Um an den Parkanlagen die Schäden durch die
forstwirtschaftlichen Arbeiten möglichst gering zu halten, ist
Trockenheit oder Frost erforderlich.
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Deftiger Humor in Mackenzeller Platt
Hünfeld-Mackenzell.
Elf Vorstellungen und elf Mal ausverkauft: Mit der „Eintopf-Lady“
begeisterte die Mackenzeller Laienspielgruppe einmal mehr ihr Publikum
im urigen Saal der Gaststätte zum Ulmenstein. Die Geschichte um den
liebestollen Bauern Alfons Berger (Eugen Roth) und seinen nicht minder
kopflos verliebten Schwager Karl Klüpfel (Jürgen Kemmet) sorgte für
zahlreiche Verwicklungen um die „Eintopf-Lady“ Hermine Stallman
(Eleonore Schön-Janele). Sohn Anton (Markus Schön) und Tochter Maria
(Nadine Ritz) versuchten mit Unterstützung der Magd Gustel (Anita
Möller) und dem Knecht Josef (Andreas Pappert), den Vater und den Onkel
aus den Fängen der geldgierigen Haushälterin zu bringen. Schließlich
gelang es der Witwe Rosi Becker (Edelgard Wehner), das Herz des Bauern
(Eugen Roth) zu gewinnen, denn Liebe geht schließlich durch den Magen.
Als Souffleuse wirkte Margot Gerlach, die aufwendigen Masken stellte
Karin Nowak her, um den Bühnenbau kümmerte sich Willi Möller, um die
Kasse Gregor Wehner und um die Regie Edelgard Wehner.
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Kegelspielkommunen wollen bei Kanaluntersuchungen kooperieren
Erste Ausschreibung soll schon im März erfolgen / Ein Angebot an Eiterfeld
Hünfeld. Bei der
Untersuchung von Zuleitungskanälen mit Hausanschlüssen im Rahmen der
Eigenkontrollverordnung wollen die vier Kommunen der Interkommunalen
Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel kooperieren. Wie die
Lenkungsgruppe der Arbeitsgemeinschaft in ihrer letzten Sitzung in
Rasdorf beschloss, wird eine gemeinsame Vergabe dieser Leistungen an
Fachfirmen angestrebt. Darüber hinaus soll das gesamte Verfahren
einschließlich der Auswertung gemeinsam durchgeführt werden.
Während Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel und seine
Amtskollegen Alexander Hohmann, Burghaun, und Berthold Körbel, Rasdorf,
eine Kooperation in diesem Bereich zusagten, will Nüsttals
Bürgermeister Hermann Trabert, der ebenfalls eine Beteiligung in
Aussicht gestellt hat, sich noch mit der Nachbargemeinde Hofbieber
abstimmen. Die Lenkungsgruppe der vier Bürgermeister hat entschieden,
auch eine offizielle Anfrage an die Marktgemeinde Eiterfeld zu richten,
um diese zu einer Kooperation bei dieser Aufgabe einzuladen. Insgesamt
müssen allein in Hünfeld 3.400, in Burghaun 1.800, in Nüsttal 800 und
in Rasdorf 600 Hausanschlussleitungen bis zum Jahr 2024 untersucht
werden. In Hünfeld kommen noch 2.100 Straßeneinläufe hinzu, in den
anderen Mitgliedskommunen wird deren Zahl gegenwärtig noch ermittelt.
Die Entwässerungssatzung der Stadt Hünfeld sieht bereits vor, dass
diese Untersuchungen über die Abwassergebühren solidarisch finanziert
werden sollen. In den anderen Kommunen stehen entsprechende
Satzungsregelungen noch aus. Die Grundstückseigentümer sollen, sofern
Schäden festgestellt werden, auch eine Sanierungsempfehlung erhalten.
Optional soll den Grundstückseigentümern darüber hinaus angeboten
werden, eine weitergehende Digitalisierung und Einmessung ihrer
Hausanschlussleitungen anzubieten.
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Neue Prüfgeräte für Atemschutz angeschafft
Interkommunales Dienstleistungszentrum für Brand- und Katastrophenschutz trifft erste Vergaben
Hünfeld. Die
gemeinsame Atemschutzwerkstatt des Interkommunalen
Dienstleistungszentrums Brand- und Katastrophenschutz im Hessischen
Kegelspiel nimmt Gestalt an. Jetzt wurden die ersten Prüfgeräte und
Softwareausstattungen zur Dokumentation der Prüfungen in einem
Gesamtvolumen von über 40.000 Euro vergeben.
Wie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, waren die Vergaben
durch den Vorstand des Dienstleistungszentrums unter Vorsitz von
Rasdorfs Bürgermeister Berthold Körbel vorbereitet worden. Dem
Dienstleistungszentrum gehören neben den Gemeinden Rasdorf und Nüsttal
auch die Stadt Hünfeld und die Marktgemeinde Burghaun an. Weiterhin
wurde ein Fachbeirat von aktiven Feuerwehrleuten berufen, der das
Dienstleistungszentrum in seinen weiteren Planungen beraten soll. Zum
Vorsitzenden des Fachbeirates wurde Marcel Schneider aus der
Marktgemeinde Burghaun einstimmig berufen. Sein Stellvertreter, der
ebenfalls einstimmig bestätigt wurde, ist Jürgen Hahn aus der Gemeinde
Rasdorf. Die Geschäftsführung wird der Feuerwehrsachbearbeiter der
Stadt Hünfeld, Wolfgang Partl, wahrnehmen.
Im Rahmen der Beschaffung der Prüfgeräte für die Atemschutzausstattung
der Feuerwehren sowie die Chemie-Schutzanzüge wurde Wert auf
automatisierte Prüfgeräte gelegt, deren Software für eine direkte
Anbindung zum Feuerwehrprogramm Florix verfügt. An den Vorberatungen
nahm auch der neue Kreisbrandinspektor Dr. Björn Steisel teil, der
seine Unterstützung für die Bildung dieses Interkommunalen
Dienstleistungszentrums bekräftigte. In den Beratungen erläuterte er,
dass die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger weiterhin auf Kreisebene
organisiert werden solle, die Fort- und Weiterbildung allerdings auf
der Ebene des Interkommunalen Dienstleistungszentrums geschehen könne.
Die vier Kommunen rechnen bei dem Aufbau ihres Dienstleistungszentrums
mit einer Förderung in Höhe von 100.000 Euro seitens des Landes.
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Entwicklungskonzept weiter gültig
Hünfeld. Das
Bedarfs- und Entwicklungskonzept für den Brandschutz und die Allgemeine
Hilfe in der Stadt, das bis zum Jahresende 2011 befristet war, soll um
ein Jahr in der Laufzeit verlängert werden. Dies hat der Magistrat der
Stadt Hünfeld nach Angaben von Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel jetzt
der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung empfohlen. Auf der
Grundlage einer Empfehlung der Brandschutzkommission soll mit einer
erneuten Fortschreibung gewartet werden, bis die Ergebnisse des neuen
Konzeptes für den überörtlichen Brandschutz durch den Landkreis Fulda
vorliegen. Dieses Konzept hat direkte Auswirkungen auf die Anerkennung
von Fahrzeugen und Ausstattungen und damit auch auf die
Finanzierungsbeteiligung des Landkreises Fulda. Die Fertigstellung des
Konzeptes durch den Kreis war durch den tragischen Tod des früheren
Kreisbrandinspektors Stefan Schmidt nicht fertig gestellt worden. Sein
Amtsnachfolger Dr. Björn Steisel will nun im ersten Halbjahr 2012
dieses Thema weiter vorantreiben, das wiederum Grundlage für die
künftigen Planungen der Stadt Hünfeld sein wird. Der Bedarfs- und
Entwicklungsplan für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe enthält
unter Anderem eine Analyse der Risikopotenziale und der Schutzziele
sowie Aussagen zur notwendigen Personalstruktur und –ausstattung. Auf
der Grundlage dieses Planes werden die notwendigen Investitionen in die
Ausbildung der Feuerwehrkräfte, aber auch die Beschaffungen von
Fahrzeugen, Gerät und Gebäudeausstattungen koordiniert.
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Energieeffizienz wird untersucht
Eigenbetrieb Abwasseranlagen vergab Auftrag an Ingenieurbüro
Hünfeld. Die
Energieeffizienz der Hünfelder Kläranlagen soll überprüft werden. Dazu
hat der Eigenbetrieb Abwasseranlagen auf Vorschlag des Betriebsleiter
Dirk Stoldt jetzt eine Energieeffizienzanalyse in Auftrag gegeben,
teilt Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel mit.
Zu den Kosten in Höhe von rund 35.000 Euro erhält der Eigenbetrieb eine
Landesförderung in Höhe von 75 Prozent. Auf der Grundlage dieser
Effizienzanalyse sollen Überlegungen angestellt werden, den
Energieverbrauch der Anlage weiter zu reduzieren. Schon bei der
Erweiterung und Erneuerung der zentralen Kläranlage waren verschiedene
Investitionen getätigt worden, um die Energiebilanz der Anlage zu
verbessern. So wird aus dem neuen rund 1.500 Kubikmeter großen Faulturm
Klärgas gewonnen, das in einem Blockheizkraftwerk zu Strom verarbeitet
wird. Die Abwärme wird als Prozesswärme für die Faultürme genutzt.
Trotzdem blieben die steigenden Energiekosten ein wesentlicher Faktor
bei den Betriebskosten der Anlage. Durch die Effizienzanalyse erhoffe
sich der Eigenbetrieb Hinweise und Vorschläge, die Energiebilanz weiter
zu verbessern, die Umwelt zu schonen und die Kosten zu senken.
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Energieberatung
Hünfeld/Rasdorf. Kompetent
und anbieterunabhängig ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale
Hessen in Rasdorf. Dipl. Ing. Volker Feldmann bietet die persönliche
Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen für eine
Kostenbeteiligung von 5 EUR in Rasdorf, Am Anger 32,
Gemeindeverwaltung, an. Die Energieberatung findet am Donnerstag,
16.Februarr, statt. Eine Terminvereinbarung unter Tel. 06651 96010 ist
erforderlich.
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„Gott hat mich gut geführt“
Rudolf Haas feierte in Hünfeld seinen 100. Geburtstag / lebensfroh und unternehmenslustig
Seinen
100. Geburtstag feierte in Hünfeld Rudolf Haas. Zu den Gratulanten
gehörten Kreisbeigeordnete Dr. Friederike Lang, Hartmut Ziehn von der
Hersfelder CDU und Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel. Unser Bild zeigt
den Jubilar mit seiner Tochter Erika Hühn.
Hünfeld. Auf 100
Lebensjahre konnte in der vergangenen Woche der Hünfelder Rudolf Haas
zurückblicken. Mit zahlreichen Gästen feierte er diesen
besonderen Geburtstag im Haus Bethanien, in dem er seit dem Jahr
2005 seinen Lebensabend liebevoll betreut von der Tochter Erika Hühn
und ihrem Mann Heinrich verbringt.
Zu den zahlreichen Gratulanten zählten auch Bürgermeister Dr. Eberhard
Fennel, Kreisbeigeordnete Dr. Friederike Lang, der Bad Hersfelder
CDU-Vorsitzende Hartmut Ziehn und Pfarrer Christian Sack von der
Katholischen Gemeinde aus Hersfeld-Hohe Luft, die dem Jubilar noch gute
Jahre wünschten. Er habe schon oft auf den Lebensweg von Rudolf Haas
zurückblicken können, sagte der Bürgermeister in seinen
Glückwunschworten und erinnere sich gern an Begegnungen, bei denen er
viel über die Lebensleistung des Jubilars habe erfahren dürfen. Diese
sei sicherlich davon gekennzeichnet, dass er aus kleinen bescheidenen
Anfängen viel aufgebaut und auch im Ehrenamt besonderes geleistet habe.
72 Jahre sei er diesen Weg gemeinsam mit seiner vor zwei Jahren
verstorbenen Ehefrau gegangen. Gerade in den letzten gemeinsamen
Jahren, als es ihr gesundheitlich nicht gut gegangen sei, habe man
spüren können, wie innig und liebevoll die Eheleute verbunden gewesen
seien. Als sie verstorben war, habe er sich nicht zurückgezogen,
sondern aktiv am Leben teilgenommen. So sei er regelmäßig Gast bei den
Wohltätigkeitskonzerten, der Seniorenfastnacht oder auch der
Seniorenfahrt. Kreisbeigeordnete Dr. Friederike Lang wird durch Rudolf
Haas an ihr Studium erinnert. Damals habe sich ein Professor mit
100-jährigen wissenschaftlich befasst und dabei immer wieder erfahren,
dass die Zufriedenheit auch nach einem schweren Lebensweg das Leben
vieler 100-jähriger kennzeichne. Das treffe sicher auch auf Rudolf Haas
zu. Sie gratulierte auch für die Hünfelder CDU. Für die Bad Hersfelder
CDU gratulierte Hartmut Ziehn, der auf das langjährige ehrenamtliche
Wirken von Rudolf Haas, unter anderem als Stadtverordneter in Bad
Hersfeld, einging. Daneben habe er sich mit großem Engagement dem Roten
Kreuz und der örtlichen Kirchengemeinde gewidmet. Kennzeichnend für
Haas war auch sein Einsatz für die katholische Arbeitnehmerbewegung,
der er schon seit 1946 angehört. Dies rief Pfarrer Christian Sack in
Erinnerung, der berichtete, dass sich Rudolf Haas gemeinsam mit seiner
Frau große Verdienste um den Aufbau dieser katholischen Kirchengemeinde
in Bad Hersfeld erworben habe.
Haas wurde 1912 in Kaaden an der Eger geboren, wo er das
Schreinerhandwerk erlernte und die Meisterprüfung ablegte. Nach der
Heirat mit seiner Frau Annemarie zog er 1938 nach Dresden, wo er als
Soldat zum Kriegsdienst einberufen wurde und auf verschiedenen
Kriegsschauplätzen in 13. europäischen Ländern für die Luftwaffe tätig
war. 1944 geriet er in Rumänien in Kriegsgefangenschaft und wurde nach
Russland deportiert. Erst 1947 wurde er nach Bad Hersfeld entlassen.
Mit seiner Frau und den drei Kindern zog er zunächst nach Harnrode, wo
es die Ehefrau mit den Kindern nach der Vertreibung 1946 verschlagen
hatte. 1954 fand die Familie eine neue Heimat in Bad Hersfeld-Hohe
Luft. Dort arbeitete Haas zunächst als Werklehrer für die
amerikanischen Streitkräfte und wirkte bei den Herfelder Festspielen
als Komparse und Dekorateur mit. 1956 wechselte er dann zu einer
Möbelfirma, bei der er bis zu seinem Ruhestand 1976 blieb. Seine
christliche und soziale Weltanschauung dokumentierte sich bereits 1933,
als er sich der christlich sozialen Volkspartei in Österreich
anschloss. Daran knüpfte er später als langjähriger Vorsitzender der
KAB in Bad Hersfeld und seiner Tätigkeit für den christlichen
Gewerkschaftsbund und die Ackermanngemeinde an. Viele Jahre war er auch
aktiv im Roten Kreuz und von 1974 bis 1981 Stadtverordneter der CDU in
Bad Hersfeld.
Besondere Verdienste erwarb sich Haas gemeinsam mit seiner Ehefrau beim
Bau der katholischen Kirche St. Bonifatius im Bad Hersfelder Stadtteil
Hohe-Luft. Kirchenbauten hatten auch schon zuvor seinen beruflichen Weg
geprägt, wie er in seinen Dankesworten bekannte. So war er maßgeblich
an der Innenausstattung der Kirchbauten in Eger und der Marienkirche in
Karlsbad beteiligt und schuf die Inneneinrichtung für die Bibliothek
des Klosters von Eger, die heute ein Museum ist.
Unvergessen sind für ihn auch Begegnungen mit Persönlichkeiten wie
Konrad Adenauer oder Papst Johannes Paul II bei dessen Besuch in
Deutschland Anfang der 80-er Jahre. Wenn er auf seinen Lebensweg
zurückblicke, sagte Haas, dann wisse er, dass ihn Gott durch die 100
Jahre gut geführt habe.
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Meldungen für Hünfelder Romo
Hünfeld. Der
diesjährige Romo-Umzug in Hünfeld soll am 20. Februar stattfinden.
Schon jetzt können sich Vereine, Fußgruppen und andere Teilnehmer beim
Ausrichter des Rosenmontagsumzugs, der Hünfelder Kultur- und
Museumsgesellschaft, Abteilung Fastnachtsbrauchtum, anmelden. Wer den
Umzug mit einem Beitrag bereichern will, kann sich an Ernst Malkmus im
Hünfelder Rathaus, Telefon 06652/180-145 (ernst.malkmus@huenfeld.de), wenden.
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„Mückenstich“ bereits ausverkauft
Hünfeld. Der
Kabarettabend mit „Mückenstich“ am 3. Februar im Rahmen der Hünfelder
Rathausabende ist bereits ausverkauft. Wie die Stadtverwaltung Hünfeld
dazu mitteilt, gibt es allerdings noch für das Gospel-Konzert am 6.
März einige Karten. An diesem Abend ist die „Singflut“ aus Burghaun zu
hören. Das im Oktober 2005 zunächst als gemischter Chor geplante
Ensemble entwickelte sich binnen weniger Monate zu einem reinen
Frauenchor, der mittlerweile anspruchsvolle Vierstimmigkeit nicht
scheut. Trotz stetig anwachsender Sängerinnenzahlen hat der Chor sein
unverwechselbares Profil entwickelt. Verantwortlich dafür ist vor allem
Volker Dotzert, ein erfahrener Chorleiter, Bandmusiker und
Instrumentalist, der mit seinen Sängerinnen konsequent Arrangements von
Gospels und Popsongs erarbeitet. Karten sind im Bürgerbüro im Hünfelder
Rathaus, bei der Buchhandlung Möller und im Hünfelder Bücherladen
erhältlich.
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Kinder anmelden
Planungen für das neue Betreuungsjahr 2012/13 in Hünfeld
Hünfeld. Für das
Betreuungsjahr 2012/13 sollten Kinder, die noch nicht in einer
Hünfelder Kinderbetreuungseinrichtung angemeldet sind, bis zum 31.
Januar in dem Wunschkindergarten oder der Wunschbetreuungseinrichtung
angemeldet werden. Wie der Hünfelder Kinderbetreuungs- und
Erziehungsverbund St. Elisabeth dazu mitteilt, sollen diese Anmeldungen
als Grundlage für die Planungen des kommenden Betreuungsjahres dienen.
Der Verbund habe sich zum Ziel gesetzt, jedem Kind möglichst wohnortnah
einen Krippen- oder Kindergartenplatz oder ein anderes
Kinderbetreuungsangebot zur Verfügung stellen zu können. Um die
Planungen frühzeitig vorantreiben zu können, sei es deshalb notwendig,
dass Anmeldungen bis zum 31. Januar vor Ort in den gewünschten
Einrichtungen vorgenommen würden. Informationen zu den verschiedenen
Kinderbetreuungsangeboten und Möglichkeiten in Hünfeld gibt es in einer
Broschüre, die in allen Betreuungseinrichtungen sowie im Rathaus
erhältlich ist. Eine Übersicht ist auch unter www.huenfeld.de
erhältlich. Für weitere Fragen der Eltern stehen die Mitarbeiter des
Hünfelder Kinderbetreuungs- und Erziehungsverbundes St. Elisabeth,
Doris Knoth, Tel. 06652/180-142, oder Andreas Kapelle, 180-144, sowie
die jeweiligen Leiterinnen der Hünfelder Einrichtungen zur Verfügung.
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„Komfortable Lösung für die Hünfelder Grundstückseigentümer“
Anschlussnehmer brauchen private Hausanschlüsse nicht selbst untersuchen zu lassen
Hünfeld. Durch
die neue Entwässerungssatzung der Stadt Hünfeld haben private Haus- und
Grundstückseigentümer eine Sorge weniger: Sie brauchen die
vorgeschriebenen Untersuchungen der Dichtigkeit ihrer privaten
Kanalhausanschlüsse nicht selbst in Auftrag zu geben und zu
finanzieren. Wie der Eigenbetrieb Abwasseranlagen dazu mitteilt, sollen
die Untersuchungen durch den Eigenbetrieb vergeben und über einen
Zuschlag zu den Gebühren für die insgesamt erschlossenen
Grundstücksflächen in Höhe von 3 Cent je Quadratmeter finanziert
werden. Die Konzeption war auch in der gemeinsamen Sitzung aller
Ortsbeiräte vorgestellt worden. Dort bezeichnete ein
Ortsbeiratsmitglied die Hünfelder Regelung als „sehr komfortabel“ für
die Grundstückseigentümer.
Grundlage für die Pflicht ist die neue Eigenkontrollverordnung in
Hessen, die nach Vorgaben der Wasserhaushaltsgesetze bereits im August
2010 in Kraft getreten ist. Nach dieser Verordnung müssen private Haus-
und Grundstückseigentümer ihre Kanalhausanschlussleitungen bis 2024
durch autorisierte Firmen und Ingenieurbüros überprüfen lassen und dies
den zuständigen Behörden nachweisen. Grundsätzlich bestanden
verschiedene Möglichkeiten, dieser gesetzlichen Vorgabe Rechnung zu
tragen. Entweder hätten die Grundstückseigentümer per Bescheid
aufgefordert werden können, innerhalb einer bestimmten Frist diese
Untersuchung vornehmen zu lassen und diese dem Eigenbetrieb vorzulegen.
Eine weitere Alternative hätte darin bestanden, dass der Eigenbetrieb
diese Untersuchungen beauftragt hätte und den Grundstückseigentümern
unmittelbar in Rechnung gestellt hätte. Die Lösung, die nun in Hünfeld
umgesetzt wird und von der Hünfelder Stadtverordnetenversammlung
gebilligt wurde, sieht demgegenüber vor, dass der Eigenbetrieb in
jährlichen Ausschreibungen bis 2024 diese Untersuchungen für einzelne
Bereiche im gesamten Stadtgebiet beauftragt und über die
Solidargemeinschaft aller Gebührenzahler finanziert. Die Satzung sieht
vor, dass Hausanschlüsse bis zu einer Länge von 50 m bei erschlossenen
Privatgrundstücken von bis zu rund 1.800 m² untersucht werden. Für jede
300 m² zusätzliche erschlossene Fläche, für die Grundgebühren gezahlt
werden, verlängert sich die gebührenfinanzierte Untersuchung um weitere
10 m. Die Grundstückseigentümer erhalten nach der Untersuchung, sofern
dabei Mängel festgestellt wurden, nicht nur einen Untersuchungsbericht,
sondern auch eine Empfehlung für die mögliche Sanierung. In vielen
Fällen lassen sich Schäden wie Risse, undichte Anschlüsse in
sogenannten Inliner-Verfahren beheben. Dazu wird von innen ein Schlauch
in das Kanalsystem eingeführt und an den Rohrwandungen verpresst und
verklebt, damit die Kanäle standsicher und dicht werden. Nur wo
Verfahren in geschlossener Bauweise nicht möglich ist, müssen die
Kanalgräben geöffnet und die Schäden in offener Bauweise saniert werden.
Durch diese Satzungsregelung soll nach Angaben des Eigenbetriebs
verhindert werden, dass Grundstückseigentümer erst zeitlich auf den
„letzten Drücker“ die Untersuchungen in Auftrag geben, wenn angesichts
der Vielzahl notwendiger Untersuchungen möglicherweise bei den
Fachunternehmen keine Kapazitäten oder nur noch zu völlig überteuerten
Preisen zur Verfügung stehen. Dies entspricht auch den einschlägigen
gesetzlichen Regelungen, die ein jährliches Untersuchungskontingent bis
2024 vorsehen. Außerdem will der Eigenbetrieb damit vermeiden, dass
Haus- und Grundstückseigentümer in die Fänge unseriöser Anbieter
geraten, vor denen in den letzten Monaten in zahlreichen Fernseh- und
Presseveröffentlichungen gewarnt hatten. Diese Anbieter verfügen
teilweise nicht über die vorgeschriebene Qualifikation oder bieten
diese Leistungen weit überteuert an. Durch die gemeinsame Ausschreibung
dieser Leistungen für viele Grundstücke hofft der Eigenbetrieb auch
günstige Preise erzielen und die Untersuchungen bis zum Jahr 2024
gleichmäßig verteilen zu können.
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Wieder Seniorenfastnacht
Karten sind im Bürgerbüro im Rathaus erhältlich
Hünfeld. Karten
für die diesjährige Seniorenfastnacht der Stadt Hünfeld am Donnerstag,
9. Februar, um 17.01 Uhr in der Stadthalle Kolpinghaus sind im
Bürgerbüro der Stadt Hünfeld erhältlich.
Den Teilnehmern wird wieder ein mehr als zweistündiges Programm mit
närrischen Beiträgen aus der Sitzung der Hünfelder
Karnevalsgesellschaft und anderer Karnevalisten aus der Region geboten.
Durch das Programm führt in diesem Jahr wieder der Elferrat der
Hünfelder Karnevalsgesellschaft, der auch für die Zusammenstellung des
Programms Verantwortung trägt. Für ausgelassene Stimmung werden unter
anderem der Musikzug Wilhelm Tell, der Gaalbernschaude und die
Gardemädchen aus Großenbach sorgen.
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Gaalbernsache: Kartenvorverkauf
Hünfeld. „Die
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, verkündet der HKG- Elferrat. Die
Hünfelder Karnevalssitzung, früher Fremdensitzung genannt, findet am
Samstag, 4. Februar, 19:11 Uhr, in der Stadthalle/ Kolpinghaus statt.
Das Motto lautet „Gaalbernsache mitzumache“ und Schaude Martina Hering
führt die Schar der Aktiven an. Den Auftakt bestreiten wie immer die
jüngsten Gardemädchen. Danach erwarten die Gaalbern wie im Vorjahr
die „Bembel- Sänger“ aus der Heimat von Winzer- Schaude Karl
Kulick.
Zur weiteren Sitzungsentwicklung hält sich der Elferrat vorerst noch
bedeckt. Aus dem närrischen Umfeld war zu erfahren, dass ab 20:11 Uhr
durch Excelsioreinfluss mit großen Schwankungen gerechnet wird. Zur
Stabilisierung rät der Elferrat zu gezieltem Nachkauf. Eine gewisse
Beruhigung des Gaalbernmarktes kann allerdings erst zur Sitzungspause
gegen 21.31 Uhr eintreten. Nach der Sitzungspause zeigt sich die
Gaalbernbörse gut erholt und erreicht rasch ein Allzeit
Stimmungshoch. Närrische Pessimisten befürchten allerdings, dass
es in folgender Nacht zu einem völligen Zusammenbruch des
Fastnachtsgeschehens kommen könne und die Gaalbern dann mit leeren
Händen nach Hause gingen. Der Elferrat strotzt vor Optimismus und
rechnet dennoch bereits kurzfristig mit einer Aufwärtsentwicklung und
gibt die närrischen Eintrittspapiere am Freitag, 13. Januar 2012 ab
19:11 Uhr in der Gesellenstube, Stadthalle/ Kolpinghaus an kauflustige
Gaalbern ohne Risikozuschlag ab.
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Anmeldung für Tagesausflug und Ferienaktivwochen 2012
Hünfeld. Die
Anmeldungen für die beiden Ferienaktivwochen der Stadt Hünfeld und für
den Tagesausflug im Sommer sind ab sofort hier möglich.
Anmeldeformulare gibt es auch im Hünfelder Rathaus.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sind in diesem Jahr zwei
Ferienaktivwochen geplant. Für 7- bis 10-jährige ist der Zeitraum vom
23. bis 27. Juli geplant, für 9- bis 12-jährige vom 30. Juli bis 3.
August. Während dieser Zeit werden sich die Kinder im Jugendgästehaus
in der Jahnstraße mit Betreuern treffen, um gemeinsame Ausflüge, Spiele
und andere kreative Freizeitaktivitäten zu unternehmen.
Der Tagesausflug der Stadt Hünfeld für ältere Jugendliche ist für
Mittwoch, 11. Juli, geplant und wird in den Holiday Park Hassloch
führen. Auch dafür stehen die Anmeldeformulare zur Verfügung.
Anmeldeformulare:
Anmeldung – Ferien-Aktiv-Wochen 2012 (pdf)
Anmeldung Tagesausflug (pdf)
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Wechsel in der Winterdienstpflicht
Hünfeld. Zum
neuen Jahr wechselt in Hünfeld wieder die Winterdienstpflicht bei
Straßen mit einseitigem Gehweg. Waren 2011 alle Anlieger in der
Pflicht, an ihrer Seite zu räumen und zu streuen, so sind ab dem neuen
Jahr die Anlieger gegenüber gefordert. Sie müssen einen Bereich
auf der gegenüberliegenden Seite räumen, der ihrer Grundstückslänge
entlang der Straße entspricht. Die Ordnungsbehörde der Stadt Hünfeld
appelliert an die Anlieger, ihre Winterdienstpflichten sehr ernst zu
nehmen, um Gefährdungen und Unfälle für Fußgänger zu vermeiden. Wer
dieser Pflicht nicht nachkommt, kann unter Umständen zu Schadensersatz
herangezogen werden, wenn ein Fußgänger verunglückt. Außerdem drohen
Verwarnungen oder gar Bußgelder. Die Ordnungsbehörde hofft, von diesen
Mitteln keinen Gebrauch machen zu müssen. Des Weiteren bittet die
Stadtverwaltung Hünfeld, dass der Schnee beim Räumen möglichst auf dem
eigenen Grundstück abgelagert wird, um so einen reibungslosen Verkehr
zu gewährleisten.
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Konzept für Zuse-Bahnhof
wurde im Ausschuss vorgestellt
Bahnanlagen sollen wieder Visitenkarte werden
Wieder zu einer Visitenkarte soll der Hünfelder Bahnhof werden. Geplant ist, dass die Stadtwerke Hünfeld das Gebäude übernehmen.
Hünfeld. Die
Planungen für den „Konrad-Zuse-Bahnhof“ in Hünfeld nehmen Gestalt an.
Michael Bergholter vom Planungsbüro ANP aus Kassel stellte in der
jüngsten Haupt- und Finanzausschusssitzung die Pläne für die Aufwertung
des Bahnhofs vor, der wieder zu einer „Visitenkarte“ für die Stadt
Hünfeld werden soll.
Die Pläne sehen vor, in der neuen Unterführung eine kleine
„Zuse-Galerie“ mit großformatigen Bildern aus dem Leben des bedeutenden
Computerpioniers zu gestalten. An den Aufgängen sollen
Lochstreifenmuster entlang der langgezogenen Rampen an den Wänden
aufgebracht werden, die an die Lochstreifen erinnern, mit denen Zuse
die Programme in seine frühen Rechner eingelesen hat. Vor dem Gebäude
sollen kleine Stelen über den Computerpionier sowie über die Stadt
Hünfeld informieren. Außerdem soll in der neuen Unterführung auch die
Gedenktafel für die 81 Getöteten bei dem Bombenangriff 1944 angebracht
werden. Diese Tafel wird aufgrund einer privaten Initiative Hünfelder
Bürger um eine weitere Gedenktafel für die Opfer der so genannten
Todesmärsche von den Frankfurter Adler Werken ergänzt werden. Gegen
Ende des Krieges waren Gefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge aus
den Adler-Werken in Frankfurt nach Hünfeld getrieben und hier in
Bahnwaggons verladen worden.
Nach den Worten von Bergholter hat die Erfahrung gezeigt, dass
Vandalismusschäden dann meist geringer seien, wenn Einrichtungen wertig
gestaltet würden. Deshalb bestehe auch für den Hünfelder Bahnhof die
Hoffnung, dass diese Gestaltung dazu beitrage, das respektvoller mit
dem Gebäude und den Einrichtungen umgegangen werde. Geplant ist
allerdings auch eine Videoüberwachung in diesem Bereich, um vor
Sachbeschädigungen abzuschrecken oder zumindest die Täter ermitteln zu
können, ergänzte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel.
Die grundsätzliche Absicht, den Bahnhof im Zuge der Neugestaltung zum
Konrad-Zuse-Bahnhof zu entwickeln, war bereits im integrierten
Handlungskonzept für die interkommunale Zusammenarbeit im Hessischen
Kegelspiel enthalten, die von der Stadtverordnetenversammlung 2006
gebilligt worden war. Jetzt seien die Pläne konkretisiert worden,
betonte der Bürgermeister. Für die FDP-Fraktion sagte Heinrich Hess,
dass es bei diesem Thema einen schmalen Grad zwischen „Größenwahn“ und
„Pobligkeit“ gäbe. Das Konzept, dass dem Ausschuss vorliege, finde
dagegen genau den richtigen Mittelweg. Eine Diskussion entwickelte sich
zum Umfang der notwendigen Sanierungsarbeiten im Bahnhofsgebäude
selbst. Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel schlug dazu vor, dass der
Ausschuss Gelegenheit nehmen solle, das Gebäude vor Ort zu besichtigen.
Er selbst sei erschrocken gewesen über den desolaten Zustand der
Treppenanlagen innerhalb des Gebäudes, aber von Bereichen des Kellers
und des Daches.
Weiter berichtete der Bürgermeister, dass nach dem gegenwärtigen
Konzept das Bahnhofsgebäude und die Nebenanlagen durch die Stadtwerke
Hünfeld
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Im
alten Wasserturm soll die
Hünfelder Bahngeschichte lebendig werden
Stiftungsbeirat
stellte museales Konzept im Haupt- und
Finanzausschuss vor
Hünfeld.
Im ehemaligen Wasserturm der Bahn an der
Gartenstraße soll Hünfelder Bahngeschichte
lebendig werden. Das Konzept dazu stellten der
Museumsleiter Rigobert Guthmüller und der
Geschäftsführer Karl Sauerbier vom
Stiftungsbeirat das mit dem Hessischen
Museumsverband erstellte Konzept vor.
Der Wasserturm solle künftig als Außenstelle
des Konrad-Zuse-Museums mit Stadt- und
Kreisgeschichte betrieben und auch bei
Führungen zugänglich gemacht werden. Die Stadt
Hünfeld hatte das denkmalgeschützte Gebäude
2005 günstig erwerben können. Vor drei Jahren
hatte der Stiftungsbeirat dann mit den
Planungen begonnen. Wie Karl Sauerbier
berichtete, sei schon damals eine erste
Sonderausstellung zur Bahngeschichte
zusammengestellt worden, die bis heute im
Museum zu sehen sei. Mittlerweile seien aber
durch Sammler und private Spender so viele
Exponate dem Museum zur Verfügung gestellt
worden, dass diese nicht mehr im Museum
gezeigt werden könnten. Unter anderem habe
eine Witwe dem Museum die Sammlung ihres
verstorbenen Ehemanns anvertraut, berichtete
Guthmüller.
Das Konzept, das mit einem Museumsarchitekten
des Hessischen Museumsverbandes entwickelt
worden ist, sieht den Ausbau des Erdgeschosses
des Wasserturms als Museumsraum vor. In der
Mitte werden die Besucher dann anhand eines
Zeitstrahls die Hünfelder Bahngeschichte von
1866 bis heute nachvollziehen können. Dieser
Zeitschiene gegenüber steht eine Darstellung
der historischen Bahnstrecke der „Bimbel“
zwischen Hünfeld und Wenigentaft. An den
Außenwänden solle mit Vitrinen und Schautafeln
der Besucher die Möglichkeit haben, sich über
die historische Entwicklung der Anbindung
Hünfelds an das Schienennetz, über
Fahrkartenschalter, Uniformen, Fahrpläne, die
Ausstattung von Zügen und die Bahntechnik
informieren zu können. Auf dem Außengelände
soll ein kurzer Schienenstrang mit einer
Weiche verlegt werden. Außerdem ist
vorgesehen, eine der alten Y-förmigen
Überdachungen der gegenwärtigen Bahnsteige
aufzubauen. An den schweren genieteten
Eisenkonstruktionen sind bis heute Spuren des
verheerenden Bombenangriffs auf den Hünfelder
Bahnhof zu finden, durch den 81 Reisende ihr
Leben verloren hatten.
Außerhalb des Gebäudes soll ein Verbindungsweg
von der Gartenstraße bis hinunter zur
Bahnhofstraße hergestellt werden, der
unabhängig von dem Besuch der Außenstelle des
Museums auch von Fußgängern genutzt werden
kann. Die Anbindung an die Bahnhofstraße ist
nach den Worten von Guthmüller erforderlich,
weil dort Busse abgestellt werden könnten. Der
barrierefreie Zugang zu dem Gebäude sei
allerdings aufgrund der Topografie nur über
die Gartenstraße möglich.
Die Gesamtkosten bezifferten Guthmüller und
Sauerbier auf rund 160.000 Euro. Die Mittel
stehen aus dem Förderprogramm „Stadtumbau
West“ bereit. Darin enthalten ist auch eine
Wärmepumpe, mit der das Gebäude eine
gleichmäßige Temperierung erfahren soll, um
die Exponate zu schützen. Dies sei eine
ausdrückliche Forderung des Hessischen
Museumsverbandes gewesen, betonte Sauerbier,
der davon auch seine Förderung des Vorhabens
abhängig gemacht habe.
Finanziert werden soll das Vorhaben im Übrigen
aus Mitteln des Hessischen Museumsverbandes,
die das Land zur Verfügung stellt, sowie aus
Mitteln der Stiftung, die von der Stadt
Hünfeld und dem Landkreis Fulda getragen wird. |
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Gemeinsame
Atemschutzwerkstatt
für das Hessische Kegelspiel
Land hat
Förderung in Aussicht gestellt /
Kostenersparnis für alle Kommunen
Hünfeld.
Die Interkommunale Arbeitsgemeinschaft
Hessisches Kegelspiel will eine gemeinsame
Atemschutzwerkstatt in der Hünfelder
Stützpunktfeuerwache einrichten. Wie
Bürgermeister Berthold Körbel, Rasdorf, dazu
mitteilt, hat das Land Hessen für diese
interkommunale Atemschutzwerkstatt eine
Förderung von insgesamt 100.000 Euro in
Aussicht gestellt.
Um die Förderung zu erhalten, müssen die
beteiligten Kommunen in ihren
Gemeindevertretungen sowie der
Stadtverordnetenversammlung die entsprechenden
Beschlüsse zu einer öffentlich rechtlichen
Vereinbarung fassen. Der Rasdorfer
Bürgermeister hatte die Arbeitsgruppe
Ordnungsamt und Feuerwehren der
Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft geleitet,
die jetzt ein Konzept zur Errichtung dieser
gemeinsamen Atemschutzwerkstatt der
Lenkungsgruppe mit seinen
Bürgermeisterkollegen Dr. Eberhard Fennel,
Hünfeld, Alexander Hohmann, Burghaun, und
Hermann Trabert, Nüsttal, vorgelegt hat. Nach
diesem Konzept sollen unter anderem ein
Atemluftkompressor sowie verschiedene
Prüfgeräte für Masken, Schutzanzüge und
Atemschutzmasken angeschafft werden. Außerdem
soll ein Pool an Tauschgeräten vorgehalten
werden, damit die Fahrzeuge, die
Atemschutzgerätschaften zur Wartung abgeben,
sofort wieder beladen werden können, damit sie
uneingeschränkt einsatzfähig bleiben.
Die Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel
ist nach den Worten von Körbel grundsätzlich
offen für die Zusammenarbeit mit weiteren
Nachbarkommunen. Dies gelte ausdrücklich für
die Marktgemeinde Eiterfeld, aber auch für
Hofbieber, Tann und Hilders. „Je mehr
Gemeinden mitmachen, umso größer ist der
finanzielle Vorteil für alle beteiligten
Gemeinden“, betont Körbel. Bislang mussten
Masken und Atemschutzgeräte kostenaufwendig an
Hersteller oder Fachfirmen eingeschickt
werden, um die notwendigen Überprüfungen und
Wartungsarbeiten vorzunehmen. Durch die
Einrichtung der eigenen Werkstatt sollen
deshalb nicht nur in erheblichem Umfang Kosten
gespart, sondern auch die Einsatzsicherheit
verbessert werden, da die Einsatzfahrzeuge
sofort wieder durch den vorgehaltenen Pool an
Tauschgeräten bestückt werden können.
Nach den Worten von Körbel gibt es ähnliche
Bestrebungen mit einer Interkommunalen
Arbeitsgemeinschaft in Fulda, die allerdings
einen anderen Weg beschreiten wolle. Dort
werde die Umstellung auf einen einheitlichen
Gerätestandard in Form eines
Atemschutzgeräteverbundes (Gerätepool) zu
einem einheitlichen Zeitpunkt angestrebt. Die
Kegelspielkommunen hätten sich dagegen dafür
ausgesprochen, die bisherigen Geräte weiter zu
nutzen, bis eine routinemäßige Neuanschaffung
anstehe. Bei den Neuanschaffungen wollen die
Kegelspielkommunen allerdings dann
kooperieren, wie sie dies bereits bei
verschiedenen Anschaffungen im
Feuerwehrbereich heute schon tun.
Angestrebt werde nach den Worten von Körbel
auch eine Zusammenarbeit zwischen der
geplanten Atemschutzwerkstatt des Hessischen
Kegelspiels mit der Werkstatt in der
Feuerwache Fulda, sofern dadurch weitere
Synergien und Kostenvorteile erzielt werden
könnten. |
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„Komm-macht-mit"
bei den Jugendfeuerwehren der Stadt
Hünfeld
Interessierte
für das Ehrenamt in der Feuerwehr gesucht

Hünfeld.
Aktuell haben wir in Hünfeld und den
Stadtteilen zwölf Jugendfeuerwehrgruppen mit
insgesamt 196 Mädchen und Jungen. Mitmachen
kann jeder ab dem zehnten Lebensjahr. Neben
feuerwehrtechnischen Ausbildungen werden viele
Angebote zu sportlichen und kulturellen
Aktionen geboten, beispielsweise Tischtennis-
und Fahrradturniere, Zeltlager und Ausflüge.
In den nächsten Wochen werden sich die Jungen
und Mädchen in einem „Steckbrief" vorstellen
und ihre Motive für die Jugendfeuerwehr
nennen. Interessierte Jugendliche und Eltern
können sich an den jeweiligen Jugendwart
wenden, oder mit dem Stadtjugendfeuerwehrwart
Thorsten Rübsam (06652) 992462 Kontakt
aufnehmen. |
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Neue
Zuse-DVD im Bürgerbüro
Filmischer
Rückblick auf Feierlichkeiten zum 100.
Geburtstag

Hünfeld.
Eine neue Zuse-DVD für das Konrad-Zuse-Jahr
2010 in Hünfeld ist ab sofort gegen eine
Schutzgebühr von 10 Euro im Bürgerbüro der
Stadt Hünfeld erhältlich. Wie Bürgermeister
Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, hatte die
Stadt Hünfeld Werner Wurtinger und Hans
Beuting mit diesem Film beauftragt.
In 30 Minuten zeigt der Film einen
Zusammenschnitt aller Veranstaltungen und
Anlässe, mit denen das Konrad-Zuse-Jahr in
Hünfeld begangen wurde. Dies reicht von der
herausragenden Festveranstaltung mit über 400
Gästen aus Politik, Wissenschaft und
Wirtschaft in der Stadthalle Kolpinghaus über
die Präsentation des Nachbaus des ersten
Computers der Welt, der „Z 3 R“ durch
den ältesten Zuse-Sohn, Prof. Dr. Horst Zuse,
im Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und
Kreisgeschichte bis hin zur Taufe der
Zuse-Rose und der Enthüllung des Schildes am
Konrad-Zuse-Platz.
In kurzweiligen und lebendigen Bildern haben
es die beiden Autoren nach den Worten des
Bürgermeisters verstanden, einen hochwertigen
filmischen Rückblick auf diese Aktivitäten zu
geben, der sicherlich eine schöne und
bleibende Erinnerung an dieses besondere
Ereignis in der Konrad-Zuse-Stadt darstellen
könne. |
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Telefonischer
„Briefkasten“
unter 06652
- 180-179 erreichbar
Bürger
können Hinweise zu Gefahrenstellen,
Schäden und Problemen
außerhalb
der Dienstzeiten geben
Hünfeld.
Für Hinweise von Bürgern beispielsweise zu
Straßenschäden, hat die Stadt Hünfeld einen
„elektronischen Briefkasten“ eingerichtet.
Dieser ist wie bisher per E-mail unter
stadt@huenfeld.de und ab sofort auch unter der
Telefonnummer (06652) 180-179 erreichbar,
teilt Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel mit.
Der Notdienst der Stadt bleibt weiterhin unter
(06652) 180-0 erreichbar.
Wichtig ist, dass die Anrufer ihren Namen und
ihre Telefonnummer mit angeben, um
gegebenenfalls Rückfragen stellen zu können.
Der „Briefkasten“ wird am folgenden Arbeitstag
„morgens geleert“.
Sehr dankbar ist die Verwaltung dafür, wenn
sie möglich schnell informiert wird, wenn
beispielsweise ein Schutzgeländer defekt oder
ein Schild umgefahren wurde, teilt der
Bürgermeister mit. Leider bleibe auch Hünfeld
von Vandalismusschäden nicht verschont.
Deshalb sei es wichtig, dass die Verwaltung
schnell erfahre, ob beispielsweise in einem
öffentlichen Gebäude Scheiben eingeschlagen
oder sonstige Beschädigungen vorgenommen
wurden. Rechtzeitige Hinweise könnten dazu
beitragen, weitergehende Schäden oder
Gefährdungen und letztlich damit auch Kosten
für die Allgemeinheit zu vermeiden.
Dieser elektronische Briefkasten geht zurück
auf einen Antrag der CDU-Fraktion in der
Stadtverwaltung Hünfeld. |
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Neue
Ansichtskarten
von Hünfeld erschienen
Erhältlich
im örtlichen Einzelhandel und im
Bürgerbüro
Hünfeld.
Gemeinsam mit dem Schöning-Verlag hat die
Stadt Hünfeld eine neue Ansichtskartenserie
aufgelegt, die ab sofort im örtlichen
Einzelhandel sowie im Bürgerbüro erhältlich
ist. Drei Ansichtskarten zeigen Motive aus
Hünfeld und die vierte Ansichtskarte den
Kegelspielradweg mit den beteiligten Kommunen
Hünfeld, Burghaun, Eiterfeld und Rasdorf. Die
Fotos für die neuen Ansichtskarten wurden vom
Stadtarchiv der Stadt Hünfeld zur Verfügung
gestellt.
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„Konrad
Zuse
– einfach genial“
Hünfeld.
Der neue Auto-Aufkleber der Stadt
Hünfeld ist ab sofort im Bürgerbüro an der
Rathauspforte und im i-Punkt am Bahnhof
erhältlich. Auf diesem Auto-Aufkleber
wirbt die Stadt mit ihrem Ehrenbürger, dem
Computer-Pionier Konrad Zuse mit dem
Slogan „einfach genial“. Hünfeld ist seit
2006 auch ganz offiziell im so genannten
„amtlichen Verkehr“ eine
„Konrad-Zuse-Stadt“. Der Aufkleber zeigt
das Stadtlogo in Kombination mit dem
Firmenlogo der Zuse KG. Diese hat ihre
Computer mit den Markenzeichen Z im Kreis
mit dem Zusatz plus und minus vertrieben.
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