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Ideengeber für Gaalbernfest
Hessentagswinzer „Karl Kulick“ mit St.-Ulrich-Plakette ausgezeichnet /
Gratulation von Roland Koch
Hünfeld. Als
der „Hessentagswinzer“ ist Karl Kulick seit vielen Jahren
in ganz Hessen bekannt. Zu seinem 70. Geburtstag konnte
Bürgermeister Dr. Fennel ihm als Ehrengeschenk der Stadt
Hünfeld gemeinsam mit dem Ersten Ehrenstadtrat Willi Vogt die
St.-Ulrich-Plakette überreichen. Der Bürgermeister
würdigte ihn als Motor und Ideengeber des Hünfelder
Gaalbernfestes mit Weindorf, das aus dem Weindorf des Hessentages 2000
hervorgegangen ist.
Der in Lorch am Rhein geborene Winzer ist seit 37 Jahren mit Lieselotte
Kulick verheiratet und gilt als der bekannteste Winzer aus dem
kleinsten Weinanbaugebiet Deutschlands in Groß Umstadt an der
Bergstraße. Seinen 70. Geburtstag beging er mit vielen
Gästen, zu denen auch der „Hessentagskoch“ Elmar
Zuspann, der Hünfelder Hessentagsbeauftragte Thomas Henkel und
viele bekannte Persönlichkeiten wie der Fernsehmoderator des
Hessischen Rundfunks, Karlheinz Stier, gehörten.
Auch der scheidende Ministerpräsident Roland Koch kam als
Überraschungsgast mit seiner Ehefrau Anke und würdigte
Kulicks Engagement für das Landesfest der Hessen, dem Hessentag.
Karl Kulick hat nach den Worten von Hünfelds Bürgermeister
Dr. Eberhard Fennel ganz maßgeblich an der Entwicklung des
Gaalbernfestes mitgewirkt, das heute zu den beliebtesten Festen in
Hünfeld gehöre. Auch durch Kulicks Engagement, habe es sich
zu einem weit über die Grenzen des Altkreises Hünfeld
bekannten Fest entwickelt. Er habe somit maßgeblich zum Ansehen
der Stadt Hünfeld beigetragen, wie es die Ehrenordnung der Stadt
Hünfeld für diese Auszeichnung vorsieht. |
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Frank: Bild sagt mir, was ich zu tun habe
Ausstellung im Museum Modern Art mit Bad Vilbeler Künstler

Thorsten
Frank aus Bad Vilbel stellt seit Samstag „Freie Malerei“ im
Hünfelder Museum Modern Art aus. Unser Bild zeigt den
Künstler mit Heinz und Ingrid Kasper sowie Jürgen Blum bei
der Ausstellungseröffnung.
Hünfeld.
Malen ist für Thorsten Frank ein Prozess mit ungewissem Ausgang.
Seine abstrakten Bilder entstehen jeweils in einem Prozess: „Das
Bild sagt mir, was ich zu tun habe“. Arbeiten des Künstlers
sind seit Samstag im Hünfelder Museum Modern Art zu sehen. Ingrid
Kasper vom Stiftungsbeirat des Museums begrüßte gemeinsam
mit Ingrid Hess vom Idea Kunstverein die Gäste der
Ausstellungseröffnung. Sie ging dabei auf die besondere Technik
des Künstlers ein, der mit selbst gemischten und hergestellten
Acrylfarben in mehreren Schichten nicht nur Flächen gestaltet,
sondern gegenständige Strukturen und konkrete Formen entwickelt.
Museumsleiter Jürgen Blum nutzte die Gelegenheit, allen zu danken,
die an der Vorbereitung dieser Ausstellung mitgewirkt haben und Ingrid
Heß wünschte den Besuchern eine spannungsreiche
Auseinandersetzung mit den Arbeiten des Bad Vilbeler Künstlers.
Dieser gab den Gästen einen interessanten Einblick in seine
Arbeitsweise. So berichtete er, dass er die verwendeten Farben in
vielen Schichten mit Spachtel und Farbrolle aufträgt. Aus bis zu
50 Schichten entwickelt sich dann im Laufe des Prozesses ein Bild, bei
dem immer wieder auch tiefer liegende Schichten freigelegt werden.
Die Acrylfarben, die Frank verwendet, werden nicht nur individuell
angemischt, er verwendet dabei auch ausgefallene Materialien wie
verschiedene Gele oder auch Sand.
Wichtig ist für ihn, wie er während der
Ausstellungseröffnung betonte, dass er keine fertigen
Interpretationen seiner Bilder liefern will, sondern das Bild selbst
stets die Interpretation sei. |
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Auf zum „geheimnisvollen“ Stallberg

Dem „Hausberg der Hünfelder und des
Rhönklub-Zweigvereins Hünfeld, dem Stallberg, wird am
Sonntag, 5. September, eine besondere Würdigung zuteil. Im Rahmen
der Jubiläumsfeierlichkeiten „700 Jahre Stadtrechte
Hünfeld“ wird der Stallberg-Rundwanderweg offiziell
übergeben. Idee sowie Planung stammen vom ehemaligen Vorsitzenden
des Hünfelder Rhönklub-Zweigvereins, Josef Wilhelm, der mit
tatkräftiger Unterstützung von Wanderfreunden diesen Weg ins
Leben rief. Der Flyer zu diesem Ereignis verrät es bereits: Es
soll der „geheimnisvolle Basaltberg im Hessischen
Kegelspiel“ erkundet werden. Die Veranstaltung beginnt am
Sonntag, 5. September, um 10 Uhr mit dem Treffen der Wanderer am
Parkplatz Haselsee (Toilettenanlage), von wo die rund 14 Kilometer
lange Wanderung über Haselstein zum Stallberg beginnt. Die
Übergabe des Rundwanderweges wird um 14 Uhr am Wanderparkplatz
Stallberg, links der L 3170 Richtung Großentaft, sein.
Rhönklub-Präsidentin Regina Rinke wird die Übergabe
vornehmen. Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel ein
Grußwort sprechen. Die musikalische Umrahmung übernehmen die
Jagdhornbläser Hünfeld. Für das leibliche Wohl ist
gesorgt. Interessierte können im Anschluss die rund zehn Kilometer
über Kirchhasel nach Hünfeld zurückwandern.
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Stadthalle wird für rund 630 000 Euro saniert
Weiterer Bewilligungsbescheid eingetroffen / Jetzt auch Erneuerung der Fensteranlagen
Hünfeld. Mit
einem Gesamtvolumen von fast 630 000 Euro wird gegenwärtig die
Stadthalle Kolpinghaus in Hünfeld saniert. Ziel der Arbeiten ist
vor allem, künftige Unterhaltungsaufwendungen und Energie
einzusparen, teilt dazu Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel mit.
Die Sanierung wird aus Mitteln des Investitionspakts des Landes Hessen
mit rund 291 000 Euro gefördert. Der Magistrat hat jetzt nach
Worten des Bürgermeisters einen zweiten Bewilligungsbescheid des
Landes entgegennehmen können. Betraf der erste Bauabschnitt
insbesondere die Erneuerung des Wintergartens, wo die vorhandenen
Scheiben durch hoch wärmedämmende Verglasung ersetzt werden
sollen, und die gesamte Haustechnik mit Lüftung Heizung und
Kühlungsanlagen und der Außenisolierung der Fassaden, wird
mit dem zweiten „Antragsfenster“ nun auch der Austausch der
gesamten fast 24 Jahre alten Fenster möglich. Auch hier sollen
besonders wärmedämmende Baustoffe zum Einsatz kommen.
Weiterhin sind Malerarbeiten und die Sanierung der Außentreppen
geplant. Trotz der laufenden Bauarbeiten konnte die Gastronomie
Gesellstube bereits am 1. August wieder in Betrieb genommen werden.
Dort waren ebenfalls Malerarbeiten durchgeführt und der vorhandene
Kachelofen erneuert worden. |
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1 200 Kubikmeter Rohkompost sollen an Private kostenfrei und Gewerbliche verbilligt abgegeben werden
Ausweitung der Annahme von Grünabfällen auf Gebiet des Altkreises hat zu erheblichen Mehrmengen geführt

Hünfeld. Der
Eigenbetrieb Abwasseranlagen will im September bis zu 1 200 Kubikmeter
Rohkompost an private Interessenten kostenfrei und an gewerbliche
Abnehmer verbilligt zu fünf Euro je Kubikmeter abgeben. Wie
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, hatte die
Ausweitung der Annahme von Grün- und Gartenabfällen auf das
gesamte Gebiet des Altkreises Hünfeld im vergangenen Jahr zu
erheblichen Mehrmengen geführt. Deshalb lagert gegenwärtig
mehr Rohkompost als in den Vorjahren auf der Anlage im Breitzbacher Weg
in Hünfeld.
Durch die zeitlich auf den Monat September begrenzte Abgabe von
Mehrmengen an private Haushalte und die verbilligte Abgabe an
gewerbliche Kunden für fünf statt bislang fünfzehn Euro
in diesem Zeitraum hofft der Eigenbetrieb, noch mehr Kunden als bisher
ansprechen zu können. So lange die Annahme von Grün- und
Gartenabfälle auf das Hünfelder Stadtgebiet begrenzt war,
hatte sich auch die Abgabe in der Waage gehalten. Private Haushalte,
die über eine Mülltonne verfügen, konnten jedes Jahr bis
zu 500 Liter über kostenfreie Gutscheine im Bürgerbüro
im Rathaus haben. Diese Gutscheine werden künftig aber nur
für ein Jahr gültig sein.
Für den Kompost in der Kompostieranlage neben der zentralen
Kläranlage werden ausschließlich Grün- und
Gartenabfälle verarbeitet. Der Kompost wird regelmäßig
kontrolliert und von einem Fachlabor untersucht und bietet somit
geprüfte Qualität.
Die kostenlose Abgabe von Mehrmengen an private Haushalte und
verbilligte Abgabe an gewerbliche Kunden soll als Werbeaktion dazu
beitragen, neue Kunden und Interessenten zu gewinnen, damit sich die
gestiegenen Anlieferungsmengen wieder mit der Abgabe die Waage halten.
Außerdem soll Platz geschaffen werden, für die Herbstzeit,
in der traditionell die größten Mengen angeliefert werden.
Die Kompostieranlage ist dienstags und donnerstags jeweils von 15.30
bis 17.30 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr geöffnet.
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Innenminister Bouffier stach das erste Weinfass an
Gaalbernfesteröffnung mit zahlreichen prominenten Ehrengästen
Hünfeld. Hessens
Minsterpräsidentenkandidat und amtierender Innenminister Volker
Bouffier gab sich keine Blöße beim Anstich des ersten
Weinfass zum Auftakt des Hünfelder Gaalbernfestes. Sicher
entfernte er den Stopfen und schlug den Zapfhahn ein.
Nach ihm probierten dies auch Proskaus Bürgermeisterin Roza Malik
und ihre Amtskollegen aus Landerneau Patrick Leclerc und Günter
Pührer aus Steinberg-Rothenkirchen. Hose und Schuhwerk blieben
dabei trocken. Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel freute sich, zum
Auftakt des Gaalbernfestes im Jubiläumsjahr 700 Jahre Stadtrechte
Hünfeld so viele Ehrengäste im Stiftsbezirk willkommen
heißen zu können. Neben dem Innenminister und den
Bürgermeistern der Partnerstädte, die mit Delegationen zum
Fest gekommen waren, zählten dazu auch der Bundestagsabgeordnete
Michael Brand, der Landtagsabgeordnete Dr. Walter Arnold und sein
Amtsvorgänger Winfried Rippert sowie der Präsident des
Polizeipräsidiums Osthessen, Georg Hoff und zahlreiche
Repräsentanten der Firmen, die das Gaalbernfest finanziell
unterstützen. „Ihnen ist zu verdanken, dass sie das
attraktive Programm erleben können“, betonte Dr. Fennel.
Dazu gehören die Firma Procter & Gamble (Wella), August Bock
& Sohn, Förstina, die Stadtwerke Hünfeld, die VR-Bank,
Mode Vogt, das Autohaus Deisenroth, Möbelwirth, Kinderparadies,
Steinacker und Höfer-Werbung.
Die Weinkönigin Maria die I. und Prinzessin Julia aus der
kleinsten Weinbauregion Deutschlands, der Bergstraße hatte die
Gäste zuvor bereits auf die heilende Wirkung des edlen Rebensaftes
eingestellt. Den musikalischen Auftakt besorgten die Hünfelder
Jagdhornbläser.
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Online auf dem Weg in die Stadtbibliothek
Über das neue web-basierende Kundensystem konnte sich
Hünfelds Stadtrat Alois Kalb anlässlich des Tages der Offenen
Tür in der Stadtbibliothek Hünfeld informieren. Zusammen mit
weiteren Besuchern verschaffte er sich durch die sachkundige
Einführung der Mitarbeiterinnen der Einrichtung einen Eindruck,
wie diese Software, die auf einem separaten Server läuft,
funktioniert. Benutzer können sich nun einloggen und den aktuellen
Buch- und Medienbestand in der Stadtbibliothek mit zurzeit rund 18.000
Büchern und AV-Medien abrufen sowie diesen online bestellen.
Wichtig dabei ist es vor allem, so die Bibliotheks-Mitarbeiterinnen,
dass der Besucher erfahre, ob das Buch bzw. Medium gegenwärtig
ausleihbar sei. Gezielt könne der User nach Schlagworten und
Stichworten für Bücher und andere Medien suchen. Ein Vorteil,
der vor allem für Schüler von Bedeutung ist, die Hausarbeiten
und Referate vorbereiten müssen. Die Gesamtkosten dieser
Neuanschaffung beliefen sich auf rund 7.000 Euro.
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Spielen zu Szenen aus der Hünfelder Stadtgeschichte
Spiel- und Sporttag der Hünfelder Konrad-Zuse-Schule am Haselsee
Hünfeld. Rund
700 Schüler aus Hünfeld und Hilders von der
Konrad-Zuse-Schule haben sich am Dienstag zum traditionellen Spiel- und
Sporttag zum Auftakt des neuen Schuljahres getroffen. In diesem Jahr
stand das Spielefest unter dem Motto „700 Jahre Stadtrechte
Hünfeld“. Dazu hatte sich der Lehrer Manfred Frank Spiele
ausgedacht, die Szenen aus der Hünfelder Stadtgeschichte
aufgriffen.
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel und Schulleiter Gerhard Herget
konnten die Schüler zum Auftakt des Spiel- und Sportfestes
willkommen heißen. Dabei betonte Herget, dass es wichtig sei,
auch Freude und Entspannung im Schulalltag zu erleben, denn das
fördere Teamfähigkeit und Zusammenarbeit. Bürgermeister
Dr. Eberhard Fennel freute sich darüber, dass die Schule Themen
aus der Stadtgeschichte aufgegriffen habe, die mit viel Freude und
Begeisterung umgesetzt würden. Er warb dafür, dass die
Schüler Freude an der Arbeit erleben sollten, denn dies sei
wichtig, um ein Berufsweg erfolgreich gestalten zu können. Der
Blick in die Vergangenheit zeige, dass es trotz aller
gegenwärtigen Probleme den Menschen noch nie so gut gegangen sei
wie heute. Deshalb hätten die Schüler allen Grund, die
Zukunft mit Optimismus anzugehen.
Bei den Spielen war beispielsweise der “Große Brand von
1888“ ein Thema. Gruppen von Schülern mussten mit Bechern
Wasser aus dem Haselsee schöpfen, um es zu einem Löscheimer
unterhalb des Café zu bringen. Dabei war es den Schülern
selbst überlassen, Strategien zu entwickeln, dies möglichst
schnell zu tun. An die Gründung des HSV 1919 erinnerte ein
Volleyballturnier, ein Staffellauf sollte an die Verbindungen zu
Landerneau erinnern, zwischen beiden verschwisterten Städten hatte
es in den 90er Jahren einen Lauf gegeben. Auch Kopfarbeit war gefragt.
So mussten Rechenaufgaben in der Gruppe im binären Zahlensystem
wie bei Konrad Zuse, dem Namensgeber der Schüler gelöst
werden.
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Ein „Aushängeschild“ der Region dokumentiert seine Geschichte
„100 Jahre Museumsarbeit“ in Hünfeld / „Historische Stadtansichten“
Hünfeld. Es
sei ein „wertvolles Buch über wesentliche Teile der
geschichtlichen Entwicklung der Stadt sowie der ganzen Region“ -
mit diesen Worten würdigte Hünfelds Bürgermeister Dr.
Eberhard Fennel die Neuerscheinung „Das Konrad-Zuse-Museum mit
Stadt- und Kreisgeschichte mit integriertem „Votis Software
Museum“ - 100 Jahre Museumsarbeit“. Ein Ausdruck
dafür, dass dieses Museum „ein Juwel über regionale
Grenzen hinaus“ geworden sei, ergänzte Kreisbeigeordnete Dr.
Friederike Lang. Darüber hinaus wurde anlässlich der
Jubiläumsfeierlichkeiten „700 Jahre Stadtrechte
Hünfeld“ die sehenswerte Sonderausstellung
„Historische Stadtansichten“ eröffnet sowie der Flyer
„Historischer Stadtrundgang“ präsentiert.
Die Publikation sei ein „besonderer Beitrag von nachhaltiger
Bedeutung“, erläuterte Bürgermeister Dr. Fennel. So
werde in diesem die Geschichte der Einrichtung zunächst
dokumentiert und 22 Beiträge von 15 Autoren von „hoher
Qualität“ vorgestellt. Dabei gehe es um geschichtliche
Hintergründe und Zusammenhänge wie die
Paulskirchenversammlung in Frankfurt von 1848 im Zusammenhang mit der
Darstellung einer wichtigen Persönlichkeit des Hünfelder
Landes, Johann Adam Förster. Auch die Kreisgeschichte spanne ihren
Bogen bis zur Vor- und Frühgeschichte, da die „Umgebung von
Hünfeld“, so der entsprechende Buchbeitrag, „zu den
geologisch interessantesten Gebieten Hessens“ gehöre. Von
besonderer Bedeutung sei die Erinnerung an die jüdischen
Mitbürger. Weitere Beiträge befassen sich unter anderem mit
der Nachkriegsgeschichte, den Heimatvertriebenen und Flüchtlingen,
dem Eisernen Vorhang, der innerdeutschen Grenze, Licht und Turbine, dem
Radio, der Sakralen Kunst, der Natur- und Jagdkunde sowie Patenschaften
und Partnerschaften.
Gemeinschaftsprojekt
Das Museum, das gerade im Jubiläumsjahr sehr engagiert arbeite,
sei „von Anfang an eine gemeinsame Initiative, ein gemeinsames
Anliegen von Repräsentanten von Kreis und Stadt“ gewesen,
unterstrich Bürgermeister Dr. Fennel. So sei ohne die
In-die-Pflichtnahme der Stadt durch den Landkreis bei
regelmäßigen finanziellen Zuwendungen ab 1969 die
Entwicklung des Museums unvorstellbar gewesen. Später habe die
Stadt Hünfeld mehr die Initiative und Hauptverantwortung
übernommen. „Im Jubiläumsjahr manifestiert sich
gemeinsam gesehen Verantwortung für dieses in dieser Form
einmalige Museum in der Region in partnerschaftlich getragener Stiftung
mit paritätischer Besetzung des Vorstandes: Landrat,
Bürgermeister, Vize-Landrat, Vize-Bürgermeister“,
erläuterte das Stadtoberhaupt weiter. Dr. Fennel dankte Alfred
Etzel von der VR-Bank NordRhön sowie seinem Nachfolger Mario Jahn
von der Sparkasse Hünfeld für die Finanzverwaltung der
Stiftung, dem Museumsteam mit Museumsleiter Rigobert Guthmüller,
seiner Stellvertreterin Ute Schneider und dem Geschäftsführer
Karl Sauerbier, Margit Stock und Christina Most vom Stadtarchiv
Hünfeld, den Sponsoren Wella bzw. Procter & Gamble, besonders
dem Geschäftsführer Dietmar Jüngling, und der Wella
Kulturstiftung sowie den Autoren. Für die Redaktion verantwortlich
waren Helmut Käsmann und Bertram Lenz, für Grafik und Layout
Julia Schneider von der Firma Heinelt Service + Druck.
Einen Blick in die Geschichte Hünfeld aus bescheidenen
Anfängen zu einem attraktiven wirtschaftlichen und
Arbeits-Standort zeichnete Museumsleiter Rigobert Guthmüller.
Erste bildliche Darstellungen des Ortes reichten in die erste
Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Ein Bild von der
Stiftskirche gebe es dennoch nicht. Insgesamt zeigten die Bilder die
Veränderung der Stadt in Zeiträumen mit sparsamer
Beschriftung. Am Ende der Ausstellung könnten Besucher selbst
Bilder zur Stadtgeschichte mit einbringen.
Für eine besondere, geradezu historische Überraschung sorgte
Alfred Strauß, ehemaliger jüdischer Mitbürger der
Haunestadt. Er überreichte Guthmüller einen Ausgießer
für eine Schnapsflasche, den sein Vater früher verwendete.
Grund genug für Bürgermeister Dr. Fennel, die besondere
Bedeutung der „Verantwortungsübernahme für die
Zukunft“ anlässlich dieser Ausstellung und bewegenden
Momente bei der Eröffnung hervorzuheben.
„Juwel“
Denn Menschen prägten Gemeinschaft, Geschichte, eine Stadt,
erläuterte Kreisbeigeordnete Dr. Lang. Das Museum sei ein
„Aushängeschild“, das durch den Idealismus, die
Verantwortungsbereitschaft und die Beharrlichkeit der Mitarbeiter
entstanden sei. Die Stadt Hünfeld und der Landkreis seien dadurch
„reicher geworden“.
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Eintauchen in eine „märchenhafte Welt“
Kindergarten St. Jakobus feierte 40. Jubiläum
Hünfeld.
„Eine märchenhafte Zeit“, Spiel und Spaß standen
im Vordergrund des Tages der Offenen Tür des Kindergartens St.
Jakobus anlässlich seines 40. Geburtstages. Zahlreiche Kinder,
Eltern und Besucher waren dieser Einladung gefolgt, um die Einrichtung
zu besichtigen und ein abwechslungsreiches Programm, beispielsweise mit
Andreas Wahlers Märchen aus „Tausend und einer Nacht“,
zu genießen.
1970 wurde die Katholische Kindertagesstätte St. Jakobus durch die
Stadt Hünfeld auf dem Grundstück der Katholischen
Kirchengemeinde St. Jakobus gebaut und ging in die Trägerschaft
der Pfarrgemeinde St. Jakobus über, erklärte
Kindergartenleiterin Melanie Schmidt in ihrer Begrüßung. Sie
stehe mit dieser Einrichtung in besonderer Verbindung, sei sie doch
selbst als Kindergartenkind hier gewesen; ihre Kinder besuchten
ebenfalls die Kindertagesstätte. Die Kita hätte sich
„einen sehr guten Namen bzw. Ruf erarbeitet“ und biete den
Kindern „einen Lebensraum, in dem sie ihre individuellen
Fähigkeiten entfalten und zu Persönlichkeiten heranwachsen
können“.
Pfarrer Peter Borta konnte dies nur bestätigen. Hier werde Glaube
im Alltag gelebt, im Umgang miteinander und in der Erziehung. Gerade
dies sei auch der entscheidende Ansatz für die Stadt Hünfeld,
betonte Hünfelds Erste Stadträtin Monika Mihm. Kinder seien
unsere Zukunft, in die investiert werden müsse; eine Perspektive,
die die Stadt Hünfeld mit Nachdruck verfolge.
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Friedländer und Neustädter jetzt gemeinsam
Empfang für „Patenkinder“ der Stadt und des Kreises / Fundstücke des Tafelfichtenturms
Hünfeld. Der
Kreis der Generationen, die das Unrecht der Vertreibungen noch selbst
erlebt hatte, ist naturgemäß kleiner geworden. Dennoch
trafen sich am Gaalbernfestwochenende rund 80 ehemalige Bewohner der
Stadt Neustadt und des Kreises Friedland zu ihrem ersten gemeinsamen
Treffen in Hünfeld. Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel und
Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld konnten die Teilnehmer
im Hünfelder Rathaus willkommen heißen.
Dabei versicherte der Bürgermeister den Teilnehmern, dass die
Stadt Hünfeld, so lange es die Neustädter wünschten, die
Patenrolle weiterführen werde. Auch der Landkreis Fulda wolle
diese besondere Patenschaft für die Friedländer weiter
tragen. Neustadt gehörte zum Kreis Friedland. Er dankte der
Neustädter Gildenmutter Doris Gärtner und dem Obmann der
Friedländer, Gottfried Herbig, dass diese neue Gemeinsamkeit nun
möglich geworden sei. Deshalb werde der Empfang der Stadt
Hünfeld erstmals nicht von der Stadt allein sondern gemeinsam mit
dem Kreis ausgerichtet. Dies sei sicherlich eine gute Weichenstellung
für kommende Begegnungen. Er hoffe, sagte der Bürgermeister,
dass es auch für die Kinder und Enkel in Zukunft interessant
bleibe, nach Hünfeld zu kommen, zumal dort im Rahmen eines
Partnerschaftsprojekts zwischen Kreis und Stadt im Konrad-Zuse-Museum
mit Stadt- und Kreisgeschichte Interessantes über Neustadt
ausgestellt werde und der Landkreis biete weiterhin seine
Friedlandstube im alten Landratsamt an.
Besondere Grüße konnte der Bürgermeister auch von der
Landesmutter der Friedländer, Baronin Marie Sophie Doblhoff-Dier
und ihrem Gatten übermitteln. Gemeinsam mit seiner Frau, sagte der
Bürgermeister, habe er die Baronin im vergangenen Jahr in
Österreich besucht.
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„Friedlandecke“ im Kreishaus vorgestellt
Enge Verbundenheit der Heimatvertriebenen mit Hünfeld / Kretschmer verabschiedet
Hünfeld.
Erstmals trafen sich in Hünfeld die ehemaligen Bewohner des
Heimatkreises Friedland und der Stadt Neustadt an der Tafelfichte zu
einem gemeinsamen Bundestreffen. Zu diesem Anlass wurde eine so
genannte „Friedlandecke“ in der Eingangshalle des
Kreishauses Fulda durch Landrat Bernd Woide gemeinsam mit Hünfelds
Erster Stadträtin Monika Mihm übergeben. Zu sehen ist eine
von Franz Neumann bebilderte Informationstafel zum Heimatkreis
Friedland/Isergebirge.
Die besondere und intensive Verbindung des Altkreises Hünfeld bzw.
Hünfelds zu den Heimatvertriebenen betonte Gastgeber Woide in
seinem Grußwort. 1955 übernahm die Stadt Hünfeld die
Patenschaft für die ehemaligen Bewohner von Neustadt, 1961 folgte
der Kreis Hünfeld mit der Übernahme der Patenschaft für
den ehemaligen Heimatkreis Friedland. Grund genug für Landrat
Woide, diese Heimatverbundenheit der Gäste, die sogar aus
Australien angereist waren, zu würdigen. Diese
„Friedlandecke“ neben der der Statue Wallensteins und der
jetzt angebrachten Tafel solle gerade Jugendliche auffordern, sich mit
Geschichte und Heimat zu beschäftigen. Es solle Tradition
aufrechterhalten werden sowie eine Mahnung sein, dass Krieg und
Vertreibung nicht wieder passieren dürften.
Grund genug für Hünfelds Erste Stadträtin Monika Mihm,
die gewachsene Verbundenheit der Haunestadt mit den Friedländern
und Neustädtern zum 32. Bundestreffen herauszuheben. Gerade
anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten „700 Jahre
Stadtrechte Hünfeld“ sei diese Begegnung eine
„herausragende Veranstaltung“.
Darüber hinaus wurde mit Wilhelm Kretschmer ein verdientes
Mitglied verabschiedet. Dieser habe, so Woide, mit seinen zahlreichen
Ämtern in der Bundesvereinigung, darunter als Schatzmeister,
Schriftführer, Verantwortlicher für die
„Friedlandstube“ und Redakteur des
„Friedländischen Heimatboten“, zahlreiche Meriten
erworben - und dies im Ehrenamt. Woide dankte zusammen mit Mihm ihm und
seiner Familie für diesen besonderen Einsatz. Ein Dank, dem sich
Heimatkreisbetreuer Ottfried Herbig nur anschließen konnte.
Gildenmutter Doris Gärtner blieb es überlassen, der Stadt
Hünfeld für ihre großzügige Unterstützung zu
danken, die die heimatliche Verbundenheit der Heimatvertriebenen
nachhaltig fördere.
Kretschmer, der sich seit über 40 Jahren engagiere, dankte allen,
insbesondere seiner Familie, für ihre Unterstützung. Als
Mitarbeiter des Landkreises habe er sich in seiner beruflichen Zeit
stets um den Ausgleich zwischen den Friedländern und den politisch
Verantwortlichen bemüht.
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Fest der Europäischen Freundschaft im Lokschuppen
Jubiläumstreffen
mit den Hünfelder Partnerstädten / „Solidarität
und Optimismus für die Zukunft“
Geschäftsführer
Arnold Grolmus vom Hünfelder Partnerschaftsverein und Proskaus
Bürgermeisterin Roza Malik beim Treffen der Partnerstädte zum
Stadtjubiläum.
Hünfeld. Das
Bild hätte bunter nicht sein können. Im Lokschuppen trafen
sich Delegationen aus allen Hünfelder Partnerstädten und
Gemeinden sowie aus der mit Hünfeld freundschaftlich verbundenen
Nachbarstadt Geisa. Auf der Bühne sorgte die Jugendkapelle Kapyrs
aus Proskau für beste musikalische Unterhaltung, und alle
Bürgermeister betonten in ihren Ansprachen und Grußworten
den Wert der Solidarität über Grenzen hinweg, die
Freundschaft und den Optimismus für die Zukunft.
Wir freuen uns, betonte Bürgermeister Dr. Fennel, dass in diesen
Tagen zahlreiche Freunde aus Anlass des Jubiläums „700 Jahre
Stadtrechte“ nach Hünfeld gekommen seien, um mit den
Hünfeldern zu feiern. Sie bewiesen damit erneut ihre Verbundenheit
und Freundschaft mit den Hünfeldern. Neben dem 700jährigen
Jubiläum der Stadtrechtsverleihung habe die Stadt in diesem Jahr
noch einen zweiten besonderen Anlass begangen mit dem 100. Geburtstag
des Ehrenbürgers, Computerpioniers und Namensgebers der Stadt,
Professor Konrad Zuse.
Bürgermeister
Günter Pührer aus Steinberg überreichte seinem
Hünfelder Amtskollegen Dr. Fennel einen kräftigen Schluck des
in Steinberg-Wernesgrün gebrauten Bieres.
Sein Landerneer Amtskollege Patrick Leclerc sah, dass die große
Delegation von Gästen aus Landerneau ein Zeichen der Verbundenheit
sei. Er freue sich aber auch, seine Amtskollegin Roza Malik aus
Proskau, Günter Pührer aus Steinberg und Martin Henkel aus
Geisa zu grüßen. Hünfeld sei das Bindeglied zwischen
diesen Kommunen, das die Existenz von Respekt und Freundschaft
möglich mache. Er erinnerte auch an die Verdienste der im
vergangenen Jahr verstorbenen Josette Floch, die sicherlich mit
großer Freude dieses Ereignis mitgefeiert hätte. Er sei froh
und dankbar, dass der Weg weitergegangen werden könne, den sie mit
geebnet habe. Seine Amtskollegin Roza Malik aus Proskau hob hervor,
dass heute nicht nur wichtig sei, öffentliche und soziale Arbeit
in Kommunen zu leisten, sondern vor allem Menschen für Ideen zu
begeistern, um schwierige Situationen zu meistern. Hünfeld sei
für sie immer beispielgebend gewesen, weil in den letzten Jahren,
die sie überblicken könne, Strukturen geschaffen wurden, die
eine hervorragende Lebensqualität ermöglichten. „Ihr
seid zu einer wunderbaren und großartigen Stadt geworden. Der
Hessentag 2000 und der Titel Konrad Zuse Stadt sind nur zwei
herausragende Beispiele dafür“, betonte die Proskauer
Bürgermeisterin. Auch Günter Pührer, Bürgermeister
von Steinberg im Vogtland, verwies auf die gemeinsamen wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen durch das Weltunternehmen Wella. Diese sei in
Rothenkirchen, Gemeinde Steinberg, gegründet und nach dem Krieg in
Hünfeld wieder gegründet worden. Für die Steinberger sei
es ein Glücksfall gewesen, dass sich die Wella ihrer Wurzeln
entsonnen habe. Steinberg sei auch dankbar für die Hilfe, die die
Gemeinde nach dem Fall der unseligen Mauer durch Hünfeld beim
Aufbau eines kommunalpolitischen Lebens erhalten habe.
Geisas
Bürgermeister Martin Henkel überreichte ein Gemälde an
Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel.
Gemeinsames Zuhause
Martin Henkel aus Geisa erinnerte an den Beginn der besonderen
Freundschaft mit Hünfeld. Die Geisaer hätten nichts davon
gewusst, dass Hünfeld schon 1986 Initiativen ergriffen habe, mit
Geisa eine Partnerschaft einzugehen. Dies sei aber damals angesichts
der menschenverachtenden, mörderischen Innerdeutschen Grenze nicht
möglich gewesen. Heute pflegten Hünfeld und Geisa
freundschaftliche Verbindungen zueinander. Schließlich bildeten
das Hünfelder Land und das Geisaer Amt schon seit Menschen
Gedenken eine tiefe verwandtschaftliche Einheit. Deshalb sei es nur
folgerichtig gewesen, dass am 10. März 1990 eine deutsch-deutsche
Städtepartnerschaft gegründet worden sei, die
maßgeblich dabei geholfen habe, die Folgen unnatürlichen
staatlichen Teilung Deutschlands nach über 40 Jahren zu
überwinden. Zehn Jahre nach der Partnerschaft unterzeichneten
beide Städte einen Freundschaftsvertrag, denn die Ziele der
Städtepartnerschaft zwischen den Nachbarn Hünfeld und Geisa
seien erreicht gewesen. Er schloss mit dem Wort von Hermann Hesse:
„Wo befreundete Wege zusammenlaufen, dabei sieht die ganze Welt
für eine Stunde wie Heimat aus“. Er freue sich, dass im
Hünfelder Lokschuppen viele befreundete Wege zusammenliefen:
Hünfeld, Landerneau, Proskau, Steinberg und Geisa. Alle
fühlten sich in dieser Stunde zuhause.
 In
besonderer Weise zuhause sein wird auch Eugen Kutzka künftig in
Landerneau, dem durch Bürgermeister Leclerc und seinen
Beigeordneten Michelle Riou eine Urkunde zur Verleihung der
Ehrenbürgerwürde ausgehändigt wurde. Die Urkunde trug
die kleine neunjährige Pauline Barnier, die einer Familie
entstammt, die schon in der vierten Generation in der Partnerschaft
aktiv ist. Als weiteres Geschenk hatte der Landerneer
Bürgermeister eine handgeschnitzte Statue des Schutzpatrons der
Bretagne, Saint Ives, mitgebracht. Kutzka sei einer der Männer der
ersten Stunde dieser Partnerschaft gewesen und habe über 40 Jahre
ein unvergleichliches Engagement für diese Freundschaft gezeigt,
betonte Leclerc. Kutzka zeigte sich überrascht und sehr geehrt von
dieser Auszeichnung. Er habe nicht mehr getan, als es seine Pflicht
gewesen sei, betonte er in seinen Dankesworten. In Frankreich habe er
schon in seiner Jugend nur offene Türen gefunden. Auch durch den
Partnerschaftsverein von Landerneau wurden die Verdienste von Eugen
Kutzka, aber auch von Bernd Ebert und Rigobert Guthmüller in
besonderer Weise gewürdigt. Der stellvertretende Vorsitzende Piere
Pouchous überreichte in Anerkennung ihrer Verdienste um die
Freundschaft einen künstlerisch gestalteten Teller.
Rigobert
Guthmüller wurde im Rahmen des Treffens der Partnerstädte zum
Gaalbernfest zum Ehrenmitglied des Hünfelder Partnerschaftsvereins
ernannt. Kurt Schramm überreichte gemeinsam mit Bürgermeister
Dr. Eberhard Fennel Rigobert Guthmüller die Ernennungsurkunde zum
Ehrenmitglied des Hünfelder Partnerschaftsvereins.
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Rote Rosen zum Gedenken
Projekt Stolpersteine übergeben / Strauss: „Einziges Verbrechen, jüdischen Glaubens zu sein“
Viele Teilnehmer der Gedenkveranstaltung zur Übergabe der
„Stolpersteine“ in der Hünfelder Innenstadt
schämten sich ihrer Tränen nicht. In einer bewegenden
Feierstunde legten Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel und
Stadtverordnetenvorsteher Dietmar Weidenbörner Rosen zum Gedenken
an die jüdischen Opfer nieder, die durch die
Nationalsozialistische Gewaltherrschaft ermordet wurden. Alfred
Strauss, in Hünfeld geborener Jude war eigens aus New York mit
seiner Tochter Karen angereist und sprach das jüdische Totengebet.
Die Zeremonie fand vor dem Haus Töpferstraße 20 statt, wo
bis zu ihrer Deportation nach Theresienstadt 1942 Helene und Josephine
Strauss lebten. Insgesamt wurden 14 Hünfelder Juden Opfer des
Holocaust. Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel sprach von einem
grausamen Unrecht der menschenverachtenden Nazi-Diktatur, das niemand
wieder gutmachen könne. Was aber getan werden müsse, sei,
diese Ereignisse nicht der Vergessenheit preiszugeben, damit es nicht
erneut in Deutschland oder anderen Orten der Welt ein Holocaust geben
könne. 700 Jahre Hünfelder Stadtgeschichte seien zugleich
auch zwischen 300 und 400 Jahre Geschichte des jüdischen Lebens in
dieser Stadt. 1942 sei dieses Leben erloschen. Er freue sich, dass
Alfred Strauss mit seiner Tochter aus New York den Weg bis in
seine ehemalige Heimatstadt gefunden habe und er Hünfeld trotz der
schlimmen Ereignisse noch als seine Heimatstadt bezeichne. Worte des
Dankes richtete er auch an Bastian Nitzschke, dessen Initiative es zu
verdanken sei, dass der Künstler Gunter Demnig im Rahmen seiner
europaweiten Initiative auch in Hünfeld diese Stolpersteine
verlegt habe. Ein besonderes Willkommen richtete er an Elisabeth
Sternberg-Siebert, die sich großartige Verdienste um die
Aufbereitung und Bewahrung der Geschichte der jüdischen Gemeinden
im Altkreis Hünfeld und in der Stadt Hünfeld erworben habe.
Durch ihre Bücher und durch ihre Mitarbeit im Stadt- und
Kreisgeschichtlichen Museum habe sie einen großartigen Beitrag
dazu geleistet, dass die Geschichte der jüdischen Familien und ihr
schlimmes Schicksal in der NS-Zeit nicht vergessen würden. In
Anerkennung ihrer wertvollen Arbeit überreichte ihr
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel gemeinsam mit
Stadtverordnetenvorsteher Dietmar Weidenbörner als Ehrengeschenk
der Stadt Hünfeld die St. Ulrich-Plakette.
Alfred Strauss, der das jüdische Totengebet sprach, sagte, dass
das einzige „Verbrechen“ der Opfer ihr jüdischer
Glaube gewesen sei.
Die Anwesenheit seiner Bürgermeisterkollegen aus den
Partnerstädten Proskau, Roza Malik und Landerneau, Patrick Leclerc
bewertete der Bürgermeister als eine große Geste der
Verbundenheit auch und gerade in einem Augenblick schmerzvollen
Gedenkens.
„Wir verneigen uns in Demut und in Trauer vor allen Opfern des
schrecklichen Naziterrors. Wir gedenken in besonderer Weise unserer
jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern“, betonte
Dr. Fennel. Bastian Nitzschke, der die Initiative für Hünfeld
zur Verlegung der Stolpersteine ergriffen hatte, verlas im Rahmen der
Feierstunde ein Grußwort des Künstlers Gunter Demnig. Der
Künstler zeichnete seine Aktion als ein europaweites
Gesamtkunstwerk, das die Menschen dazu anhalte, mit Herz und Kopf zu
„stolpern“.
Gemeinsam mit Larissa Kramer, Melina Koch, Arne Hettwer und Kim
Schubert erinnerte Elisabeth Sternberg-Siebert in kurzen Texten an die
Lebensgeschichte und die grausame Ermordung von 14 jüdischen
Mitbürgern während der Zeit des Dritten Reichs. Dazu hatte
sie Lebenserinnerungen, Briefe und andere Zeitzeugnisse ausgewertet.
Insgesamt wurden 14 ehemalige Hünfelder Bürger jüdischen
Glaubens Opfer des Nazi-Terrors. Zu ihnen gehörten Meier
Bienstein, Czerna Bienstein, Julius Nussbaum, Ida Nussbaum, Isak
Steinberger, Hulda Steinberger, Helene Strauss, Josephine Strauss,
Emilie Strauss, Frieda Wertheim, Isaak Wertheim, Isaak Würzburger,
Klara Würzburger und Manfred Weinberg. Die
„Stolpersteine“ wurden im Pflaster ihrer ehemaligen
Häuser eingebracht und nennen Geburtstag, Name und den Tag ihrer
Ermordung in den Todeslagern.
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Hünfelds Geschichte einmal anders erlebt
Vielleicht wunderte sich so mancher, als Freitagnacht zahlreiche
Menschen, geführt von Stadtführern in historischen
Gewändern, durch die Haunestadt zogen. Es waren historische
Stadtrundgänge anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten
„700 Jahre Stadtrechte Hünfeld“ und der Museumsnacht.
Es gab viel Neues, selbst für Einheimische, zu erfahren. Wo liegen
eigentlich nochmal die Wurzeln des Ortes, was machte früher die
Stadt aus, wer war hier einmal zu Besuch? Und mit Überraschungen
sparten die Organisatoren nicht. So begegneten die Teilnehmer Walther
von der Vogelweide oder Napoleon, der hier vermeintlich seine
Rechnungen nicht bezahlte. Die zahlreichen Besucher, darunter aus den
Partnerstädten Landerneau und Proskau, waren begeistert. Das
Stiftsgewölbe war der Endpunkt der Stadtrundgangs, wo es einen Aha
sowie Gaalbern-Gummibärchen gab, bevor es auf das 11. Gaalbernfest
ging.
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Nicht nur eine Erinnerung, sondern musikalischer Tiefgang
Bonifaz Maria Krug – der „Hünfelder Erzabt in Monte Cassino“
Hünfeld.
Eine „kirchenmusikalische Autorität“ sei er gewesen,
aber auch gefühlsbetont, geradezu träumerisch war er. Die
Rede ist von dem bedeutenden Kirchenmusiker Don Bonifaz Maria Krug
(1838-1909), dem Erzabt von Monte Cassino, der aus Hünfeld
stammte. Ein Klavier- und Chorkonzert mit dem Chor S. Giovanni Battista
aus Cassino unter der Leitung von Fulvio Venditti sowie Pianist Michele
D´Agostini vom Kloster Montecassino machte seine
einfühlsamen, bewegenden Kompositionen uns bewusst.
Es sei und war „ein musikalisch einmaliges Erlebnis“,
würdigte der Superior der Hünfelder Oblaten, Pater Karl-Heinz
Vogt OMI, das Klavier- und Chorkonzert zu Ehren von Bonifaz Maria Krug
in der Kirche des Hünfelder Bonifatiusklosters Hünfeld. Die
Veranstaltung ging auf eine Initiative von Carl Krug, einem Nachfahren
des Erzabtes, zurück, der im Rahmen von Familienforschungen auf
die Stadt Hünfeld und Heinrich Leo Ebert stieß, der sich mit
dessen Geschichte befasste. Das Konzert stellte auf beeindruckende
Weise, emotional wie handwerklich, den „begabten Orgel- und
Klavierspieler sowie Komponisten“ Bonifaz Maria Krug vor,
erläuterte Carl Krug, der den Lebensweg des ursprünglich
evangelischen, dann in Hünfeld katholisch getauften Krug, der nach
Amerika auswanderte und schließlich Erzabt im Kloster Monte
Casino wurde, vor.
Das Klavierkonzert thematisierte „Das Leben Jesu“, ein Werk
für Piano in sechs Teilen: die Sätze Nazareth, Bethlehem,
Genezareth, Gethsemane, Golgatha und Halleluja. Die
„größten Mysterien Christi“, dargestellt in
Harmonien, im Gebet, aus der Zeit um 1885. Die Zuwendung zu Gott stehe,
so Krug, im Mittelpunkt. Kommentiert mit Bibelworten von Pater Josef
Katzer OMI. Tiefgehende Farben zeigten die Klangfülle eines
Komponisten, der die Liebe zur Musik mit der Liebe zu Gott und auch
Maria verband.
„Der Gesang als gemeinsames Gebet“, so die selbst
formulierte Aussage des 1989 gegründeten Chores, wurde dann
deutlich in den Gesängen „O salutaris Hostia“,
„Tantum ergo n. 3“, Ave, maris stella“,
„Signifer“ und „Dormi, non piangere“.
Ergänzt durch drei Werke aus dem großen Repertoire des
Chores: „Panis Angelicus“ von Cesar Franck, „Adoro te
devote“ von Charles Gounod sowie „Benedictus et
Scholastica“ von Lorenzo Perosi. Und zum Abschluss noch die
große Überraschung: die deutsche Nationalhymne auf der Orgel
der Klosterkirche, gespielt von Maestro Michele D´Agostino, dem
Hauptorganisten der Kathedrale von Monte Cassino.
Der Schlusssatz von Carl Krug brachte es auf den Punkt nach einem
überaus gelungenen Konzert: „Die Musik von Bonifaz Maria
Krug ist wieder zurück in ihrer Heimat“.
Bei einem Empfang im Hünfelder Bonifatiuskloster dankte Krug im
Beisein vieler Familienmitglieder Bürgermeister Dr. Fennel
für die herzliche Aufnahme in der Haunestadt. Ein Dank, den dieser
nur zurückgeben konnte und an Leo Ebert weitergab. Er betonte die
große Bedeutung des Klosters für Hünfeld, dessen erste
Heimat im Rathaus war.
Es war ein Abend, der auch Gelegenheit gab, einander zu danken.
Chorleiter Fulvio Venditi übergab Bürgermeister Dr. Fennel
ein Gemälde vom Kloster Monte Cassino, gemalt von der Tochter
eines Chormitglieds, eine Reproduktion von dem Konvent, einen Wimpel,
einen Choraldruck einer Originalbuchseite aus dem Kloster, den Abdruck
des ersten, in italienischer Sprache verfassten Dokuments aus dem Jahre
970 sowie eine DVD über das Kloster. Von Seiten des
Stadtoberhauptes erhielt der Chorleiter Venditti einen Leinendruck des
St. Bonifatiusklosters, sowie eine Klostermedaille und das Faltblatt
„Das Rathauskloster“, das ebenfalls Carl E. Krug, Superior
Pater Vogt OMI und Heinrich Leo Ebert überreicht wurde.
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Eine Spende in Höhe von 500 Euro konnte Nicole Gerlach von der
Bäckerei Gerlach an den Natur- und Waldkindergarten Kirchhasel
übergeben. Das Geld stammt aus dem Erlös des Verkaufs von
frischem Zwetschgenkuchen anlässlich der Wiedereröffnung der
Bäckereifiliale in der Hünfelder Innenstadt. Auch
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel hatte sich seinerzeit bei dem
Verkauf anlässlich der Wiedereröffnung engagiert. Stadtrat
Alois Kalb, Vorsitzender des Trägervereins der
Kindertagesstätte, und die Leiterin der Waldkindergartengruppe,
Susanne Fischer, freuten sich über die großzügige
Unterstützung, die sicherlich manche Anschaffungen möglich
machen werde. Susanne Fischer kündigte an, dass mit den Kindern
gemeinsam überlegt werden solle, was für dieses Geld
angeschafft werden soll. Einer der Wünsche, der damit
Realität werden könnte, ist der Kauf eines Schwungtuchs, das
die Kinder für Spiele im Wald verwenden wollen.
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„Bodenständig und zukunftsfähig“
Festakt zum 700jährigen Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte an Hünfeld / Jubiläumsband wurde vorgestellt
Hünfeld. Die
Verleihung der so genannten Gelnhäuser Stadtrechte vor 700 Jahren
an Hünfeld hat Bedeutung bis heute. Darauf machte Dr. Berthold
Jäger, Bibliotheksdirektor des Priesterseminars in Fulda, in
seinem Vortrag im Rahmen des Festaktes zu diesem Jubiläum am
Montag im Hünfelder Lokschuppen aufmerksam.
Vor rund 100 geladenen Gästen überbrachte
Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke die
Glückwünsche der Landesregierung zu diesem besonderen
Jubiläum. Auch Landrat Bernd Woide, der gemeinsam mit dem
Kreistagsvorsitzenden Franz Rupprecht nach Hünfeld gekommen war,
hob die herausragende Bedeutung des Jubiläums hervor.
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel verwies in seiner
Begrüßung darauf, dass die Stadt Hünfeld darauf
verzichtet habe, dieses Jubiläum mit einer besonderen
Festveranstaltung zu begehen. Angesichts der dramatischen Entwicklung
der Kommunalfinanzen, die auch Hünfeld mit besonderer Härte
im Jubiläumsjahr getroffen habe, sei durch den Ältestenrat
beschlossen worden, auf eine aufwändige Festveranstaltung zu
verzichten. Stattdessen gibt es im Jubiläumsjahr viele nachhaltig
wirkende Ereignisse wie den 100. Geburtstag des Ehrenbürgers
Professor Dr. Konrad Zuse, der die Präsentation des Nachbaus
seines ersten Computers der Welt, der Z 3, und andere Veranstaltungen,
die dem Jubiläumsjahr ein besonderes Gewicht verliehen, so Dr.
Fennel. Dazu gehörten auch ein Treffen mit den Freunden aus den
Partnerstädten, die Übergabe des Hünfelder Grimm´s
Märchenrundwegs durch die Dr. Hans und Hildegard Medler-Stiftung
und am Dienstagabend die Aufführung von Werken des gebürtigen
Hünfelder Erzabts Bonifaz Maria Krug von Monte Cassino durch den
Gemischten Chor „St. Giovanni Battista“ aus Italien.
Besonders freute sich der Bürgermeister, dass sein
Amtsvorgänger Bernhard Mihm den Weg aus Paderborn nach
Hünfeld gefunden hat. Dr. Walter Lübcke,
Regierungspräsident aus Kassel, betonte, dass Hünfeld aus
seiner Sicht nicht nur eine reiche Geschichte, sondern hervorragende
Perspektiven für die Zukunft habe. Er sei als
Regierungspräsident stolz auf solche Städte in seinem Bezirk,
die für die Zukunft gut aufgestellt seien. In Hünfeld habe es
Tradition, so der Regierungspräsident, nicht dem Obrigkeitsdenken
zu verfallen, sondern die Obrigkeit zu fordern. Die Menschen seien
„bodenständig“. Auch Landrat Bernd Woide sprach von
einem besonderen städtischen Selbstbewusstsein, mit dem dieses
Jubiläum begangen werden könne. Es sei falsch, den Landkreis
nur durch das Oberzentrum Fulda zu definieren. Vielmehr übernehme
auch das Mittelzentrum Hünfeld herausragende Aufgaben für das
gesamte Umland. Als Stadt biete Hünfeld die notwendige
Infrastruktur, um diese Aufgaben für das Umland zu erfüllen.
Dazu leiste auch der Kreis mit seinen Schulen einen besonderen Beitrag.
Er schloss mit dem Wunsch, dass das bürgerschaftliche
Selbstbewusstsein nicht nur die Vergangenheit Hünfelds ausmachen
solle, sondern auch in Zukunft erhalten bleiben müsse.
Festvortrag von Dr. Jäger
In seinem Festvortrag zeichnete Dr. Berthold Jäger ein Bild von
den politischen Verhältnissen des späten Mittelalters, die
zur Stadterhebung Hünfelds führten. Die Stadtrechte für
Hünfeld seien an das Kloster zu Fulda verliehen worden, dessen
Fürstabt auch die weltliche Macht inne hatte. Hünfeld habe
sich besonders durch seine Lage an der früheren Heer- und
Handelsstraße Frankfurt-Leipzig dafür geeignet. Die
Stadtrechte seien mit vielen Privilegien verbunden gewesen, die den
politischen Einfluss und die wirtschaftliche Entwicklung gefördert
hätten. Aus den wenigen Quellen, die aus dieser Zeit vorliegen,
beschrieb Dr. Jäger Hünfeld als eine kleine Stadt mit kaum
mehr als 600 bis 800 Einwohnern, dessen einzige feste Gebäude das
Stift, die Stadtpfarrkirche und eine Burg gewesen seien. Die
übrigen Häuser hätten wahrscheinlich aus
Holzhäusern bestanden. Im 13. Jahrhundert sei die Stadt befestigt
worden und habe mit dem Großenbacher Tor, dem Niedertor und dem
Fuldaer Tor drei Türme erhalten. Mit der Stadtrechtsverleihung
seien viele Privilegien verbunden gewesen wie das Marktrecht, die
Ausübung von Handwerk und das Recht der Stadtbürger, ihren
Besitz vererben zu können. All dies habe die wirtschaftliche
Entwicklung der Stadt gefördert.
Die Stadtrechtsverleihung ist nach den Worten von Jäger nicht nur
ein historisches Datum aus mittelalterlicher Zeit, sondern wirkt bis
heute fort. Nur eine Stadt mit diesen Rechten habe sich so entwickeln
können, wie dies Hünfeld getan hatte. Dies reiche bis hin zum
Anschluss an das Bahnnetz 1866, zum Bau von Bildungseinrichtungen
für das gesamte Umland und zur wirtschaftlichen Entwicklung, die
die Stadt vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg genommen habe. Deshalb
wirke dieses geschichtliche Ereignis von vor 700 Jahren bis heute fort.
Vorstellung Jubiläumsbuch
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel übernahm es, das neue
Jubiläumsbuch „700 Jahre Stadtrechte“ während des
Festakts vorzustellen. Insgesamt 23 Autoren haben darin Beiträge
zur Stadtgeschichte und zur gegenwärtigen Entwicklung
Hünfelds veröffentlicht. Neben einem umfangreichen Beitrag
über die kirchengeschichtliche Entwicklung Hünfelds von Dr.
Berthold Jäger enthält das Buch auch Kapitel über die
Zeit des Nationalsozialismus, Abhandlungen über das Hünfeld
Leib- und Magengetränk Aha´s Excelsior und die
Hünfelder Brauereien sowie kleinere Kapitel über die
50jährige Entwicklung des Stadions Rhönkampfbahn oder den
Pferdesport in der Region. Ein besonderes Gewicht haben auch Kapitel
zur Bedeutung Konrads Zuses als Künstler von Elmar Hegmann und
eine Abhandlung von Professor Dr. Horst Zuse über das Ringen um
internationale Anerkennung für das Lebenswerk seines Vaters. Das
Buch ist seit Dienstag im Bürgerbüro der Stadt Hünfeld
erhältlich und kann auch während des Gaalbernfestes ab
Donnerstag im Stiftsbezirk erworben werden.
In seinen Schlussworten dankte der stellvertretende
Stadtverordnetenvorsteher Berthold Quell den Autoren, der das Buch in
den Kontext zu den bisher erschienenen Jubiläumsbüchern
„1200 Jahre Hünfeld“ und „1225 Jahre Campus
Unofelt“ stellte. Quell richtete trotz aller gegenwärtigen
Probleme um die kommunale Finanzkrise einen optimistischen Blick in die
Zukunft. Hünfeld habe gute Perspektiven, auch diese
Herausforderungen zu bestehen.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch das Saxophonquartett
„Sax & More“ mit Willi Genßler, Ute Krönung,
Pia Sauer und Julia Laibach. |
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Florales und Hünfelder Motive
Dorota Kaszubowska aus Proskau stellt in der Sparkasse aus
Hünfeld.
Hünfelder Impressionen und florale Motive stellt die Proskauer
Künstlerin Dorota Kaszubowska gegenwärtig in der Sparkasse
Hünfeld aus. Wie Mario Jahn, Niederlassungsleiter der Sparkasse
Hünfeld anlässlich der Eröffnung betonte, werde mit
dieser Ausstellung eine schöne Tradition fortgesetzt. Nachdem
bereits zahlreiche Künstler aus der französischen
Partnerstadt Landerneau ausgestellt hätten, sei dies die zweite
Ausstellung eines Proskauer Künstlers.
Er dankte allen Helfern und dem Partnerschaftsverein Hünfeld, dass
diese Ausstellung zustande gekommen sei. Auf die Werke der
Künstlerin eingehend, betonte er, dass diese von floralen Motiven
von der Natur inspiriert würden.
Für den Partnerschaftsverein dankte der stellvertretende
Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Proskau im Partnerschaftsverein,
Elmar Mihm der Sparkasse dafür, dass sie die Räume für
die Ausstellung zur Verfügung gestellt habe. Gemeinsam mit Pfarrer
Heinrich Schreiner hatte er im Mai und Juli die Künstlerin bereits
in ihrem Atelier besucht. In ihren Bildern werde deutlich, was sie
selbst über ihre Malerei sage, dass sie das male, was sie umgibt
und was sie liebe. Stadträtin Gisela Aha drückte ihre
Hoffnung aus, dass möglichst viele Hünfelder die Ausstellung
besuchten und auch manches Bild erwerben. Besonders gespannt sei sie
darauf gewesen, wie die Proskauer Künstlerin in ihren Arbeiten
Hünfeld gesehen habe. Die Künstlerin selbst nutzte die
Gelegenheit, dem Partnerschaftsverein, der Sparkasse und dem
Bürgermeister zu danken, die sie zu dieser Ausstellung eingeladen
hätten. Es sei die für sie bislang ihre schönste
Ausstellung. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von einem
Bläserquintett der Bläserklassen der Wigbertschule
Hünfeld mit Patrick Weber, Christian und Julia Laibach, Felix Blum
und Jan-Philipp Meyer. |
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Begegnungen mit Künstlern und Holz
Erste Holzbildhauerwoche in der Praforst fand große Resonanz bei Besuchern
Hünfeld. Die
Erste internationale Holzbildhauerwoche in der Erholungsanlage Praforst
hat die Erwartungen weit übertroffen. Trotz der schlechten
Witterung in der vergangenen Woche, die den sechs internationalen
Künstlern auch die Arbeit sehr erschwert hatte, kamen jeden Tag
viele Besucher, die auch das Gespräch mit den Künstlern
suchten.
Matthias Rug, künstlerische Leiter der Woche bekannte, dass der
Besuch zeitweise so gut war, dass er Sorge hatte, dass die sechs
Kunstwerke rechtzeitig fertig gestellt würden. Dennoch konnte sich
das Ergebnis mehr als sehen lassen. Das machte auch die Arbeit für
die Jury sehr schwer, die unter Vorsitz von Erster
Stadträtin Monika Mihm einen Preisträger auswählen
sollte, der den von Dr. Tim Olbricht gestifteten Preis in Höhe von
1 000 Euro erhalten sollte. Der Jury gehörten neben der Ersten
Stadträtin der stellvertretende Chefredakteur der Fuldaer Zeitung,
Michael Tillmann, die Künstler Günter Liebau und Jürgen
Blum sowie die Mutter des Stifters, Dr. Ingrid Olbricht an. Michael
Tillmann stellte dann das Ergebnis der Beratungen vor. Aus Sicht der
Jury hat Stefan Ester aus Garmisch Partenkirchen das Thema
„Begegnungen“ am interessantesten umgesetzt. Seine
abstrakte Skulptur lässt nach den Worten von Tillmann viele
verschiedene Blickwinkel zu und vereinigt unter dem Stichwort
„Begegnungen“ sowohl das Vereinende als auch das
„Auseinandergehen“. Praforstgastronom Elmar Zuspann, der
die Idee zu dieser Bildhauerwoche entwickelt hatte, freute sich
über die gute Resonanz während der gesamten Woche und dankte
gemeinsam mit dem Schirmherrn, Bürgermeister Dr. Fennel den
Sponsoren, die das Projekt ermöglicht hatten. Dazu gehörten
die Helios St. Elisabethklinik, die Firma Bock & Sohn in
Hünfeld, die Firma Herbert KG und die VR-Bank NordRhön. Als
Medienpartner stellte sich die Fuldaer Zeitung zur Verfügung.
Dr. Ingrid Olbricht, Mitglied der ehemaligen Inhaberfamilie der Wella
konnte den Hauptpreis in Höhe von 1 000 Euro im Namen ihres Sohns
an Stefan Ester überreichen. Dessen Skulptur soll nach dem
geplanten Ausbau des Parkplatzes in der Naherholungsanlage Praforst
mitten auf dem Kreisel vor der Zufahrt zu dem Knaus Campingpark
aufgestellt werden. Die weiteren Skulpturen der Künstler Matthias
Rug, Bertha Shortiss, Fritz Scharima Will, Nora Leschinski und Ricardo
Villacis sollen in der Naherholungsanlage ihren Platz finden. |
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Zwetschgenkuchenverkauf zugunsten des Waldkindergartens Kirchhasel
Zur Neueröffnung ihres umgestalteten Ladenlokals hatte die
Bäckerei Gerlach in Hünfeld eine Aktion zugunsten des
Waldkindergartens in Kirchhasel gestartet. Mehrere Quadratmeter
frischer Zwetschgenkuchen mit saftigen Butterstreuseln wurden zu einem
Vorzugspreis von 5,99 Euro für zwei Platten zugunsten des
Kindergartens verkauft. Auch Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel
unterstützte die Aktion und bot den Passanten gemeinsam mit den
beiden Mitarbeiterinnen der Bäckerei, Anke Frank und Carmen
Graumann frischgebackenen Kuchen an. Nicole Gerlach vom
Bäckereiunternehmen betonte, dass es eine gute Tradition der
Bäckerei Gerlach sei, jede Neugestaltung einer Filiale mit einer
Aktion für einen guten Zweck zu verbinden. In Hünfeld sei
dafür der Waldkindergarten ausgewählt worden.
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DRK-Kreisverband wirbt um neue Mitglieder
Werbeaktion startet in der kommenden Woche / „Wir leben von Mitgliedern“

Hünfeld. Der
DRK-Kreisverband Hünfeld will in der kommenden Woche eine neue
Mitgliederwerbeaktion starten. Dazu werden Mitarbeiter des renommierten
Instituts Kober aus Aalen Haushalte im Gebiet des Altkreises
Hünfeld aufsuchen, um für die Mitgliedschaft im Deutschen
Roten Kreuz zu werben.
Wie der DRK-Kreisvorsitzende Dr. Eberhard Fennel und der
DRK-Schatzmeister Josef Vogt im Rahmen eines Pressegesprächs
erläuterten, sei eine hohe Mitgliederzahl unverzichtbar, um das
breite Angebot des Deutschen Roten Kreuzes im Altkreis Hünfeld zu
erhalten. „Wir leben von den Mitgliedern“, betonte der
Kreisvorsitzende „deshalb brauchten wir eine ausreichende Zahl
aktiver und fördernder Mitglieder, die sich mit dem DRK
identifizieren“. Um die Mitgliederwerbung auf eine breitere Basis
zu stellen, arbeitet der DRK-Kreisverband mit dem Aalener Institut
zusammen, dessen Mitarbeiter ab kommender Woche in Hünfeld und den
Gemeinden des Altkreises unterwegs sein werden. Dabei werden diese
Mitarbeiter auch über das umfangreiche Leistungsspektrum des Roten
Kreuzes vor Ort informieren. Dies reiche vom Rettungsdienst über
den Sanitätsdienst und Katastrophenschutz bis hin zur Senioren-
und Familienarbeit. Viele dieser Leistungen würden heute als
selbstverständlich angesehen, könnten aber nur dank des hohen
ehrenamtlichen Einsatzes vieler Mitglieder und mit finanziellen Mitteln
aufrechterhalten werden. Gerade im Bereich der Seniorenarbeit sieht der
DRK Kreisvorsitzende weitere Aufgaben auf den DRK zukommen. Dafür
solle das DRK Haus zu einem Generationentreff umgebaut werden, dessen
Angebot von Eltern- und Kinderprogrammen bis hin zu einer
Seniorentagespflegeeinrichtung reichen werde. Daneben entsteht unter
der Federführung des DRK ein interkommunales Netzwerk für
Senioren und Soziales mit dezentralen Angeboten in den beteiligten
Kommunen.
Um die Arbeit auf die notwendige Mitgliederbasis gründen zu
können, habe der DRK-Kreisverband wie andere Kreisverbände in
den zurückliegenden Jahren immer wieder auf professionelle Hilfe
zurückgegriffen. Die letzten Mitgliederwerbeaktionen wurden in
2001 und 2005 gestartet, berichtete Schatzmeister Vogt. Durch Wegzug,
Tod und aus anderen Gründen gingen die Mitgliederzahlen in den
Folgejahren dann wieder zurück, auf gegenwärtig 2.900
Mitglieder. Durch die Werbeaktion erhofft sich Vogt einen Zuwachs von
800 bis 900 fördernden Mitgliedern. Der DRK freue sich
natürlich auch über Mitglieder, die sich selbst aktiv in den
Dienst der guten Sache stellen wollten. Der Mindestbeitrag beträgt
12 Euro pro Jahr. Den Mitgliedern sei es aber frei gestellt, den
Kreisverband durch höhere Beiträge zu unterstützen. Das
DRK habe aber bewusst eine Obergrenze von 120 Euro pro Jahr festgelegt,
um kein förderndes Mitglied zu überfordern.
Die Mitarbeiter des Instituts sind an ihrer DRK Kleidung und
können sich auf Verlangen auch ausweisen. Vogt rät den
Haushalten, die Besuch erhalten, sich diesen Ausweis auch zeigen zu
lassen, da leider die Erfahrung lehre, dass
„Trittbrettfahrer“ solche Aktionen für ihre
geschäftlichen Zwecke missbrauchten.
Das Engagement des Hünfelder Roten Kreuzes im Kreisverband reicht
von Seniorenarbeit, Hospiz und dem Betrieb des Jugendtreffs bis hin zur
Hünfelder Tafel, dem Kleiderladen, Krankentransport und
Rettungsdienst, Essen auf Rädern, Hausnotruf, Wassergymnastik
für Senioren und ein umfassendes Angebot in der Breitenausbildung. |
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BRIDGE zu Gast im Hünfelder Lokschuppen
Kartenvorverkauf beginnt am 16. August
Hünfeld. Ein
besonderes musikalisches Highlight stellt am 18. September ein
„Irischer Abend mit der Folkband BRIDGE“ im Hünfelder
Lokschuppen dar. Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 16. August, im
Bürgerbüro der Stadt Hünfeld, bei der VR-Bank
NordRhön und der Sparkasse Hünfeld.
Die Gruppe BRIDGE ist überregional für ihre einfühlsame,
aber auch mitreißende Musik von der Grünen Insel bekannt.
Ein unverwechselbarer Musikgenuss ist somit garantiert.
Zu diesem Konzert werden irische Spezialitäten gereicht, so dass auch das leibliche Wohl auf seine Kosten kommt.
Einlass zu dieser Veranstaltung ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Die
Karten kosten im Vorverkauf 6 Euro, an der Abendkasse 8 Euro. |
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Hünfelder Senioren reisen nach Worms
25. Seniorenfahrt der Stadt am 16. September / bislang 8.000 Teilnehmer
Hünfeld. Die
Hünfelder Senioren reisen in diesem Jahr am Donnerstag, 16.
September, nach Worms. An diesem Tag findet die 25. Seniorenfahrt der
Stadt Hünfeld statt. Wie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel
dazu mitteilt, haben in den zurückliegenden 24 Jahren über
8.000 Senioren aus Hünfeld an den Fahrten teilgenommen.
Seit Montag sind Karten für die diesjährige Seniorenfahrt im
Bürgerbüro im Hünfelder Rathaus sowie bei allen
Ortsvorstehern erhältlich. Aus organisatorischen Gründen
können Karten bei den Ortsvorstehern nur bis zum 24. August
erworben werden. Danach gibt es nur noch Karten im Bürgerbüro
im Rathaus.
Bekannt ist Worms als Nibelungenstadt, als Lutherstadt und
natürlich durch ihren romanischen Kaiserdom, der mit vielen
geschichtlichen Ereignissen in Verbindung steht.
In diesem Jahr wird die Fahrt wieder mit komfortablen Reisebussen
durchgeführt. Abfahrt ist um 7.30 Uhr am Festplatz Haselgrund. Die
Teilnehmer werden gegen 10.15 Uhr in Worms eintreffen, wo zunächst
eine Stadtführung geplant ist. Anschließend haben die
Fahrtteilnehmer bis 12.30 Uhr Zeit, die Stadt selbst zu erkunden, bevor
gegen 13 Uhr die Frankonia am Hafen ablegt. Auf der Frankonia gibt es
traditionell eine Tombola und die Ehrung der ältesten Teilnehmer.
Außerdem wird dort das Mittagessen gereicht. In gemütlicher
Fahrt auf Rhein und Main geht es dann nach Rüsselsheim, wo die
Fahrtteilnehmer ihre Reisebusse für die Rückfahrt besteigen
können. Unterwegs gibt es wieder ein rustikales Buffet zum
Abschluss. Die Fahrtteilnehmer werden gegen 20.15 Uhr in Hünfeld
eintreffen.
Zur Betreuung stehen wieder ein Arzt und Mitarbeiter des Deutschen
Roten Kreuzes sowie Mitglieder und Helfer der Kommission für
Senioren und Soziales der Stadt Hünfeld zur Verfügung.
Auch in diesem Jahr werden wieder Gruppenfahrkarten angeboten. Die
Gruppenfahrkarten garantieren einen Sitzplatz aller Mitglieder der
Gruppe in einem Bus.
Durch die finanzielle Unterstützung der VR-Bank NordRhön und
der Sparkasse Hünfeld sowie die ehrenamtliche Mitarbeit von
Helfern des DRK und der Mitglieder der Kommission der Stadt
Hünfeld konnte der Fahrpreis von 35 Euro beibehalten werden. Darin
enthalten sind Frühstück und Bus, Stadtführung, die
Schifffahrt, das Mittagessen und das rustikale Buffet. |
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Night-Streetball am 8. Oktober
Hünfeld.
Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Night-Streetball-Turnier geben.
Wie Erste Stadträtin Monika Mihm, Vorsitzende der Kommission
für Kinder- und Jugendangelegenheiten, mitteilt, wurde als Termin
der 8. Oktober festgelegt. Insgesamt wird mit rund 260 Jugendlichen als
Teilnehmer gerechnet, die sich im fairen Wettstreit bis tief in die
Nacht beim Basketballsport messen wollen. Auch beim diesjährigen
9. Night-Streetball-Turnier in der Hünfelder Kreissporthalle wird
es wieder ein Night-Streetball-T-Shirt für alle Teilnehmer geben,
das mittlerweile schon zu einem gefragten Sammelobjekt geworden ist.
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Eingang zur Klosterkirche an historisches Vorbild angelehnt
Leitungsverlegung der Stadtwerke bot Gelegenheit zur Neugestaltung
Hünfeld.
Im Zuge der Verlegung von Versorgungsleitungen durch die Stadtwerke
Hünfeld musste auch ein Teil des Bürgersteiges in der
Klosterstraße vor der Klosterkirche in Anspruch genommen werden.
Auf Vorschlag von Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel wurde die
Gelegenheit genutzt, den Vorplatzbereich, der vorher nur mit einem
schlichten Betonsteinpflaster versehen war, nach historischem Vorbild
aufzuwerten.
Die Idee zur Gestaltung stammt von dem Leiter des Beratungsbüros
ANP, Michael Bergholter, der sich der Planung persönlich
angenommen hatte. Auf seinen Vorschlag hin wurde der unmittelbare
Eingangsbereich des Portals der Kirche mit hellen Sandsteinplatten in
Anlehnung an die historische Situation ausgebildet. Bürgermeister
Dr. Fennel war spontan von dem Vorschlag begeistert und fand trotz
knapper Haushaltsmittel einen Weg für die Finanzierung dieser
Aufwertung. Die Sandsteinplatten wurden fachmännisch durch den
städtischen Bauhof verlegt. Erste Stadträtin Monika Mihm
konnte nun den neuen Vorplatz an den Pater Superior des Klosters,
Karlheinz Vogt in Anwesenheit des Bauhofleiters Armin Herget
übergeben.
Pater
Superior Karlheinz Vogt, Erste Stadträtin Monika Mihm und
Bauhofleiter Armin Herget bei der Übergabe des Vorplatzes der
Klosterkirche in Hünfeld.
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Verneigung vor einem großen Lebenswerk
Große Resonanz auf 100. Geburtstag des Computerpioniers Zuse
Hünfeld. Die
Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Hünfelder
Ehrenbürgers und Computerpioniers Konrad Zuse haben eine
große Resonanz gefunden. Fast jede deutsche Zeitung, Internet und
Rundfunkanstalten berichteten über dieses besondere Ereignis.
Professor
Dr. Hermann Fleßner, lange Jahre Vorsitzender der
Zuse-Nutzergemeinschaft und persönlicher Freund des
Computerpioniers, hatte für die Konrad-Zuse-Gesellschaft eine
umfangreiche Dokumentation zusammengestellt, die in Buchform erschienen
ist.
Ihren Auftakt nahmen die Festveranstaltung mit der Namensgebung des
Konrad Zuse-Platzes vor dem Konrad Zuse-Hotel, zu der sich viele
Weggefährten, ehemalige Mitarbeiter, Wissenschaftler und Vertreter
von Politik und Wirtschaft eingefunden hatten. Im Rahmen einer
Abendveranstaltung am Vorabend des 100. Geburtstags stellte Professor
Hermann Fleßner eine Dokumentation der Konrad-Zuse-Gesellschaft
vor, die beschreibt, wie in den zurückliegenden 22 Jahren die
Gesellschaft große Anstrengungen unternommen hat, den
wissenschaftlichen und künstlerischen Nachlass Zuses zu wahren und
einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die
Chronik trägt den Titel „Damit die Vergangenheit jung
bleibt“. Dieser Titel zog sich auch durch viele Reden der
Festveranstaltung am 100. Geburtstag in der Stadthalle Kolpinghaus.
Sowohl Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch als auch der
Präsident der Gesellschaft für Informatik, Professor Dr.
Stefan Jaehnichen, und der Präsident der Zuse-Gesellschaft,
Professor Dr. Wolfgang Karl, würdigten Konrad Zuse als Vorbild
für die junge Generation. Er habe seine bahnbrechenden Ideen nicht
nur wissenschaftlich vorangetrieben, sondern alle Kraft darauf
verwendet, sie auch technisch als Konstrukteur und Unternehmer
umzusetzen. „Wir brauchten heute viele Persönlichkeiten wie
Konrad Zuse“, schlussfolgerte der Wirtschaftsminister. Allerdings
mahnten er und Hünfelds Bürgermeister Dr. Fennel auch einen
gesellschaftlichen Dialog über die Zukunft der
Informationstechnologie an, die große Chancen, aber auch Risiken
berge. Auch dafür könne Konrad Zuse als Vorbild dienen, sagte
Bürgermeister Dr. Fennel, der den Computer immer als Werkzeug
für die Menschen betrachtet habe, das ihm dienen solle, ihn aber
nie beherrschen dürfe.
Mit
vereinten Kräften enthüllten der älteste Zuse-Sohn
Professor Dr. Horst Zuse und Stadtverordnetenvorsteher Dietmar
Weidenbörner das neue Straßennamensschild am
Konrad-Zuse-Platz. Unser Bild zeigt weiterhin den Bauherrn des
Konrad-Zuse-Hotels, Willi Kropp, Erste Stadträtin Monika Mihm,
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel und den Präsidenten der
Zuse-Gesellschaft, Professor Dr. Karl.
Hessens
Wissenschaftsminister Dieter Posch bezeichnete Hessen als einen
hervorragend aufgestellten Standort für Informationstechnologie.
In einem brillanten
Vortrag über die Zukunftsperspektiven der Informatik wagte
Professor Dr. Wolfgang Wahlster, Leiter des Deutschen
Forschungszentrums für künstliche Intelligenz, die Prognose,
dass der Mensch künftig nicht mehr mit, sondern im Computer leben
werde. Vernetzte Systeme in Gegenständen des Alltags könnten
das Leben sehr erleichtern. Bei eingebetteten Systemen gehöre
Deutschland zu den führenden Anbietern weltweit.
Stadtverordnetenvorsteher
Dietmar Weidenbörner und Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel
überreichten Professor Dr. Wahlster eine Zusemedaille.

Zum 100. Geburtstag Konrad Zuses hat die Sparkasse Hünfeld,
Niederlassung der Sparkasse Fulda, eine Gedenkmedaille herausgegeben,
die auf der Vorderseite an den 100. Geburtstag Zuses und auf der
Rückseite an das 700jährige Jubiläum der Verleihung der
Stadtrechte an Hünfeld erinnert.

In mühevoller Kleinarbeit hat Robert Rohrbach, ehemaliger
Mitarbeiter der Zuse KG eine Familienchronik der Familie Zuse erstellt.

Viel Beifall erhielt die Theaterwerkstatt der Hünfelder
Wigbertschule für ihre Szenen aus dem Leben von Konrad Zuse.
Verteilt im gesamten Saal der Stadthalle Kolpinghaus erinnerten die
jungen Schauspieler an Zuses vergeblichen Kampt mit dem Deutschen
Marken- und Patentamt und seinem schwierigen unternehmerischen Weg.
Zuvor hatten bereits der Wirtschaftsminister, der Präsident der
Zuse-Gesellschaft und Bürgermeister Dr. Fennel einen Kranz am Grab
des Computererfinders am „Neuen Friedhof“ in Hünfeld
niedergelegt. In einem Gebet dankte Pfarrer Jürgen Gossler, dass
Gott Konrad Zuse sicherlich ganz besondere Begabungen mitgegeben habe.
Es sei wichtig, solche Begabungen zum Nutzen der Menschen, aber nicht
zu ihrem Schaden anzuwenden.
Erinnerung
am Grab des Computerpioniers: Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel,
Professor Dr. Wolfgang Karl und Wirtschaftsminister Dieter Posch legten
ein Blumengebinde auf dem Neuen Friedhof in Hünfeld nieder.
69 Jahre nach der Vollendung des ersten lauffähigen, in
binärer Gleitkommarechnung arbeitenden Rechenmaschine der Welt,
Zuses Z 3, präsentierte sein Sohn im Konrad-Zuse-Museum mit Stadt-
und Kreisgeschichte einen detailgetreuen Nachbau dieses ersten
Computers der Welt, der in den Kriegswirren 1943 bei einem
Bombenangriff zerstört worden war. In dieser Woche haben
Schulklassen, Gruppen und Vereine sowie Interessenten die Gelegenheit,
diese Maschine in Führungen mit Professor Dr. Horst Zuse zu
erleben.
Sein Vater wäre sicherlich stolz darauf gewesen, in welcher Form
seine Wahlheimat Stadt Hünfeld diesen 100. Geburtstag gefeiert
habe, versicherte Professor Dr. Horst Zuse zum Abschluss der Woche am
Sonntag am Zuse-Denkmal im Bürgerpark, wo ein Rosenbeet mit der
„Konrad-Zuse-Rose“ der Öffentlichkeit übergeben
wurde. Die Rose hatten der Hünfelder Gärtnermeister Daniel
Marschall und sein Schweinfurter Kollege Thomas Södler eigens zum
100. Geburtstag in fünfjähriger Arbeit gezüchtet.
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„Großer Respekt vor Leistung des Vaters“
Nachbau des ersten Computers „Z 3“ im Hünfelder Museum präsentiert
Hünfeld. Der
Respekt vor den wissenschaftlichen und technischen Leistungen seines
Vaters Professor Konrad Zuse, der 1941 in Berlin den ersten
lauffähigen programmgesteuerten Rechner der Welt gebaut hatte, ist
durch den Nachbau nur größer geworden. Dies bekannte der
älteste Sohn des Computererfinders, Professor Dr. Horst Zuse, bei
der Präsentation des Nachbaus der Z 3 im Hünfelder
Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte.
Diesen Nachbau hatten Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel und der
Sohn des Computerpioniers im Mai vergangenen Jahres in Hünfeld
vereinbart. Die Stiftung der Sparkasse Fulda, Dr. Tim Olbricht und die
Stadtwerke Hünfeld unterstützten die Materialbeschaffung und
den Bau, während Professor Dr. Horst Zuse seine Arbeit
ehrenamtlich zur Verfügung stellte. Schien das Projekt anfangs
sehr zügig voranzukommen, so wurde es in den letzten Monaten doch
enger als erwartet. Die komplexe Technik des „Urahns aller
heutigen Computer“ stellte doch eine große Herausforderung
dar, die Horst Zuse zu der Erkenntnis brachte, dass die Leistungen
seines Vaters unter den damaligen Voraussetzungen in der Kriegszeit in
Berlin noch viel höher einzuschätzen sei, als dies ohnehin
der Fall gewesen sei.
Dieser Computer wird zunächst in Hünfeld im
Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte zu sehen sein, bevor
er dann in der Landesvertretung Hessens in Berlin und im Deutschen
Technikmuseum vorgestellt werden soll. Von dort aus soll das Gerät
dann zunächst auf Reisen gehen, um für das Lebenswerk Konrad
Zuses zu werben, bevor es dann endgültig seinen Standort in
Hünfeld finden wird. Die in Hünfeld vorgestellte Maschine Z3r
(r für rekonstruiert) ist der bislang detaillierteste Nachbau des
ersten Computers der Welt, der 1943 bei einem Bombenangriff auf Berlin
zerstört worden war. Die Zuse KG hatte 1961 im Rahmen der
Patentstreitigkeiten mit dem Deutschen Patentamt und für
Werbezwecke selbst einen ersten Nachbau erstellt, der heute im
Deutschen Museum in München steht. Seit 2001 verfügt das
Hünfelder Museum bereits über einen Funktionsnachbau.
Im Wohnzimmer
Im Gegensatz zu diesen beiden Geräten entspricht die in
Hünfeld vorgestellte Z 3 exakt der Architektur des Originals mit
einem Eingabepult, einem Lochstreifenleser für das „Einlesen
des Programms“, einer Recheneinheit und zwei weiteren
Schränken, in denen das Speicherwerk in Form von Relais
untergebracht ist. Wie schon sein Vater Konrad Zuse, der die Z 1 und Z
2 im elterlichen Wohnzimmer baute, musste auch für diesen Nachbau
das Wohnzimmers von Horst Zuse in Berlin zeitweise als
„Werkstatt“ dienen.
Rigobert Guthmüller, der bei der Präsentation der Maschine
unter anderem auch Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann
willkommen heißen konnte, betonte, dass das Hünfelder Museum
sehr stolz darauf sei, diesen Nachbau der epochemachenden Entwicklung
Konrad Zuses zu erhalten. Er dankte den Sponsoren, die diesen Nachbau
möglich gemacht hätten. Diese Maschine werde sicherlich ein
wertvoller Beitrag dazu sein, dieses Museum als außerschulischen
Lernort aufzuwerten. Daran knüpfte auch die Hessische Ministerin
für Wissenschaft und Kunst an. Sie betonte, dass das Gerät
dazu beitragen könne, dass begreifbar werde, unter welchen
Schwierigkeiten und mit welchem Aufwand Konrad Zuse die
Computertechnologie eingeleitet habe. Er sei eine Persönlichkeit,
die Vorbild für die Gegenwart sein könne, weil er mit einem
unglaublichen Durchhaltewillen seine Ideen bis in die Praxis umgesetzt
habe. Hoffentlich werde diese Maschine auch dazu beitragen, junge
Menschen dafür zu begeistern, einen technischen Berufsweg
einzuschlagen. Deutschland brauche junge Ingenieure und
Wissenschaftler. Solches Anschauungsmaterial könne Begeisterung
für das Ingenieurwesen und die Wissenschaft wecken.
Professor Dr. Horst Zuse, der in Berlin den Nachbau des Computers in
monatelanger Arbeit durchgeführt hatte, lenkte den Blick
zurück auf die Arbeit seines Vaters Anfang der 40er Jahre in
Berlin. Als die Z 3 damals vor exakt 69 Jahren präsentiert worden
sei, habe es keine Vorstellung vor der Presse gegeben. Lediglich
fünf technische Mitarbeiter der Flugzeugwerke Henschel seien bei
der Inbetriebnahme des Geräts dabei gewesen. Sein Vater habe bis
1967 mit einem Deutschen Patentamt um die Anerkennung seiner Erfindung
gekämpft, bis ihm schließlich beschieden worden sei, dass
dieses Gerät aufgrund der „mangelnden Höhe der
Erfindung“ nicht patentiert worden werden könne. Er dankte
den Sponsoren, die den Nachbau möglich gemacht hätten, und
kündigte an, dass die Maschine von Hünfeld aus zunächst
auf Reise gehen werde, um im Sinne des Auftrags der
Konrad-Zuse-Gesellschaft für das Lebenswerk seines Vaters zu
werben, bevor sie dann endgültig ihren Standort in Hünfeld
finden werde.
Die Stadt Hünfeld habe ihrem Ehrenbürger zu dessen 100.
Geburtstag ein perfektes und warmherziges Fest bereitet, sagte
Kreisbeigeordnete Dr. Friederike Lang. Die Menschen stünden
fasziniert vor dem Lebenswerk Konrad Zuses. Der Nachbau der Z 3 war
sicherlich ein weiterer Höhepunkt in der Würdigung dieser
herausragenden Persönlichkeit. Horst Habermehl, Mitglied des
Vorstandes der Stiftung der Sparkasse Fulda, bekannte, dass sein
Kreditinstitut dieses Vorhaben sehr gerne unterstützt habe, da
gerade Banken auf die Erfindung Konrad Zuses existenziell angewiesen
seien. Es sei aber auch wichtig, die Verbindung zur Vergangenheit
darzustellen, wie dies mit diesem Nachbau geschehe, um die
Zusammenhänge dieser technologischen Entwicklung deutlich zu
machen.
Lochstreifenweg
Dr. Wilhelm Mons, Abteilungsleiter des Zuse Museums, nutzte die
Vorstellung der Z 3 dazu, ein weiteres Projekt vorzustellen, das noch
in diesem Jahr realisiert werden soll. Im Rahmen des Baus eines
barrierefreien Zugangs zum Museum und zur St. Jakobuskirche soll ein
„Lochstreifenweg“ integriert werden, der die Art der
Programmierung der Zuse-Computer durch Leuchtsteine deutlich machen
wird. Das Konzept dazu war in Verbindung mit Studenten der Hochschule
Fulda entwickelt worden. Pro Feld sollen je zweimal vier Bit
dargestellt werden können. Die Lichtanimation soll täglich
während der Öffnungszeiten des Museums in Betrieb gesetzt
werden.
Bürgermeister Dr. Fennel kündigte an, dass dieser
Lochstreifenweg noch bis zum Jahresende gebaut werden solle. Er nutzte
noch einmal die Gelegenheit, allen Sponsoren zu danken, die diesen
Nachbau der Z 3 zum 100. Geburtstags des Computererfinders möglich
gemacht hätten. Er sagte Horst Zuse für den
unermüdlichen Einsatz Dank und nannte die Sponsoren: das Land
Hessen, die Stiftung der Sparkasse Fulda, Dr. Tim Olbricht und die
Stadtwerke Hünfeld GmbH. In diesen Dank schloss er auch
Museumsleiter Rigobert Guthmüller und sein gesamtes Team ein. Nur
durch deren unermüdliche Arbeit sei ein Museum in dieser
Qualität in einer Kleinstadt wie Hünfeld überhaupt erst
möglich. |
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Telefonischer „Briefkasten“
unter 06652 - 180-179 erreichbar
Bürger können Hinweise zu Gefahrenstellen, Schäden und Problemen
außerhalb der Dienstzeiten geben
Hünfeld.
Für Hinweise von Bürgern beispielsweise zu
Straßenschäden, hat die Stadt Hünfeld einen
„elektronischen Briefkasten“ eingerichtet. Dieser ist wie
bisher per E-mail unter stadt@huenfeld.de und ab sofort auch unter der
Telefonnummer (06652) 180-179 erreichbar, teilt Bürgermeister Dr.
Eberhard Fennel mit. Der Notdienst der Stadt bleibt weiterhin unter
(06652) 180-0 erreichbar.
Wichtig ist, dass die Anrufer ihren Namen und ihre Telefonnummer mit
angeben, um gegebenenfalls Rückfragen stellen zu können. Der
„Briefkasten“ wird am folgenden Arbeitstag „morgens
geleert“.
Sehr dankbar ist die Verwaltung dafür, wenn sie möglich
schnell informiert wird, wenn beispielsweise ein Schutzgeländer
defekt oder ein Schild umgefahren wurde, teilt der Bürgermeister
mit. Leider bleibe auch Hünfeld von Vandalismusschäden nicht
verschont. Deshalb sei es wichtig, dass die Verwaltung schnell erfahre,
ob beispielsweise in einem öffentlichen Gebäude Scheiben
eingeschlagen oder sonstige Beschädigungen vorgenommen wurden.
Rechtzeitige Hinweise könnten dazu beitragen, weitergehende
Schäden oder Gefährdungen und letztlich damit auch Kosten
für die Allgemeinheit zu vermeiden.
Dieser elektronische Briefkasten geht zurück auf einen Antrag der CDU-Fraktion in der Stadtverwaltung Hünfeld. |
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Visionär und Wegbereiter
IT Kongress des Landes Hessen unter dem Leitthema „Zuse 2.0“ / Münze und Briefmarke
Staatssekretär Dr.
Hans Bernhard Beus vom Bundesfinanzministerium überreichte
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel eine Erstausgabe der
10-Euro-Münze und der 55 Cent Postwertmarke, die zum 100.
Geburtstag Konrad Zuse herausgegeben wurden.
Hünfeld/Wiesbaden.
Anlässlich des 100. Geburtstags des Computerpioniers Konrad Zuse
hatte das Land Hessen unter dem Motto „Zuse 2.0“ Hessen
– Standort der Ideen einen IT-Kongress in Wiesbaden veranstaltet.
Dabei wurde nicht nur Zuses Lebenswerk als Computerpionier
gewürdigt, sondern auch ein Ausblick auf die Zukunft der
Digitalisierung und Informationsgesellschaft gewagt.
In verschiedenen Foren berieten Experten unterschiedlichster
Disziplinen über die Zukunft der Informationstechnologie, die alle
Lebensbereiche zunehmend erfasst. Ministerpräsident Roland Koch
würdigte dabei Konrad Zuse als ein Vorbild für nachhaltige
Innovationen. Seine Beiträge im Bereich der Computerforschung
hätten nicht nur das Fundament für die Revolution eines
Wirtschaftszweiges gelegt, sondern eine Grundlagentechnik geschaffen,
die mittlerweile alle Lebensbereiche erfasst habe. Wirtschaftsminister
Dieter Posch bezeichnete Hessen als einen exzellenten Standort mit
hervorragenden Zukunftsperspektiven für die Informations- und
Kommunikationstechnologien. 10 000 Arbeitsunternehmen hätten
zusammen 94 000 Beschäftigte und erwirtschaften 31 Milliarden
Jahresumsatz. Damit bilde die von Konrad Zuse grundgelegte
Informationstechnologie die stärkste hessische Technologiebranche
und nehme einen Spitzenplatz in Deutschland und Europa ein.
Während des Kongresses hatten auch viele Aussteller Gelegenheit,
ihre neuesten Innovationen darzustellen. Vertreten im Rahmen der
Ausstellung waren unter anderem das Projekt Zuse-Valley aus Haunetal,
die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung, die eine
Außenstelle in Hünfeld unterhält, das Hünfelder
Konrad-Zuse-Museum oder auch die Konrad-Zuse-Schule. Der
Staatssekretär im Bundesministerium, Dr. Hans Bernhard Beus
stellte die im Jubiläumsjahr erschiene 10 Euro-Münze zum
Ehrentag des Hünfelder Computerpioniers und die Sonderbriefmarke
zum 100. Geburtstag Zuses vor. Die Erstausgaben wurden unter anderem
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel aus der Konrad-Zuse-Stadt
Hünfeld, Professor Horst Zuse, ältester Sohn des
Computerpioniers und Ministerpräsident Roland Koch
überreicht.
Horst Zuse stellte während des Kongresses die wissenschaftlichen
Leistungen seines Vaters vor, der 1941 in Berlin den ersten frei
programmierbaren Rechner mit binärer Schalttechnik und
Gleitkommarechnung vorstellte, der als Urahn aller heutigen Computer
gilt. In verschiedenen Foren setzten sich Wissenschaftler und Fachleute
unter anderem mit der Telematik im Gesundheitswesen, intelligenten
Stromnetzen der Zukunft, Risiken der Informationsgesellschaft, der
Zukunft der Informationstechniken der Schule, in der Unterhaltung und
der IT-Entwicklung in Hessen auseinander. Ein eigenes Forum widmete
sich den wissenschaftlichen Fußstapfen, die Konrad Zuse
hinterlassen hatte. |
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48 Künstler beziehen Position
Neue Jahresausstellung im Museum Modern Art
Hünfeld. 48
Künstler aus verschiedenen europäischen Ländern, aus
Deutschland und den Vereinigten Staaten stellen bei der
diesjährigen Jahresausstellung im Hünfelder Museum Modern Art
aus.
Jürgen Blum ließ es sich nicht nehmen, alle Künstler
persönlich zu begrüßen. Besonders freute ihn, dass der
Begründer der Konkreten Poesie, Eugen Gomringer, den Weg nach
Hünfeld gefunden hatte. Zuvor hatte bereits Bürgermeister Dr.
Eberhard Fennel hervorgehoben, welch kulturelle Vielfalt Hünfeld
als Kleinstadt zu bieten habe. Er rief die dazu auf, sich auch die
Arbeiten von Nikolaus Schmidt anzusehen, dessen Fotoausstellung den
Titel „Begegnungen“ trägt und im Hauptgebäude
gezeigt wird. Die 48 Künstlerpositionen verteilen sich auf das
gesamte Museum mit seinen Ausstellungspavillons, das mittlerweile eine
Fläche von mehr als 2.000 Quadratmetern aufweist. Der Gang des
Museums zeigt somit einen breiten Querschnitt der konstruktiven –
und reduktiven Gegenwartkunst. Einen Ausblick wagte der
Bürgermeister auch auf den bevorstehenden 80. Geburtstag von
Museumsleiter Jürgen Blum, der es „ganz einfach mal ertragen
müsse“, dass die Vorbereitungen dazu durch den Museumsbeirat
unter Leitung von Erster Stadträtin Monika Mihm getroffen
würden.
Der Vorsitzende des Kunstvereins IDEA, Peter Hackel, nutzte die
Gelegenheit, allen Helfern, die bei der Vorbereitung des Museumsfestes,
aber auch bei der Ausstellung mitgewirkt hatten, seinen Dank
auszusprechen. Die Ausstellung ist täglich außer montags von
14 bis 17 Uhr geöffnet. Zu sehen sind Werke von Karl-Heinz Adler,
Eva Bauer, Wolfgang Berndt, Günther Blechschmidt, Irene Blume,
Annette Blum, Wolfgang Ebener, Claudia Eck, Gabriele Eckardt,
Kunibert Fritz, Gerd Gekeler, Eugen Gomringer, Dagmar Hagemann,
Fritz Heerz, Klaus Hochberger, Ingrid Hornef, Heinz Kasper, Ronny Korn,
Werner Assenmacher, Ute Köngeter, K. P. Kremer, Jo Kuhn, Manfred
Luther, Dagmar Lutz, Charly Möller, Beni Cohen-Or, Ulrich Otto,
Jochen Röder, Michael Schütz, Wolfgang Sternkopf, Kurt
Teuscher, Gertrud-Maria Viegener, Horst-Peter Vitt, Ludwig Wilding,
Birgit Wetzka, Dieter Zaha und Norbert Zeitner, (alle Deutschland), von
Iza Bick Bagiński, Paweł Baliński, Tomasz Fronckiewicz,
Małgorzata Dawidek-Gryglicka, Ryszard Winiarski, Anna Stępkowska,
Jarosław Nowak, Daria Milecka, (alle Polen), Tadeusz Mysłowski (USA),
Marcus Matthias Keupp (Schweiz), Eef de Graaf, (Niederlande) und Beni
Cohen-Or Irland.
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Künftig online in die Hünfelder Stadtbibliothek
Magistrat vergab web-basierendes Kundensystem
Hünfeld. Künftig
werden Leser sich online über den Buchbestand und die
Ausleihezeiträume in der Hünfelder Stadtbibliothek
informieren können. Wie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel
dazu mitteilt, hat der Magistrat dazu jetzt die Einrichtung einer
Software und eines separaten Servers beschlossen.
Die Gesamtkosten betragen rund 7.000 Euro. Das System soll in den
nächsten Monaten eingeführt werden und bietet dem Benutzer
voraussichtlich ab August die Möglichkeit, sich über den
aktuellen Buch- und Medienbestand in der Stadtbibliothek, der
gegenwärtig über 18.000 Bücher und AV-Medien umfasst, zu
informieren. Damit bleibt den regelmäßigen Lesern, die ein
ganz bestimmtes Buch suchen, der Gang in die Bibliothek erspart, wenn
„ihr Buch“ noch bei einem anderen Leser ist. Er
erfährt, ab wann es in der Bibliothek wieder zur Verfügung
steht.
Da die Bibliothek auch zunehmend von Schülern für den
Unterricht in Anspruch genommen wird, können auch diese sich
gezielt nach Schlagworten und Stichworten über Bücher und
andere Medien informieren, die sie beispielsweise für ein Referat
benötigen.
Auch der Buchbestand soll weiter aktualisiert werden. Dafür stehen
im Haushalt 2010 insgesamt 16.200 Euro zur Verfügung. Darin
enthalten sind 8.100 Euro an Fördermitteln des Landes Hessen. |
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Dr. Fennel: Sparen muss an erster Stelle stehen
Stadt Hünfeld drohen massive Einnahmeausfälle und neue Belastungen durch Kreis, Land und Bund
Hünfeld.
Trotz des gegenwärtig zu erwartenden Defizits von mindestens 5
Millionen Euro für den Doppelhaushalt 2010/11 sieht der Entwurf
des Haushaltsplans der Stadt Hünfeld, den der Haupt- und
Finanzausschuss ab Montag beraten wird, gegenwärtig noch keine
Steuer- oder Gebührenerhöhungen vor. Wie Bürgermeister
Dr. Eberhard Fennel in einer Presseerklärung schreibt, ist die
Finanzplanung für die kommenden beiden Jahre auch über
die massiven Einnahmeausfälle durch die Finanz- und
Wirtschaftskrise mit sehr vielen Unsicherheiten behaftet.
Diese betreffen aus Sicht des Bürgermeisters im Wesentlichen drei
Fragen: Wird das Land ab 2011 400 Millionen Euro aus dem Kommunalen
Finanzausgleich, der so genannten „Sozialhilfe“ für
arme Kommunen, entnehmen? Wird der Landkreis Fulda, wie durch den
Kreiskämmerer Landrat Bernd Woide gefordert, die Kreisumlage um
weitere zwei Prozentpunkte erhöhen, ohne dass der Kreis bislang
eigene Einsparvorschläge vorgelegt hat? In welchem Umfang wird das
Land Hessen die verfassungsrechtlich gebotene Konnexität
insbesondere im Hinblick auf die Erhöhung der Standards bei der
Kinderbetreuung anerkennen? Wird sich das Land bei diesen Pflichten
dann wieder bei kommunalem Geld durch Entnahmen aus dem Kommunalen
Finanzausgleich bedienen?
Verschärft wird die Situation weiterhin, dass durch die
wirtschaftliche Entwicklung gegenwärtig Rückzahlungen bei den
Gewerbesteuern drohen, die eine Höhe von siebenstelligen
Beträgen ausmachen können. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen
ist gegenwärtig keine seriöse Aussage möglich, ob das
Defizit in den kommenden beiden Jahren in der Summe fünf oder gar
sieben oder acht Millionen Euro betragen wird.
Eine konsequente Haushaltskonsolidierung wird deshalb auch für
Hünfeld unausweichlich sein. Bevor allerdings über
Einnahmenerhöhungen in Form von Steuer- oder
Gebührenanhebungen nachgedacht wird, steht zunächst
konsequentes Sparen an erster Stelle, so Dr. Fennel. Darüber wird
die Stadtverordnetenversammlung zu entscheiden haben. Nach den
Vorstellungen des Bürgermeisters sollte dabei auch der sonstige
bürgerschaftliche Sachverstand einbezogen werden. Sollten die
Sparvorschläge nicht ausreichen, muss auch über die
Verbesserung von Einnahmemöglichkeiten nachgedacht werden. Ziel,
so Bürgermeister Dr. Fennel, sollte es in jedem Fall sein, bis zum
Jahr 2013 wieder zu einem Haushaltsausgleich zu kommen, damit
Hünfeld nicht in eine Schuldenspirale hineingerät, in der
sich andere Städte und Gemeinden bereits befinden. Dies sei
für ihn eine Frage der Generationengerechtigkeit. Es könne
nicht verantwortet werden, kommende Generationen mit finanziellen
Verpflichtungen von heute so zu belasten, dass sie keine eigenen
Gestaltungsmöglichkeiten mehr haben.
Diesen Weg des konsequenten Sparens fordert Dr. Fennel auch vom
Landkreis Fulda ein. Es könne nicht sein, dass der Landkreis sich
nicht in seiner finanziellen Gestaltungsfreiheit behindern lassen
wolle, wenn die Zeche dafür die defizitären
kreisangehörigen Städte und Gemeinden zahlen müssten.
Kreis und kreisangehörige Kommunen säßen
schließlich in einem Boot. Angesichts der Dramatik der
finanziellen Situation der Gemeinden führe an konsequentem Sparen
auch auf Kreisebene kein Weg vorbei. Kritisch auf den Prüfstand
müssten deshalb beispielsweise die nachhaltigen Folgen der
Personalhaushaltsentwicklung des Kreises.
Eine weitere Frage sind die Abschreibungskosten von Investitionen des
Kreises, die durch die Kreis- und Schulumlage bereits durch die
Städte und Gemeinden finanziert wurden .Bei einer
vollständigen Anrechnung der Abschreibung würden die Kommunen
somit doppelt zur Kasse gebeten. Deshalb hätten die
Bürgermeister die klare Erwartung an den Kreis, auch alle seine
Ausgaben konsequent auf den Prüfstand zu stellen, bevor über
eine Kreisumlagenerhöhung nachgedacht werde.
Jeder, der der Verantwortung für öffentliche Haushalte trage,
müsse die Mahnung des Bundespräsidenten Horst Köhler
sehr ernst nehmen, der mehr Alltagvernunft eingefordert habe mit den
Fragen: Was kostet das? Was bringt das? Wer muss das bezahlen?
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Neue Ansichtskarten von Hünfeld erschienen
Erhältlich im örtlichen Einzelhandel und im Bürgerbüro
Hünfeld.
Gemeinsam mit dem Schöning-Verlag hat die Stadt Hünfeld eine
neue Ansichtskartenserie aufgelegt, die ab sofort im örtlichen
Einzelhandel sowie im Bürgerbüro erhältlich ist. Drei
Ansichtskarten zeigen Motive aus Hünfeld und die vierte
Ansichtskarte den Kegelspielradweg mit den beteiligten Kommunen
Hünfeld, Burghaun, Eiterfeld und Rasdorf. Die Fotos für die
neuen Ansichtskarten wurden vom Stadtarchiv der Stadt Hünfeld zur
Verfügung gestellt.
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Stadt Hünfeld will einen neuen
Flächennutzungsplan aufstellen
Verfahren wird bis 2011 andauern / Gesamtkosten von rund 70 000 Euro
Hünfeld.
Die Stadt
Hünfeld will in den nächsten drei Jahren einen neuen
Flächennutzungsplan aufstellen. Dies hat nach Angaben von
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel der Magistrat jetzt
beschlossen. Die Planungskosten für dieses Vorhaben betragen
rund 70 000 Euro.
Wie der Bürgermeister dazu weiter mitteilt, stammt der
rechtskräftige Flächennutzungsplan der Stadt
Hünfeld aus dem Jahr 1995. Mittlerweile wurden insgesamt 81
Änderungen und Abweichungen von diesem
Flächennutzungsplan erforderlich, um ihn an neuere
Überlegungen und Planungen anzupassen. Weitere
Änderungen seien auch in naher Zukunft notwendig. Deshalb hat
der Magistrat jetzt beschlossen, das gesamte Planwerk neu aufzustellen.
Als Planungsgrundlage dafür kann der 2004
rechtskräftig gewordene Landschaftsplan dienen, der bereits in
digitalisierter Form vorliegt. Bestandteil des
Flächennutzungsplans ist auch ein so genannter Umweltbericht,
der die Auswirkungen dieser Planungen auf Natur und Landschaft
bilanziert.
Besonderen Wert legt der Magistrat nach den Worten von
Bürgermeister Dr. Fennel darauf, dass die Neuaufstellung des
Flächennutzungsplans von einer intensiven
Bürgerbeteiligung und Beratung der Ortsbeiräte in den
14 ländlichen Stadtteilen von Hünfeld von
Hünfeld begleitet wird. Dazu wurde bereits ein Zeitplan
entwickelt, der verschiedene Bearbeitungsschritte und
Beteiligungsmöglichkeiten vorsieht. Die Zeit bis Herbst
nächsten Jahres soll zunächst für eine
intensive Bestandsaufnahme, Bewertung und Analyse genutzt werden, um
dann bis Jahresende nächsten Jahres den Vorentwurf
für den Flächennutzungsplan erarbeiten zu
können. Schon in die Erarbeitung des Vorentwurfs sollen die
Ortsbeiräte laufend einbezogen werden. Die formellen
Beteiligungsverfahren für die Öffentlichkeit, wie sie
nach den einschlägigen Rechtsvorschriften vorgesehen sind,
werden dann schwerpunktmäßig im Jahr 2010
stattfinden. Die dabei eingehenden Anregungen, Stellungnahmen und
Vorschläge sollen bis Mitte 2011 durch den Magistrat, den
Bauausschuss und die Stadtverordnetenversammlung bewertet werden, um
dann Mitte 2011 den endgültigen Flächennutzungsplan
beschließen zu können. Bis zum Jahresende 2011
rechnet der Magistrat mit der Genehmigung des Plans durch das
Regierungspräsidium in Kassel.
Der Flächennutzungsplan regelt die Nutzung und die
Bebaubarkeit von Flächen im gesamten Hünfelder
Stadtgebiet und ist Grundlage für die Aufstellung von
detaillierten Bebauungsplänen.
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„Konrad
Zuse – einfach genial“
Hünfeld. Der
neue Auto-Aufkleber der Stadt Hünfeld ist ab sofort im
Bürgerbüro an der Rathauspforte und im i-Punkt am
Bahnhof erhältlich. Auf diesem Auto-Aufkleber wirbt die Stadt
mit ihrem Ehrenbürger, dem Computer-Pionier Konrad Zuse mit
dem Slogan „einfach genial“. Hünfeld ist
seit 2006 auch ganz offiziell im so genannten „amtlichen
Verkehr“ eine „Konrad-Zuse-Stadt“. Der
Aufkleber zeigt das Stadtlogo in Kombination mit dem Firmenlogo der
Zuse KG. Diese hat ihre Computer mit den Markenzeichen Z im Kreis mit
dem Zusatz plus und minus vertrieben.
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