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A m t s b l a t t
Amtliches
Bekanntmachungsorgan der Stadt Hünfeld
Herausgeber: Magistrat der Stadt
Hünfeld, Konrad-Adenauer-Platz 1, 36088 Hünfeld
Erscheint wöchentlich mittwochs, zu beziehen bei der Stadtverwaltung
07. September 2010
Obstbäume werden verpachtet
Hünfeld. Wer
städtische Obstbäume abernten möchte, kann diese ab
sofort für ein Jahr pachten. Der Pachtzins beträgt pro Baum
für Apfelbäume 2,50 Euro und für Zwetschgenbäume 1
Euro. Bewerber, die einen Baum für sich reservieren möchten,
können dies im Rathaus, Fachbereich Liegenschaften im dritten
Stock, Siegfried Herget, Telefonnummer (06652) 180-165, tun. Bei Bedarf
erhalten die Pächter ein Schild, das sie am Baum anbringen
können, um deutlich zu machen, dass dieser Baum verpachtet ist und
nicht illegal abgeerntet werden darf.
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Mit einem Kostenaufwand von fast 630 000 Euro wird
gegenwärtig die Stadthalle Kolpinghaus in Hünfeld saniert.
Die Arbeiten zielen vor allem auf eine bessere Energieeffizienz ab.
Unter anderem wurde die Haustechnik mit Lüftungsanlagen erneuert.
Gegenwärtig erhält das Gebäude eine wärmende
Außenhülle. Auch die Fenster sollen ausgetauscht werden, um
die geforderte Energieeffizienz zu erreichen.
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Intensiver Gedankenaustausch
Im
Rahmen einer Exkursion waren kürzlich die Mitglieder des
Magistrats der Domstadt Limburg einen Tag in Hünfeld zu Gast.
Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel konnte seinen
Amtskollegen Martin Richard und die Mitglieder des Magistrats im
Hünfelder Rathaus willkommen heißen. Dabei stellte er den
kommunalen Mandatsträgern die Strukturen und Kennzahlen der Stadt
Hünfeld vor. In der anschließenden Diskussion interessierten
sich die Gäste unter anderem für die Organisation des
Kindergartenwesens in Hünfeld. Bürgermeister Richard bedankte
sich für den freundlichen Empfang in Hünfeld und
erklärte seinen Magistratskollegen, dass er über den
Hessischen Städtetag schon seit vielen Jahren in
freundschaftlichem Kontakt zum Hünfelder Stadtoberhaupt stehe.
Besonders schätze er dessen Engagement als Vizepräsident im
Hessischen Städtetag, wo er mit ungeheuerem Zeiteinsatz und viel
Kraft für die „kommunale Front“ kämpfe. Zuvor
hatten die Magistratsmitglieder aus Limburg im Rahmen einer
Stadtführung die Hünfelder Innenstadt erkundet. Im Anschluss
an den Besuch im Rathaus ging es dann ins Konrad-Zuse-Museum mit Stadt-
und Kreisgeschichte, wo sich die Teilnehmer insbesondere über das
Lebenswerk des Ehrenbürgers und Namensgebers der
Konrad-Zuse-Stadt, Professor Zuse, informierten.
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Magistrat will verstärkt die Schulen ansprechen
35 Gruppen und 530 Helfer beteiligten sich an Reinigung der Landschaft
Hünfeld.
Insgesamt 35 Gruppen mit 530 Helfern haben sich in diesem Frühjahr
in Hünfeld an der Osterputzaktion der Schutzgemeinschaft Deutscher
Wald in Verbindung mit dem Programm des Hessischen Ministeriums
für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter
dem Motto „Sauberhafter Frühlingsputz“ beteiligt. Dies
geht aus einer Bilanz hervor, die jetzt durch den Magistrat der Stadt
Hünfeld beraten wurde.
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel kündigte dazu an, dass der
Magistrat für das kommende Frühjahr verstärkt Schulen
ansprechen will. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 196 Vereine,
Organisationen, Ortsbeiräte, Fraktionen, Schulen und
Jagdvorstände angeschrieben und um Mithilfe gebeten. Davon haben
sich insgesamt 35 Gruppen beteiligt. Insgesamt wurden 380
Müllsäcke und 390 Handschuh-Paare ausgegeben. Gesammelt
wurden 27 Kubikmeter Müll, der 6,48 Tonnen wog und über einen
speziellen Container auf dem Wertstoffhof der Stadt Hünfeld
gesammelt wurde. Die Gesamtkosten für die Stadt Hünfeld
betrugen einschließlich Entsorgungskosten und Personalaufwand
über 1 200 Euro.
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Bürgermeister vertrauen auf angemessene Hilfe des Kreises
Interkommunale Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel beriet über bevorstehenden Bahnhofsumbau in Hünfeld
Hünfeld. Die
Sanierung des Hünfelder Bahnhofs wird finanzielle Dimensionen
erreichen, die nach Meinung der vier Bürgermeister der
Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel ohne eine angemessene Hilfe
des Landkreises Fulda nicht zu stemmen sind. Wie der Vorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft, Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard
Fennel, nach einer Sitzung der Lenkungsgruppe der Interkommunalen
Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel berichtete, vertrauten die
vier Bürgermeister von Hünfeld, Rasdorf, Nüsttal
und Burghaun darauf, dass der Kreis auch bei diesem Projekt mit
einstehen werde, wie er dies bereits bei der Rhönbahn oder zuletzt
bei der Vogelsbergbahn getan habe.
Der Hünfelder Bahnhof sei für die nördlichen Teile des
Landkreises Fulda von zentraler Bedeutung für die Infrastruktur.
Er werde von Bürgern des gesamten Altkreisgebietes genutzt, er
nehme eine wichtige Funktion für Schüler und Pendler wahr und
sei auch mit Blick auf die wirtschaftliche und touristische Entwicklung
der Region von wesentlicher Bedeutung. Die Bahn selbst habe die
Liegenschaft in den zurückliegenden Jahrzehnten in wesentlichen
Teilen „verkommen“ lassen. Der marode Zustand der
Unterführung, das Fehlen von behindertengerechten Zugängen,
Schmetterlingsdächer, die notdürftig mit Baustützen
abgesichert wurden, und der unbeschreibliche Pflegezustand der
Grundstücke führten dies jedem Bahngast vor Augen. In einem
solchen Zustand sei der Bahnhof weder für die Stadt Hünfeld
noch für die Region eine Visitenkarte. Angesichts des
Investitionsbedarfs von insgesamt rund zwölf Millionen Euro zum
Neubau der Unterführung, zur Herstellung der barrierefreien
Bahnsteige, zum Erwerb der Liegenschaften und zur Herrichtung der
Grundstücke sei dieses Vorhaben trotz der Landes- und
Bundesförderung für die Stadt Hünfeld und für die
Arbeitsgemeinschaft nicht allein zu schultern. Auf der anderen Seite
dränge die Zeit, da die wesentlichen Maßnahmen auf Grund
betriebstechnischer Vorgaben der Bahn nur im kommenden Jahr umgesetzt
werden könnten. Angesichts der vorangegangenen Entscheidungen des
Kreises zeigte sich die Arbeitsgemeinschaft zuversichtlich, dass sich
der Kreis auch bei diesem überregional bedeutsamen Vorhaben
engagieren werde. In ihren weiteren Beratungen befasste sich die
Lenkungsgruppe auch mit der künftigen Nutzung des
Kegelspielhauses. Zur Erneuerung der Heizungsanlage soll dort ein
Wärmelieferungsvertrag mit dem Stadtwerken Hünfeld
abgeschlossen werden, die die Heizungstechnik in dem Gebäude
betreiben wollen. Weiterhin stimmten die Bürgermeister der
vorübergehenden Nutzung des Gebäudes für die
Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes Hünfeld während
des geplanten Umbaus des DRK-Heims zu einem Generationentreff zu.
Eine engere Kooperation der Verwaltungen soll im Mittelpunkt des
für Oktober geplanten Workshops zum Stadtumbau stehen. Dazu haben
die Bürgermeister Fragestellungen und Aufgaben formuliert, die
während der Workshops beraten werden sollen. |
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Siehe auch Veranstaltungskalender September
2010.
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