![]() |
Feuerwehr |
|
|
| Gemeinsame Jahreshauptversammlung 2011 Jugendfeuerwehren mit Zuwachs / Informationen für Schulklassen / Daniel Rübsam bestätigt
|
|||
|
Gute
Bilanz bei den Hünfelder Feuerwehren
Gute Zusammenarbeit / Stabile Mitgliederzahlen / Ausbildung wichtig ![]() Hünfeld. Als gut aufgestellt sehen Hünfelds Stadtbrandinspektor Helmut Kremer sowie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel die Hünfelder Feuerwehren, die sich zur diesjährigen gemeinsamen Jahreshauptversammlung in der Stadthalle Kolpinghaus Hünfeld trafen. Insgesamt 347 Einsatzkräfte, davon 33 Frauen und 314 Männer engagierten sich bei 138 Einsätzen. Dabei leisteten sie 1.606 Gesamtpersonaleinsatzstunden und 198 Gesamteinsatzstunden. 69 Brandeinsätze und 66 Hilfeleistungen gab es im letzten Jahr zu verzeichnen, erläuterte der Stadtbrandinspektor in seinem Tätigkeitsbericht, so dass es einen Rückgang von sechs Einsätzen gab. Die Hauptlast trug die Feuerwehr Hünfeld mit 87 Einsätzen, aber auch den Stadtteilfeuerwehren sei eine besondere Bedeutung zugekommen, wie bei einem Zimmerbrand in den Herbertshöfen, wo die Feuerwehren Rudolpshan und Michelsrombach schnell eingreifen konnten. Insgesamt 106 Lehrgänge auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule wurden besucht; dazu acht Seminare für die Jugendarbeit. Ein Schwerpunkt lag zudem auf der Atemschutzausbildung, die von Hendrik Daemen ausgearbeitet worden sei. Ebenfalls im Fokus der Feuerwehren stehe Kremer zufolge die Brandschutzerziehung. Diese wurde an den Grundschulen Mackenzell und Michelsrombach sowie im Kindergarten Michelsrombach durchgeführt. 44 Kräfte wurden in 18 Unterrichtsstunden eingesetzt. Ziel sei es jedoch, zukünftig in allen Kindergärten im Stadtgebiet alle zwei Jahre eine Brandschutzerziehung durchzuführen. Jugend aktiv Insgesamt stünden 19 Neuzugängen, davon 17 aus den Jugendfeuerwehren, 15 Austritte sowie zwei Übertritte in die Ehren- und Altersabteilung, die nun 42 Mitglieder umfasse, gegenüber. „Erfreulich“ für Kremer sei der Anstieg in der Altersgruppe 17 bis 26 Jahre, auf derzeit 99 Männer und 14 Frauen, so dass es gelungen sei, Kräfte der Jugendfeuerwehr dazu zu bewegen, in die Einsatzabteilung zu wechseln. Bei den Kreisleistungsübungen konnten 52 Leistungsabzeichen erreicht werden, beim Landesentscheid erreichte die FFW Michelsrombach den siebten und die FFW Großenbach den 21. Platz. Am Stadtpokal nahmen elf Wehren mit 13 Mannschaften teil; Sieger wurde Michelsrombach II. ![]() Ebenfalls auf ein erfolgreiches Jahr konnte Stadtjugendfeuerwehrwart Thorsten Rübsam zurückblicken. Die Jugendfeuerwehr besteht aus 196 Mitgliedern, 141 Jungen und 55 Mädchen, was einem Zuwachs von 28 Prozent bei letzteren bedeute. Zwei mehr, nämlich zwölf Jugendfeuerwehr´ler konnten im letzten Jahr in die Einsatzabteilungen übernommen werden. Das Durchschnittsalter beträgt 13,9 Jahre. 861 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 872 Stunden allgemeiner Jugendarbeit wurden geleistet. Besondere Erfolge waren der dritte Platz der Mädchenmannschaft aus Malges sowie der neunte Platz der Jungen/Gemischten Mannschaft aus Molzbach/Mackenzell beim Osthessencup. 57 junge Feuerwehrleute konnten das Abzeichen „Jugendflamme“ der Deutschen Jugendfeuerwehr, 17 Jugendliche die Leistungsspanne entgegennehmen. Die Jugendfeuerwehren nahmen zudem an 29 Lehrgängen teil. Zurzeit läuft die Aktion „Komm-mach-mit“ an den Hünfelder Schulen an, die für die Jugendfeuerwehr werben soll. Große Bedeutung Die Wichtigkeit der Feuerwehr für die Stadt Hünfeld sowie die interkommunale Zusammenarbeit betonte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel. So vergab man Zuschüsse in Höhe von rund 4.370 Euro an die Kameradschaftskassen und von 3.340 Euro an Leistungsprämien. Für das laufende Jahr stünden vor allem Investitionen im Bereich der energetischen Sanierung der Funkzentrale sowie für den Austausch der Dachflächenfenster in der Stützpunktfeuerwache Hünfeld an. Darüber hinaus würden ein Vorausrüstwagen sowie ein Löschfahrzeug LF 10/6 KatS für die FFW Michelsrombach angeschafft. Die gute Zusammenarbeit mit der Kreisfeuerwehr und anderen Hilfsorganisationen sowie der Polizei lobten stellvertretender Kreisbrandinspektor Bernd Schädel, der seinen Schwerpunkt auf die Ausbildung legte. Für die Polizeistation Hünfeld sprach dessen Leiter, Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Hohmann, für das Deutsche Rote Kreuz, Kreisbereitschaftsleiterin Ines Altmüller, sowie für die Bundespolizeiabteilung Hünfeld Rainer Neuhann, die zudem das Ehrenamt bei der Jugend in der Vordergrund rückten. ![]() Das Silberne Brandschutzehrenzeichen für 25-jähriges Engagement erhielten Christoph Göllmann (FFW Malges), Stefan Göllmann (FFW Malges) und Rainer Jestädt (FFW Dammersbach). Das Eiserne Leistungsabzeichen ging an André van Gerven, Andreas Mawick, Dominik Hüfner, Andreas Klüber, Karsten Krimmel, Frank Noll, Manfred Pappert, Thomas Witzel und Sascha Weber (FFW Sargenzell), Christoph Spiegel, Steffen Kohlmann, Steffen Rausch und Mike Neitzel (FFW Kirchhasel), Gerald Laibach (FFW Mackenzell), Dieter Schiffhauer, Stefan Schäfer, Thomas Binsack, Volker Binsack und Marco Ebert (FFW Rückers), Dieter Abel und David Grünewald (FFW Malges), Stefan Bäuml (FFW Großenbach), Moritz Rehberg (FFW Rudolphshan) sowie Sebastian Bott und Anton Göb (FFW Molzbach). Mit dem Bronzenen Leistungsabzeichen ausgezeichnet wurden Michael Bäuml, Joachim Schäfer, Andreas Kircher, Julian Richter, Frank Kaiser, Erwin Bäuml, Benjamin Kapp, Manuel Schäfer, Waldemar Maier, Christian Kapp und Lucas Schäfer (FFW Großenbach), Fabian Ruschke (FFW Kirchhasel), Thomas Kurz (FFW Mackenzell), Michael Perplies, Jonas Strack und Christian Heckel (FFW Michelsrombach), Thorsten Krieg (FFW Rückers), Johannes Ritz, Guido Richter, Manuel Ritz, Manuel Nenzel und Wolfgang Ritz (FFW Roßbach), Daniel Hartmann (FFW Rudolphshan) sowie Thorge Czepa und Katharina Kircher (FFW Molzbach). Mit dem Silbernen Leistungsabzeichen wurden Nadine Jahn (FFW Michelsrombach) sowie Andreas Göb (FFW Molzbach) geehrt. ![]() Zum Oberlöschmeister wurden Thorsten Krieg (FFW Rückes), zu Hauptlöschmeistern Michal Ebert (FFW Rückers), Stefan Wiegand (FFW Mackenzell), Sebastian Aha (FFW Nüst), Andreas Mawick (FFW Sargenzell) sowie André van Gerven (FFW Sargenzell). Zum Brandmeister befördert wurden Jürgen Schmitt (FFW Rudolphshan), Roland Münker (FFW Rudolphshan) und Anton Göb (FFW Molzbach). Oberbrandmeister ist nun Hendrik Daemen (FFW Molzbach). Kommissarisch bestellt und vereidigt wurden Manuel Ritz zum Wehrführer (FFW Roßbach), Manuel Nenzel zum stellvertretenden Wehrführer (FFW Roßbach) sowie Marian Heimrich zum stellvertretenden Wehrführer (FFW Nüst). Ebenfalls kommissarisch bestellt wurde Sebastian Aha zum Wehrführer (FFW Nüst). Verabschiedet wurden Manfred Aha (Wehrführer FFW Nüst), Elmar Hohmann (Wehrführer FFW Roßbach) sowie Wolfgang Ritz (stellvertretender Wehrführer FFW Roßbach). ![]() ![]() Hünfeld-Kirchhasel. Die Jugendfeuerwehren der Stadt Hünfeld freuen sich über Mitgliederzuwachs. Wie der Hünfelder Stadtjugendfeuerwehrwart Thorsten Rübsam in seinem Jahresbericht feststellen konnte, kletterte die Zahl der Aktiven aus zwölf Gruppen um zehn auf mittlerweile 196 Jungen und Mädchen. Die Jugendfeuerwehren seien insgesamt auf einem guten Weg, bilanziert der Stadtjugendfeuerwehrwart bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehren der Stadt Hünfeld in Kirchhasel. In seinem Jahresbericht ging er auf zahlreiche Aktionen ein, an denen sich die Jugendfeuerwehren der Stadt Hünfeld im vergangenen Jahr beteiligt hatten. Dies reichte von der Ausrichtung des traditionellen Hutzelfeuers in vielen Orten über die Teilnahme an Tischtennis- und Fahrradturnieren sowie dem Stadtpokal in Rückers zum 25-jährigen Bestehen der dortigen Jugendfeuerwehr bis hin zum Bundeswettkampf in Petersberg-Steinau und der Leistungsspangenabnahme in Rommerz. Ein herausragendes Ereignis, auf das die Jugendfeuerwehren mit Stolz zurückblicken könnten, sei die Ausrichtung des Osthessencups der Jugendfeuerwehren in Mackenzell. Dort habe sich die Mädchenmannschaft aus Malges mit einem dritten Platz und das Team von Mackenzell/Molzbach mit einem neunten Platz gut in Szene setzen können. Auch für 2011 sind wieder zahlreiche neue Aktionen geplant, wie Thorsten Rübsam erläuterte. Unter anderem wollen sich die Jugendfeuerwehren in den fünften Klassen der Hünfelder Schulen vorstellen. Der im vergangenen Jahr neu gewählte Jugendsprecher Daniel Rübsam wurde in Kirchhasel in seinem Amt bestätigt. Stadtbrandinspektor Helmut Kremer konnte den Stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart Fabian Ruschke zum Löschmeister befördern. Dank für die hervorragende Nachwuchsarbeit sprach den Jugendlichen und ihren Betreuern Stadtrat Theo Flügel in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Brandschutzkommssion aus. Auch der Stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernhard Stumpf und Steffen Hohmann von der Kreisjugendfeuerwehr aus Fulda zeugten den Hünfelder Jugendfeuerwehren in Grußworten ihre Anerkennung. |
|||
| |
|||