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Rathaus Hünfeld

 

 

Herausragende Bauwerke aus der Folgezeit sind das neue Rathaus sowie das St. Bonifatius-Kloster des Ordens der Oblaten der unbefleckten Empfängnis Mariens.

 

Die Stadt erlebte in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts eine Phase beschaulichen kleinbürgerlichen Lebens, das jäh durch die Schrecken des Dritten Reiches und des zweiten Weltkrieges unterbrochen wurde. Während die Kernstadt Hünfeld selbst von direkten Kriegseinwirkungen weitgehend verschont blieb, bis auf ein Bombardement des Bahnhofes, bei dem 75 Menschen unter den Trümmern der Bahnunterführung ihr Leben lassen mußten, wurde der heutige Stadtteil Mackenzell beim Vorrücken der US-Streitkräfte Ostern 1945 erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Kirche, Teile des Schlosses und insgesamt 18 Gehöfte mit Wohnungen, Stallungen und Scheunen wurden während der Gefechte zerstört.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verdoppelte sich durch die Ankunft von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen innerhalb weniger Jahre die Einwohnerzahl von Hünfeld. Das brachte zwar zunächst große Sorgen und Probleme insbesondere bei der Wohnungsbeschaffung, beeinflußte aber später nachdrücklich die hervorragende wirtschaftliche Entwicklung, welche die Stadt bis heute genommen hat. 

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