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Teilung überwunden

Die gute wirtschaftliche Entwicklung der Stadt war um so erstaunlicher, als Hünfeld durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges und des Kalten Krieges durch eine unmenschliche Grenze an den Rand der freien Welt gedrängt wurde. Um so größer war die Freude, als diese völker- und menschenrechtswidrige Grenze im Herbst 1989 endlich fiel. Unmittelbarer als in vielen anderen Regionen Deutschlands erlebten die Menschen hier die Wiedersehensfreude. Ein besonderer Höhpunkt der jüngeren Stadtgeschichte war die Ausrichtung des 40. Hessentags im Jahr 2 000 mit über 730.000 Besuchern und fast 1 000 Veranstaltungen in zehn Tagen.

2006 wurde Hünfeld durch den Hessischen Innenminister offiziell zur Konrad-Zuse-Stadt ernannt. Der Computererfinder verbrachte den größten Tei seines Lebens von 1956 bis zu seinem Tod 1995 in unserer Stadt

2011 wurde Hünfeld mit dem Europapreis gemeinsam mit der Partnerstadt Landerneau in Frankreich ausgezeichnet. Der Europrat würdigte damit das außerordentliche Engagement der Bürgerschaft beider Städte für die europäische Idee und die Völkerverständigung.

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