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Aktuelles aus Hünfeld

Bundesweiter „Vorzeigestandort“

Hünfeld. Mit einem festlichen Empfang des Magistrates der Stadt Hünfeld und einem Tag der offenen Tür hat die Bundespolizei in Hünfeld ihr 60-jähriges Bestehen am Standort gefeiert. Dabei wurde vor allem die tiefe Verwurzelung in der Region von zahlreichen Festrednern hervorgehoben. Bürgermeister Stefan Schwenk betonte, dass diese tiefe Verankerung vor allem den Menschen geschuldet sei, die als Bundespolizisten in die Region gekommen und geblieben seien.

Viele der Bundespolizisten hätten im gesellschaftlichen und politischen Leben in der Stadt und der Region bleibende Spuren hinterlassen. Als Beispiele nannte er den langjährigen Ersten Stadtrat Theo Flügel, den früheren Abteilungsführer und Stadtverordnetenvorsteher Kurt Schramm oder auch den Stadtältesten Harald Schenk und ganz aktuell Stadtrat Jürgen Bohl. Die Bundespolizei mache den Menschen in Hünfeld und in der Region große Freude, weil sie größer und stärker denn je sei. Er zeigte sich überzeugt, dass die Hünfelder auch heute bereit sein würden, für ihre Bundespolizei auf die Straße zu gehen, wenn jemand Hand daran anlegen wolle, wie dies vor 25 Jahren der Fall war.

Bundestagsabgeordneter Michael Brand hatte aus Berlin gute Nachrichten mitgebracht. Von der Aufstockung der Bundespolizei wird auch der Standort Hünfeld bereits im kommenden Jahr profitieren. Nach der Aufstellung der Beweissicherungsfestnahmeeinheit (BSF+) und dem Bau des Trainingszentrums seien weitere Schritte zu erwarten. Dazu würden möglicherweise auch bauliche Erweiterungen erforderlich. Wie zuvor Bürgermeister Schwenk dankte er den Bundespolizeibeamten für ihren tagtäglichen Dienst im Interesse der Sicherheit der Bürger.

Auch Abteilungsführer Werner Friedrich betonte die enge Verbundenheit der Menschen in der Region mit ihrer Bundespolizei und die gute Partnerschaft mit der Stadt Hünfeld. Damals, als die Bundespolizei geschlossen zu werden drohte, habe es fast schon „zivilen Ungehorsam“ gegeben, mit dem die Hünfelder für ihre Polizei eingetreten seien. Die Geschichte des Standorts teile sich in zwei 30-jährige Bereiche, 30 Jahre Dienst an der innerdeutschen Grenze und seit 30 Jahren Dienst für die veränderte Sicherheitslage im Land. Die Bandbreite der Aufgaben, vor die seine Kollegen heute gestellt würden, werde immer größer. Von Demonstrationen, Fußball und Migration und Grenzsicherung bis hin zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Die Beamten hätten sich stets diesen Herausforderungen gestellt und das werde auch in Zukunft so sein.

Als „Vorzeigestandort“ innerhalb seiner Direktion würdigte Polizeipräsident Uwe Sieber, Direktor der Bundesbereitschaftspolizei, die Hünfelder Abteilung. Wenn hohen Gästen ein ausgezeichneter Standort vorgeführt werden solle, dann falle die Wahl sehr schnell auf Hünfeld. Auch er sprach von einer immer größer werdenden Fachlichkeit, der sich die Beamten zu stellen hätten. In den Aufgaben spiegele sich auch ein Teil der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, betonte Sieber. Auch er bestätigte, dass von der Einstellungsoffensive der Bundespolizei auch der Standort Hünfeld sicher profitieren werde.

Landtagsabgeordneter Thomas Hering warb für mehr Respekt vor den Leistungen der Beamten, die zunehmend Gewalt und Respektlosigkeit ausgesetzt seien. Von einem besonderen Tag für die ganze Region sprach Landrat Bernd Woide. Für ihn sei Sicherheit und Freiheit kein Widerspruch, vielmehr brauche es Sicherheit, um frei sein zu können. Und dazu leiste die Bundespolizei einen großen Beitrag.

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