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Aktuelles aus Hünfeld

Einbahnstraße soll erprobt werden

Hünfeld. Um möglichst viel Sicherheit im Bereich des bestehenden St.-Ulrich-Kindergartens und des künftigen Kindergartens in der Berliner Straße, aber auch für Besucher der Ulrich-Kirche und des Pfarrheims zu erreichen, will die Stadt Hünfeld eine Einbahnstraßenregelung für Berliner Straße und Lichtbergstraße erproben. Der Versuch soll am Montag, 9. Dezember, beginnen und bis Anfang Februar andauern.

Wie Bürgermeister Stefan Schwenk dazu mitteilt, hat sich der Magistrat innerhalb ei-ner Verkehrsuntersuchung für den künftigen Ausbau der Berliner Straße zu diesem Versuch entschlossen, um belastbare Daten für die Entscheidung zur künftigen Ver-kehrsführung zu erhalten. Dazu wurden Aufträge an ein Fachbüro vergeben werden, das verschiedene mögliche Varianten untersuchen wird, um dort ein Höchstmaß an Sicherheit für Kinder und für Fußgänger zu gewährleisten.

Im Zusammenhang mit dem Neubau des Kindergartens auf der dem heutigen Park-platz an der Berliner Straße will die Stadt Hünfeld den Straßenabschnitt zwischen der Ströherstraße und der Stallbergstraße neu ausbauen. Der Straßenraum vor der künf-tigen Kindertagesstätte im Bereich der Berliner Straße soll dabei ein besonderes Au-genmerk erhalten. Nach den bisherigen Überlegungen der Planer bietet sich für diesen Bereich eine Einbahnstraßenregelung an. Die Berliner Straße kann während des Ver-suchs aus Richtung Hersfelder Straße dann künftig in diesem Abschnitt nur noch in Richtung Stallbergstraße befahren werden. Die Lichtbergstraße, die in diesem Ver-kehrsversuch ebenfalls als Einbahnstraße ausgewiesen wird, kann von der Stallberg-straße in Richtung Stoppelsbergstraße befahren werden.

Für den Versuch sollen beide Straßen mit mobilen Elementen punktuell eingeengt werden, so dass lediglich eine Fahrbahnbreite von 3,50 Metern verbleibt, die für den Winterdienst erforderlich ist. Durch den vorübergehenden Einbau von mobilen Ele-menten soll dazu beigetragen werden, dass der Verkehr langsamer wird. Eine nach-haltige Verkehrsberuhigung wird dann aber erst mit baulichen Maßnahmen möglich sein. Sollte dieser Versuch erfolgreich sein, wird die Lichtbergstraße und die Berliner Straße im Abschnitt zwischen Stoppelsbergstraße und dem Kreisel dauerhaft als Ein-bahnstraße gestaltet. Das hätte den Vorteil, teilt der Bürgermeister mit, dass die Planer dann bessere Möglichkeiten hätten, ein sicheres Bringen und Abholen von Kindern vor beiden Kindergärten baulich gestalten zu können. Sollte sich im Laufe des Verkehrs-versuchs herausstellen, dass die verkehrsberuhigenden Maßnahmen durch mobile Elemente nicht ausreichen, will die Stadt weitergehende Elemente einbauen.

Der Bürgermeister hofft, dass dieser Verkehrsversuch den Straßenplanern hinrei-chende Aufschlüsse für die weiteren Planungen für den Ausbau der Berliner Straße gibt, der parallel zum Neubau des Kindergartens vorgesehen ist.

In die Planungen dieses Verkehrsversuchs war auch das Quartiersmanagement des Hünfelder Nord- und Ostends eingebunden. Auch mit dem bestehenden Kindergarten St. Ulrich ist das Vorhaben im Vorfeld abgestimmt worden.

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