Stadtwerke kooperieren mit RhönEnergie-Gruppe

Ausbau der Lademöglichkeiten

Den Startschuss gaben Bürgermeister Benjamin Tschesnok, von den Stadtwerken Geschäftsführer Manuel Gollbach und Dirk Gollbach (Abteilungsleiter Strom) sowie Abteilungsleiter Florian Michaelis und Daniel Müller von der Abteilung Elektromobilität der RhönEnergie Fulda. Beim dem Ausbau gestartet sind sie in den beiden Parkhäusern am Rathaus (Lindenstraße) und im Parkhaus Zentrum (Gartenstraße). Hier entstehen jeweils zwei Ladepunkte, innerhalb des Parkhauses Am Rathaus werden weitere zwei Ladepunkte technisch vorbereitet. Sobald sich der Bedarf abzeichnet, können dann kurzfristig neue Lademöglichkeiten geschaffen werden. Im September werden je zwei Ladepunkte an den Parkplätzen Goldrain und Klosterstraße errichtet. Bislang gab es schon am Parkplatz vor dem Hallenbad zwei Ladepunkte.

 

„Auch in Hünfeld nimmt die Zahl an E-Fahrzeugen stetig zu“, betonte der Bürgermeister, „diesem wachsenden Bedarf wollen wir umfassend Rechnung tragen.“  

 

Durch die Kooperation mit der RhönEnergie wird in Hünfeld für die Bürger und Kunden ein kreisweit einheitliches System bereitgestellt. Damit können beispielsweise Roaminggebühren vermieden werden. Für Manuel Gollbach von den Stadtwerken Hünfeld liegt dieses Vorgehen im Kundeninteresse: „Wir suchen stets den besten Weg für die Bürger und haben uns deshalb für eine Lösung in dieser Kooperation entschieden.“ Beim Thema Elektromobilität scheitere der Ausbau oft an der Frage „Henne oder Ei“. „Wir gehen jetzt in Vorleistung“, betonte Gollbach, und wolle diesen Kreislauf im Interesse der Elektromobilität durchbrechen.  

 

Die RhönEnergie lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Hünfeld. Florian Michaelis, Leiter der Abteilung für Elektromobilität bei der RhönEnergie, sagt: „Die Elektromobilität ist ein zentraler Treiber für mehr Klimaschutz im Verkehrssektor. Sie ist damit ein entscheidender Schlüssel für die Mobilität der Zukunft. Daher erweitern wir unser Netz an Ladesäulen kontinuierlich. In Hünfeld haben wir nun einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht – ein Gewinn für alle Autofahrerinnen und Autofahrer vor Ort. Das freut uns. Solche zukunftsweisenden Lösungen verwirklichen wir gern mit weiteren Kommunen oder auch Unternehmen.“