Neuer Stellvertreter
Grimm als Schiedsmann ernannt
Der Amtsgerichtsdirektor und Bürgermeister Benjamin Tschesnok dankten Birgit Beutel für ihren langjährigen Einsatz und wünschten ihrem Nachfolger eine glückliche Hand. Schiedspersonen werden durch die Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen und durch den Amtsgerichtsdirektor ernannt.
Wenn Gerichte bemüht würden und es zu einem Urteil komme, sehe man die Kontrahenten nicht selten wieder vor Gericht. Deshalb biete das Schiedsamt die Chance zur Befriedung beispielsweise bei nachbarschaftlichen Streiten. „Das ist die beste Gelegenheit, aufkeimendes Feuer zu löschen und gibt den Kontrahenten ein Stück Lebensqualität durch Rechtsfrieden zurück,“ sagte der Amtsgerichtsdirektor. Er bedankte sich auch bei der Stadt Hünfeld, der es immer wieder gelinge, geeignete Persönlichkeiten für das Amt vorzuschlagen. Aufgrund ihrer berufliche Tätigkeit im Bereich der Moderation und Kommunikation sei Birgit Beutel ein Glücksfall für das Schiedsamt gewesen, versicherte der Amtsgerichtdirektor. Sie übte das Amt zunächst mit Josef Vogt und zuletzt mit Dietmar Weidenbörner als Schiedsmännern aus. An Roland Grimm gerichtet sagte er, dass ein lebenserfahrener Handwerksmeister sicher gute Voraussetzungen für das Amt mitbringe.
Bürgermeister Tschesnok hob ebenfalls die Wichtigkeit dieser Aufgabe hervor. Vor Gericht gäbe es zwar meist ein Urteil, aber häufig gingen die Kontrahenten keinen Schritt aufeinander zu. Die Einschaltung von Schiedsmännern biete dagegen die Chance, dass beide in Frieden auseinandergehen könnten. Deshalb sei er dankbar, dass Birgit Beutel dieses Amt so lange ausgefüllt habe und mit Roland Grimm ein geeigneter Nachfolger gefunden werden konnte, der sich dieser anspruchsvollen Aufgabe stellen wolle.