Zukunftswerkstatt
Schüler stellten Ideen und Projekte vor
Die Schüler hatten in den vergangenen Wochen Ideen gesammelt, ausgewählt und dazu gleich die entsprechenden Projektvorschläge ausgearbeitet. In der Wigbertschule hatten sich schließlich fünf Projekte aus den Bereichen Freizeit, Konsum, Infrastruktur sowie Stadt und Stadtbild herauskristallisiert und wurden dem Bürgermeister, der Stadträtin sowie Simon Heil vom Offenen Jugendtreff Hünfeld und Bianca Weber vom Jugend- und Familienzentrum präsentiert.
Oben auf der Liste stand der Wunsch nach mehr Veranstaltungen und Treffpunkten für junge Leute. Die Schüler schlugen ein mehrtägiges Vor-Sommer-Festival im Hünfelder Bürgerpark in Kooperation mit Vereinen und Institutionen mit Elementen aus Kultur, Kunst, Kulinarik und Sport vor. Aber auch ein 24/7-Laden, ein Pop-Up-Kleiderladen für die junge Generation, kostenfreies WLAN in der Stadt sowie ein Kino schlugen die Schüler vor, um Hünfeld für junge Menschen attraktiver zu machen.
In der Konrad-Zuse-Schule standen die Themen Sauberkeit in der Stadt, bessere Zug- und Busverbindungen und mehr Freizeitmöglichkeiten- und Treffpunkte für Jugendliche auf der Wunschliste.
Ähnliche Themen präsentierten die Schüler der Jahnschule. Das Sicherheitsgefühl und die Freizeitgestaltung wurde von den Jugendlichen als verbesserungswürdig eingestuft. Auch die Jahnschüler wünschten sich ein Kino.
Bürgermeister Tschesnok war offen und begeistert von den Ideen und Vorschlägen. Ein Kino sei dabei für Hünfeld unrentabel. Allerdings gebe es das Open-Air-Kino der Stadt Hünfeld im Sommer und er empfahl den Jugendlichen, sich die Hünfeld-App „Hünfeld, meine Stadt“ herunterzuladen, um immer über die aktuellen Veranstaltungen informiert zu sein. Zum Thema WLAN in der Stadt konnte er mitteilen, dass im Zuge des Ausbaus der Innenstadt neue Lampen mit entsprechender Routertechnik vorgesehen seien.
Darüber hinaus lud er dazu ein, die Projektvorschläge im Workshop „Innenstadtlabor“ vorzubringen, der am Montag, 2. März, von 18 bis 20 Uhr im #zuseworks im Hünfelder Bahnhof stattfindet. Die Grundsatzidee des „Innenstadtlabors“ ist es, mit Anschaffungen von Equipment oder anderen Maßnahmen leerstehende Ladenlokale in der Innenstadt für Veranstaltungen oder andere Aktivitäten nutzbar zu machen.
In drei Zielverabredungen fasste Benjamin Tschesnok zum Abschluss die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt zusammen: Zum einen soll sich für das Vorsommerfestival eine Arbeitsgruppe bilden, die mit der Stadt Hünfeld die Realisierung bespricht. „Wir verabreden außerdem, dass sich alle die Hünfeld-App herunterladen und dass alle am 2. März zum Workshop ins #zuseworks am Bahnhof kommen“.
