Neujahrslied vor dem Rathaus

Vorfreude auf 2026

Tschesnok freute sich, dass so viele Menschen in Hünfeld zusammengekommen waren, um einander ein frohes neues Jahr zu wünschen. Auch wenn viele mit gemischten Gefühlen auf das Jahr 2025 zurückblickten angesichts der Konflikte und Unsicherheiten in der Welt, sagte er mit voller Überzeugung: „Sollen wir deshalb den Mut verlieren und uns in ein ungewisses Schicksal ergeben? Ich sage ganz eindeutig: nein!“ Miteinander und gemeinschaftlich könnten die großen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft bewältigt werden. Das habe Hünfeld in den zurückliegenden Jahren immer wieder bewiesen. Das sei auch der Grund, warum Hünfeld im Vergleich zu anderen Standorten gut oder sogar besser aufgestellt sei. „Wir haben in vielen Fragen eine große Einmütigkeit, es wird konstruktiv und vorrausschauend zusammengearbeitet. Und nicht zuletzt haben wir viele Menschen in unserer Stadt, die sich besonders engagieren - auch und vor allem im Ehrenamt. Menschen, die weitaus mehr tun, als es ihre Pflicht wäre“, betonte Tschesnok.

 

Hünfeld sei 2025 als Wirtschaftsstandort ein gutes Stück vorangekommen, das Programm zur Ausweitung und Modernisierung der Kinderbetreuung werde fortgesetzt und die Infrastruktur sei auf einem guten Stand. Dank der geschickten Verwendung von Fördermitteln könnte man sich so auch mal Besonderheiten leisten, wie den neuen Bikepark in Sargenzell. In dem von einer breiten Mehrheit getragenen Masterplan für die Hünfelder Innenstadt steckten vielen neuen Ideen, denen in den kommenden Jahren nachgegangen werde. „Wir werden in 2026 einen gewaltigen Investitionsschub auch im Bereich des sozialen Wohnungsbaus erleben. Wir steigen ein in die Bebauung und Vermarktung unseres großen Neubaugebietes auf der Molzbacher Höhe. Wir werden auch in unseren Dörfern weiter investieren können, weil fünf Stadtteile von Hünfeld als einzige im Landkreis Fulda neu in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen wurden. All das sind Zeichen, dass Hünfeld auch weiterhin Zukunft hat, auch wenn die äußeren Rahmenbedingungen nicht immer nur für Zuversicht sorgen.  Wir schaffen das ohne neue Schulden, solide durchfinanziert“, schloss Tschesnok. 

Im Anschluss sang der eigens zusammengefundene rund 50-stimmige Projektchor das Hünfelder Neujahrslied, das auf eine lange Tradition zurückblickt, die ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert hat.

Um das leibliche Wohl der Gäste kümmerte sich die Feuerwehr Hünfeld.