Stadt Hünfeld übernimmt Grundstück und Gebäude
Kita Mackenzell soll umgebaut werden
Der Besitzübergang von der Kirchengemeinde zur Stadt Hünfeld erfolge rückwirkend zum 1. Januar 2026, erklärt Andreas Kapelle von der Stadt Hünfeld. Im Vorfeld wurde aus dem Grundstück, auf dem sich unter anderem auch die Kirche St. Johannes der Täufer befindet, eine Teilfläche von rund 2000 Quadratmeter für die Kindertagesstätte sowie die Außenspielfläche herausvermessen. Für das Grundstück hat die Stadt den offiziellen Bodenrichtwert gezahlt. Das Kindergartengebäude wurde kostenfrei übergeben, lediglich für den Ausbau des Obergeschosses im Jahr 2018 erhält die Kirche eine Ausgleichszahlung in Höhe von 36.000 Euro von der Stadt Hünfeld.
In den vergangenen Monaten wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, um die Kita zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Das Ergebnis: Die Kindertagesstätte soll einen Anbau erhalten, so dass künftig vier Gruppen im Gebäude untergebracht sind – alles auf einer Ebene, alles barrierefrei. Das bestehende Gebäude umfasst eine Fläche von rund 510 Quadratmetern, mit dem Anbau kommen weitere 370 Quadratmeter hinzu.
Bislang haben Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren den Kindergarten besucht. „Zwei der vier Gruppen sollen künftig auch für Kinder ab einem Jahr baulich vorgehalten werden, um bei künftigen pädagogischen Anpassungen des Konzeptes flexibel reagieren zu können“, erklärt der Bürgermeister.
Damit der bespielbare Außenbereich der Kita trotz des Anbaus weitläufig bleibt, wird das Alte Kirchgässchen verlegt und die dahinterliegende Wiese hinzugenommen. Damit kann künftig draußen auf einer Fläche von knapp 1400 Quadratmetern gespielt werden.
Die Räume im Obergeschoss sollen nach dem Umbau nicht mehr nur der Kita zur Verfügung stehen, können aber bei Bedarf mitgenutzt werden. Ansonsten sollen die Räume auch als Mehrzweckraum zur Verfügung stehen – zum Beispiel für Vereine.
Die Katholische Kirchengemeinde beabsichtigt, die Trägerschaft bis spätestens zum 31. Juli 2027 abzugeben. Danach kann der Umbau der Kindertagesstätte beginnen. Mit der DRK-Betreuung und Bildung GmbH als neuem Träger nach dem Umbau habe man bereits einen verlässlichen Partner finden können und sei somit bestens für die Zukunft gerüstet, hebt Tschesnok hervor.

