Standort Mackenzell könnte erhalten bleiben
Wird aus Tegut „Tante Enso“?
„Tante Enso hat sich auf kleinere Lebensmittelmärkte im ländlichen Raum spezialisiert und sich mit der Absicht, den Markt in Mackenzell in ihr Portfolio aufzunehmen, an die Stadt Hünfeld gewandt“, teilt Bürgermeister Benjamin Tschesnok mit. Das genossenschaftliche Konzept wurde nun im Rathaus vorgestellt, im ersten Schritt gehe es nun darum, 600 Teilhaber und Teilhaberinnen aus der Bürgerschaft zu gewinnen, die mindestens jeweils einen Anteil im Wert von 100 Euro zeichnen. Damit trage man zu einer langfristigen Sicherung des Marktes, der Arbeitsplätze vor Ort und der Infrastruktur bei. Eine Teilhaberschaft würde darüber hinaus weitere Vorteile bieten.
Mit einer Kundenkarte und Selbstscan-Kassen soll es in Mackenzell künftig die Möglichkeit geben, 24 Stunden am Tag einkaufen zu können. Zusätzlich werde es auch weiterhin wie gewohnt personalbesetzte Öffnungszeiten geben.
„Wir Mackenzeller haben es nun selbst in der Hand, die Zukunft unserer Nahversorgung hier im Ort zu erhalten“, sagt Ortsvorsteherin Katja Hartung-Jesensky, die überzeugt ist, dass ein Tante-Enso-Markt in Mackenzell ein Gewinn sei. Auch Udo Tischler, Ortsvorsteher von Molzbach stehe hinter dem Projekt. Es biete die einmalige Chance, die Versorgungsqualität auch weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger im Einzugsgebiet attraktiv zu halten oder sogar zu verbessern.
Eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Ansiedlung eines Tante-Enso-Marktes findet am Freitag, 19. Juni, um 18 Uhr im Landgasthof Goldener Engel in Mackenzell statt. Dazu laden Ortsvorsteherin Katja Hartung-Jesensky und Ortsvorsteher Udo Tischler ein. An diesem Abend wird das Konzept vorgestellt und Fragen beantwortet. Weitere Infos unter www.mackenzell.de.
