Leseshow mit Jakob Schwerdtfeger
Humorvolle Kunsthistorik im Museum
Das Museum erwies sich dabei als herausragende Kulisse, wie Kulturbeauftragte Martina Sauerbier bei der Begrüßung des Publikums und des Künstlers anmerkte. Auch Jakob Schwerdtfeger fühlte sich sichtlich wohl und verstand es, in charmant sympathischer Art manch trockener Kunstepoche Kurzweil einzuhauchen.
Im Stile einer Präsentation, bei der er bekannte und epochentypische Gemälde mittels eines Beamers an die Wand projizierte, präsentierte Schwerdtfeger Passagen seines Buches „Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht‘“, die vor Witz und zum Brüllen komischen Anekdoten nur so sprudelten.
Ob Mona Lisa in der Pizza-Werbung, der Zusammenhang zwischen dem Expressionismus und der Milka-Kuh oder der Ruhm Taylor Swifts aufgrund eines unbekannten Gemäldes aus einer längst vergangenen Kunstepoche – der Abend war gefüllt mit Unterhaltung und Wissenswertem aus dem Buch von Jakob Schwerdtfeger. Für alle, die davon nicht genug bekamen, hatte der Bücherladen Hünfeld einige Exemplare dabei, welche im Anschluss an die Lesung erworben werden konnten.
