Offener Austausch

„Tag der Demokratie“

Nach der Begrüßung zeigte Tschesnok anhand konkreter Beispiele Vor- und Nachteile der Demokratie auf. Besonders hob er die Stärken der Demokratie hervor: Bürgerinnen und Bürger können mitbestimmen und durch Wahlen selbst entscheiden, wer politische Verantwortung übernimmt. Gleichzeitig erfordere Demokratie Zeit, Kompromissbereitschaft und die Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen.

Die Schülerinnen und Schüler stellten Fragen, die sie zuvor im Unterricht erarbeitet hatten. Themen waren unter anderem Gleichheit, Meinungsfreiheit sowie der Schutz von Bürgern und Familien. Anhand von Projekten der Stadtverwaltung veranschaulichte Tschesnok, wie demokratische Prozesse auf kommunaler Ebene funktionieren und wie Entscheidungen das gesellschaftliche Miteinander fördern.

Dabei betonte er, dass die Angebote der Stadt Hünfeld für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen gedacht seien. Kostenfreie Familienveranstaltungen, das City- und Bürgerbus-Angebot für Seniorinnen und Senioren, der Bike-Park sowie die neue Calisthenics-Anlage am Panoramaring seien Maßnahmen, die aus demokratischen Entscheidungsprozessen hervorgegangen seien. Wünsche und Ideen aus der Bürgerschaft, etwa aus der Zukunftswerkstatt oder dem Leitbildprozess, flössen dabei aktiv in die Planung ein. Demokratie bedeute daher auch, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Nach einer offenen Fragerunde erhielten alle die Broschüre „einfach Politik: Das Grundgesetz. Die Grundrechte“, um ihr Wissen zu vertiefen. Zudem bietet die Stadtbibliothek ein umfangreiches Medienangebot zu Politik und Demokratie. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist die Mitgliedschaft in der Bücherei kostenfrei, Infos und Anmeldung gibt es unter huenfeld.de/stadtbibliothek